• Queen-Bildnisse auf Sammlermünzen: Numismatische Erinnerung an eine Jahrhundert-Monarchin

    Die Ära von Königin Elisabeth II. ist vorüber, doch die frühere britische Königin wird wegen ihres unvergleichlichen Rufes in Erinnerung bleiben und hat zahlreiche bemerkenswerte Leistungen während ihres langen Lebens erreicht. Insbesondere hat sie einen Weltrekord inne, der höchstwahrscheinlich unübertroffen bleiben wird. Seit 2012 trägt sie den Titel der „meistgeprägten“ Monarchin, da sie im Guinness-Buch der Rekorde als auf Münzen von 35 verschiedenen Ländern abgebildetes Staatsoberhaupt eingetragen wurde, von den „Bahamas“ bis „Tuvalu“. Und die Graveure der Royal Mint in Großbritannien hatten mit der Aktualisierung der Queen-Bildnisse alle Hände voll zu tun: Insgesamt wurden fünf verschiedene Abbildungen von ihr auf Münzen verewigt.

    Nicht nur Monarchisten, sondern auch Investoren können von Münzen mit dem Bildnis von Queen Elizabeth II. profitieren. Historische Münzen in hervorragendem Zustand sowie moderne Prägungen in unberührter „Polierte Platte“-Qualität sind auf dem internationalen Markt sehr gefragt. Diese Schätze finden nicht nur in Deutschland viele Liebhaber, sondern vor allem in der englischsprachigen Welt. Großbritannien und Deutschland gehören zu den wichtigsten Sammlermärkten weltweit.

    Auch in der Numismatik-Abteilung von pro aurum sind immer wieder neue Raritäten mit Queen-Bildnissen zu finden – von der streng limitierten Gedenkmünze aus Großbritannien über exotische Prägungen beispielsweise von den Kanalinseln Jersey und Guernsey bis hin zu historischen Sovereigns aus den frühen Regierungsjahren.

    Bereits lange vor dem Tod der Queen haben sich Münzen, auf denen das Porträt der britischen Königin zu sehen ist, zu einem eigenen Sammelgebiet entwickelt. Fast jeder Sammler von Münzen besitzt mindestens eine Prägung mit dem Bildnis von Elisabeth II. in seiner Sammlung. Eine Möglichkeit, solche Münzen zu erwerben, sind Anlagemünzen aus Großbritannien, auf deren Wertseite die Königin abgebildet war. Zu diesen Münzen gehören die Britannia, die Queen’s Beasts und die Lunar-UK-Serie, die für Investoren in Edelmetalle aus Gold, Silber (und nun auch Platin) erhältlich sind. Die Royal Mint, die Münzprägeanstalt aus Wales, ist zudem weltweit bekannt für ihre edlen Sammlermünzen in limitierter Auflage und erfreut sich auch in Deutschland großer Beliebtheit.

    Münzsammler, die nach eindrucksvollen Münzen mit dem Abbild der Queen suchen, könnten eine interessante Reise unternehmen, denn das Bildnis der Jahrhundert-Monarchin ziert auch Münzen aus dem Commonwealth. Dieser ist ein Verbund von Staaten, die einst Teil des britischen Kolonialreichs waren. Obwohl diese Länder heute unabhängig sind, wird Elisabeth II. international als Staatsoberhaupt anerkannt. Und wenngleich die Regierungsgeschäfte von örtlichen Vertretern übernommen werden, bleibt die Königin im Besitz der Münzhoheit und ihr Bild und Name bürgen für die Qualität der Münzen und ihre Eignung als Zahlungsmittel.

    Auch im klassischen Edelmetallhandel gibt es für Sammler von Münzmotiven eine Auswahl an Queen-Erinnerungen: Die Sovereign-Handelsmünzen sind legendär und zeigen erstmals im Jahr 1957 das Porträt von Elisabeth II., damals 27 Jahre alt, mit einem Kranz auf dem Kopf. In der überarbeiteten Version von 1970 trägt die junge Königin eine Krone („Tiara“), die sie als Hochzeitsgeschenk von ihrer Großmutter erhielt. Im Jahr 1998 wurde das Bildnis erneut aktualisiert, um eine ältere Königin darzustellen. Das neueste Motiv auf den Sovereign-Handelsmünzen stammt aus dem Jahr 2015. Und der Umstand, dass inzwischen der neue König Charles auf Sovereigns geprägt wird, sorgt dafür, dass die früheren Ausgaben mit Königin Elisabeth II. noch stärker gefragt sind.

    koenigin-elisabeth-ii - Queen-Bildnisse auf Sammlermünzen: Numismatische Erinnerung an eine Jahrhundert-Monarchin

  • Münzen aus dem Deutschen Kaiserreich: Ein numismatischer Evergreen

    Eine Silbermünze aus dem Jahr 1917 für rund 150.000 Euro, eine Goldmünze mit einem Materialwert von rund 500 Euro für 120.000 Euro und viele weitere Raritäten, die in den letzten Jahren in schwindelerregende Höhen gestiegen sind – das Deutsche Kaiserreich zählt zu den beliebtesten Sammelgebieten der Welt und hat sich in den vergangenen Jahren auch verstärkt zu einem Betätigungsfeld für Anleger entwickelt. Denn die Nachfrage nach den seltenen Schätzen aus der Zeit zwischen 1871 und 1919 ist riesig und renditeorientierte Anleger sind bereit, für diese begehrten Stücke tief in die Tasche zu greifen.

    Mit der Gründung des Deutschen Kaiserreiches kam es zum ersten Mal in der Geschichte der Deutschen zu einem gemeinsamen Währungsraum, in dem alle Menschen in einem Nationalstaat vereint waren. Denn die Reichsgründung sah auch die Einführung der Mark als Zahlungsmittel vor. Zuvor hatten die deutschen Staaten durchaus unterschiedliche Währungssysteme im Einsatz, so beispielsweise den Gulden im süddeutschen Raum oder den Taler in Norddeutschland. Diese Recheneinheiten wurden im Zuge der Reichsgründung vereinheitlicht.

    Die Mark landete ab dem Jahr 1871 in Form von Münzen und Banknoten in den Geldbeuteln der Deutschen. Es wurden mehrere kleine Münzen ab einem Betrag von einem Pfennig geprägt, außerdem gab es Scheidemünzen aus Silber mit einem Nennwert von einer halben und einer Mark. Die Gestaltung der großen Silbermünzen mit Nominalen von zwei Mark, drei Mark und fünf Mark waren den einzelnen Teilstaaten des Reiches vorbehalten. Während die Wertseite mit dem Reichsadler und dem Nennwert sowie der Jahreszahl versehen waren, konnten die Königreiche, Herzogtümer und Fürstentümer die Bildseite nutzen, um ihren jeweiligen Landesherren zu zeigen. Auf den Münzen der Hanse Städte waren die Stadtwappen zu sehen.

    Durch diese Motivvielfalt ist das Kaiserreich als Sammelgebiet nicht nur ein faszinierendes Zeugnis des deutschen Föderalismus, sondern auch ein reizvolles Betätigungsfeld für Sammler. Denn die einzelnen Länder durften ihre Münzen in unterschiedlichen Auflagen entsprechend ihrer Einwohnerzahl und der Fläche prägen. So kam es vor, dass insbesondere die Münzen aus den großen Territorien wie Preußen, Bayern, Württemberg oder Sachsen im Reich weit verbreitet war, während Münzen aus den kleineren Fürstentümer wie beispielsweise Schaumburg-Lippe oder Waldeck-Pyrmont nur äußerst selten in den Umlauf gelangten. Und bereits damals erkannten viele Sammler die Chance, diese Raritäten zu bewahren.

    Die unterschiedlichen Auflagen der Kaiserreich-Münzen sind ein wichtiger Grund für die Beliebtheit dieses Sammelgebietes. Denn während eine Münze mit dem Bildnis von Kaiser Wilhelm I. oder Wilhelm II. oder dem 99-Tage-Kaiser-Friedrich III. bereits für einen zweistelligen Euro-Betrag zu haben sind, kann der Sammlerwert von Münzen aus den Fürstentümern durchaus in den vierstelligen oder sogar fünfstelligen Bereich gehen. Besonders für Kaiserreich-Raritäten in Spitzenqualität sind die Sammlerwerte zuletzt regelrecht explodiert.

    Das Kaiserreich ist für viele Sammler ein exzellenter Einstieg in die Welt der klassischen Numismatik, nicht nur wegen der Preisgestaltung. Auch der regionale Bezug spielt eine Rolle und viele Münzenfreunde beginnen ihre Kollektion mit einer Münze aus ihrer Heimatregion. Dadurch entdecken sie ganz nebenbei einen Teil ihrer eigenen Geschichte und können das Sammeln mit dem Anlegen in vorzüglicher Weise verbinden und im Laufe der Zeit immer mehr Raritäten zu ihrem Kaiserreich-Schatz hinzufügen.

    deutsches-kaiserreich - Münzen aus dem Deutschen Kaiserreich: Ein numismatischer Evergreen

  • Königin Elisabeth II. hält in der Numismatik einen royalen Weltrekord

    Die britische Königin Elisabeth II. ist eine Jahrhundert-Monarchin, die viele Rekorde gebrochen hat. Einen Weltrekord hält sie bis heute – und es ist unwahrscheinlich, dass er jemals übertroffen wird: Seit 2012 darf sich die „Queen“ als „meistgeprägte“ Monarchin bezeichnen, denn sie war laut Guiness-Buch der Rekorde im Jahr 2012, als der Rekord gemessen wurde, auf den Münzen von 35 Ländern zu sehen: Von „B“ wie „Bahamas“ bis „T“ wie „Tuvalu“ ist Elisabeth II. als Staatsoberhaupt zu sehen. Und weil die Monarchin nicht ans Abdanken denkt, haben die Graveure der Royal Mint in Großbritannien alle Hände voll zu tun: Fünf verschiedene Darstellungen der Queen sind bislang erschienen – Fortsetzung folgt.

    Münzen mit dem Konterfei der britischen Königin könnten also ein eigenes Sammelgebiet umfassen – und fast jeder Numismatiker hat mindestens eine Prägung mit Elisabeth II. in seiner Sammlung, beispielsweise auf der Wertseite der Anlagemünzen aus Großbritannien: Mit der Britannia, den Queen’s Beasts und der Lunar UK Serie gibt es für Edelmetall-Investoren königliches Gold, Silber (und inzwischen auch Platin). Daneben sind die edlen Sammlermünzen in geringer Auflage der Royal Mint auch in Deutschland beliebt – die Münzfabrik aus Wales zählt zu den Weltmarktführern.

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    Auf der Suche nach prächtigen Münzen mit dem Bildnis der Queen können Münzenfreunde jedoch auch eine Weltreise unternehmen – denn die Jahrhundert-Monarchin ist auf den Münzen des Commonwealth zu sehen. Hierbei handelt es sich um einen Staatenbund, welcher aus früheren Kolonien besteht. Diese Länder lassen sich international weiterhin von Elisabeth II. als Staatsoberhaupt vertreten. Auch wenn die Regierungsgeschäfte von lokalen Vertretern übernommen werden, hat die britische Königin weiter die Münzhoheit und bürgt mit ihrem Bildnis sowie Namen für die Qualität der Münzen sowie die Eigenschaft als Zahlungsmittel.

    Motivsammler werden auch in der klassischen Produktpalette des Edelmetallhandels fündig: Auf den legendären Sovereign-Handelsmünzen war Elisabeth II. erstmals im Jahr 1957 zu sehen, damals noch als junge Herrscherin im Alter von 27 Jahren mit einem Kranz. Das Bildnis wurde 1970 überarbeitet und die Queen wurde mit einer Krone („tiara“), welche sie als Hochzeitsgeschenk von ihrer Großmutter erhielt. Ein weiteres numismatisches Facelifting erfolgte 1998, als eine gealterte Queen auf den Münzen verewigt wurde. Das neueste Motiv stammt aus dem Jahr 2015.

    Ein Investment in Münzen mit dem Bildnis von Queen Elizabeth II. ist nicht nur eine gute Idee für bekennende Monarchisten. Historische Münzen in überdurchschnittlicher Erhaltung sowie moderne Prägungen in unberührter „Polierte Platte“-Sammlerqualität erfreuen sich auf dem internationalen Markt großer Nachfrage. Denn es gibt für diese Schätze nicht nur in Deutschland viele Liebhaber, sondern vor allem in der englischsprachigen Welt – und Großbritannien zählt neben Deutschland zu den wichtigsten Sammlermärkten der Welt.

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  • Top-Raritäten aus dem Kaiserreich: Seltene Kollegen des Kaisers

    Nicht nur außenpolitisch, sondern auch numismatisch war der Kaiser das Gesicht des Deutschen Reichs zwischen 1871 und 1918 – Wilhelm I. und danach Wilhelm II. zählten zu den meistgeprägten Köpfen in der deutschen Geschichte.

    Im Deutschen Kaiserreich waren sie millionenfach auf Goldmünzen zu sehen, die bis heute für Edelmetallanleger als reines Investment-Produkt interessant sind. Doch es gibt auch zahlreiche Kaiserreich-Goldmünzen, welche aufgrund ihrer niedrigen Auflage zu modernen Raritäten geworden sind.

    Diese Münzen sind beim klassischen Edelmetallhändler nicht zu bekommen, sondern nur in spezialisierten Numismatik-Fachabteilungen sowie bei Auktionshäusern – und dort nur mit einem saftigen Aufgeld auf das Höchstgebot.

    Die pro aurum Numismatik hat aktuell eine Auswahl der seltensten Goldmünzen aus dem deutschen Kaiserreich im Angebot. Hierbei handelt es sich vor allem um Münzen aus kleinen Teilstaaten des Deutschen Reiches, welche nur ein geringes Prägekontingent hatten.

    Kaiserreich Goldmünzen

    Aus dem Herzogtum Anhalt sind mit dem Bildnis von Friedrich I. eine 10 Mark Goldmünze aus dem Jahr 1896 (Auflage: 20.000 Stück) sowie drei Stücke zu 20 Mark aus den Jahren 1875 (25.000 Ex.), 1896 (15.000 Ex.) und 1901 (15.000 Ex) zu haben. Auch sein Nachfolger Friedrich II. ist mit von der Partie, nämlich auf einer 20 Mark Münze aus dem Jahr 1904 (25.000 Ex.).

    Bayern-Sammler kommen mit der legendären 20-Mark-Goldmünze mit dem Bildnis von Ludwig III. aus dem Jahr 1914 auf ihre Kosten. Die Münze hat eine Auflage von 532.850 Exemplaren, allerdings wurde der größte Teil dieser Auflage wegen des Ersten Weltkrieges nicht mehr ausgegeben.

    Das Herzogtum Braunschweig und Lüneburg hat lediglich eine Goldmünze zu 20 Mark im Jahr 1875 geprägt. Trotz der Auflage von 100.000 Stück ist diese Münze eine Top-Rarität, denn es gibt nur wenige Stücke in akzeptabler Erhaltung.

    Die Hansestädte Bremen und Lübeck zählen zu den gesuchtesten Teilgebieten des Kaiserreichs, denn sie durften wegen ihrer niedrigen Einwohnerzahl nur in begrenztem Umfang eigene Goldmünzen ausgeben – aus Bremen gibt es nur eine Ausgabe zu 10 Mark 1907 (20.006 Ex.) und zu 20 Mark 1906 (20.122 Ex.). Die Lübecker Goldmünzen waren auf 10.000 Exemplare pro Jahrgang äußerst streng limitiert, pro aurum kann den Jahrgang 1901 anbieten.

    Als Großherzogtum hatte Mecklenburg-Schwerin im Kaiserreich ein etwas größeres Gewicht als die vielen kleinen Herzogtümer, allerdings durfte Großherzog Friedrich Franz II. nur eine geringe Anzahl an Goldmünzen mit seinem Konterfei ausgeben, darunter 10 Mark 1878 (50.000 Ex.) und 20 Mark 1872 (68.952 Ex.). Sein Nachfolger Friedrich Franz III. war zwar 14 Jahre an der Macht, durfte aber nur auf einer einzigen Goldmünze zu 10 Mark 1890 erscheinen (10.000 Exemplare).

    Bei Kaiserreich-Sammlern beliebt sind insbesondere die so genannten ernestinischen Herzogtümer, die auch als „sächsische Herzogtümer“ bezeichnet werden. Denn auf dem Gebiet der heutigen Länder Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen befand sich nicht ausschließlich das damalige Königreich Sachsen, es gab daneben zahlreiche weitere Gliedstaaten im Deutschen Kaiserreich, welche den Begriff „Sachsen“ im Namen trugen: Besonders begehrt ist das Portrait des bärtigen Herzogs Ernst von Sachsen-Altenburg auf den Goldmünzen zu 20 Mark 1887 (15.000 Ex.) sowie des Herzogs Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach auf einer Prägung zu 20 Mark 1896 (15.000 Ex.). Durch die engen Bindungen zum englischen Königshaus zählt die Dynastie derer zu Sachsen-Coburg-Gotha zu den begehrtesten deutschen Goldmünzen, insbesondere das Portrait von Herzog Alfred auf den Goldmünzen zu 20 Mark 1895 (10.000 Ex.) und die Jugendstil-Darstellung von Carl Eduard auf den 20 Mark Goldmünzen aus dem Jahr 1905 (10.000 Ex.).

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  • Kaiserreich-Kleinstaaten: Ein Sammelgebiet voller seltener Schätze

    Als der Euro im Jahr­ 2002 als Münzgeld eingeführt wurde, entlud sich der Spott über das neue Zahlungsmittel: Die bunten Münzen wurden als Spielgeld bezeichnet, viele Deutsche sehnten sich nach der Mark zurück und erinnerten sich an die Jahrzehnte lange Währungsstabilität vor der Einführung des Euro. Denn die Mark hatte eine lange Tradition in Deutschland und ihr Wert wurde lange Zeit durch Gold und Silber geschützt – erst mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde die Golddeckung der Mark aufgehoben. Bis dahin konnte jeder Deutsche sein Papiergeld gegen eine bestimmte Menge Gold tauschen und goldene Münzen waren selbstverständlicher Begleiter im Geldbeutel der Menschen im Deutschen Kaiserreich.

    In der Welt der Edelmetalle sind die Goldmünzen aus der Zeit zwischen 1871 und 1918 vor allem als preiswerte Alternative zu modernen Anlageprodukten bekannt: Die 20-Mark-Goldmünzen mit dem Konterfei der deutschen Kaiser Wilhelm I. und Wilhelm II. (sowie die Prägungen aus dem „Dreikaiserjahr“ 1888 mit dem Bildnis des 99-Tage-Kaisers Friedrich III. mit einem leichten Sammler-Aufpreis) werden am tagesaktuellen Goldpreis gehandelt. Dies liegt vor allem an den hohen Auflagen, mit denen die Goldmünzen aus Preußen geprägt wurden. Üblicherweise liegen sie im siebenstelligen Bereich pro Jahr. Einen numismatischen Wert haben diese Goldmünzen in Umlauferhaltung normalerweise nicht.

    Deutsche Kaiserreich-Goldmünzen sind seit jeher allerdings ein beliebtes Sammelgebiet bei anspruchsvollen Numismatikern. Denn nicht nur Preußen gab Goldmünzen heraus, auch die anderen Gliedstaaten des Kaiserreichs hatten das Recht, entsprechend ihrer Größe und Einwohnerzahl ein bestimmtes Kontingent an eigenen Umlaufmünzen in Silber und Gold zu prägen – somit waren Geldbeutel der Menschen im Kaiserreich nicht nur Prägungen aus Preußen zu finden, sondern gelegentlich auch aus den Stadtstaaten Hamburg, Lübeck und Bremen sowie kleinen Provinzfürstentümern wie Schaumburg-Lippe, Waldeck-Pyrmont oder den sächsischen Territorien wie beispielsweise Sachsen-Coburg-Gotha.

    Kaiserreich Goldmünzen

    Man wird schnell feststellen, dass die überwältigende Mehrheit der Kaiserreich-Goldmünzen nicht zum reinen Metallwert zu bekommen ist, sondern einen eigenen Sammlerwert hat, der ein Vielfaches des Goldpreises erreichen kann. Den Preisrekord erreichte im Jahr 2011 mit 130.000 Euro die seltenste Reichsgoldmünze mit dem Bildnis des Herzogs Ernst II.  von Sachsen-Coburg-Gotha aus dem Jahr 1872. Natürlich ist dieses Preisniveau eine Ausnahme – Einsteiger können sich bei der  Auswahl einer geeigneten Kaiserreich-Goldmünze an folgenden Gesetzmäßigkeiten orientierten:

    • Goldmünzen zu 20 Mark (7,96 Gramm Raugewicht, 7,16 Gramm fein) in Umlauferhaltung sind aus den großen Königreichen Württemberg, Bayern und Sachsen sowie der Freien und Hansestadt Hamburg mit einem leichten Aufschlag von 10 bis 20 Prozent auf den Goldpreis zu bekommen.
    • Bei Münzen aus den Großherzogtümern, Herzogtümern und Fürstentümern ist mit größeren Sammler-Aufschlägen zu rechnen.
    • Goldmünzen zu 10 Mark (3,98 Gramm rau, 3,58 Gramm fein) sind überproportional teurer, weil ihre Auflage üblicherweise deutlich unterhalb vergleichbarer Münzen zu 20 Mark aus dem gleichen Jahrgang liegen.
    • Goldmünzen zu 5 Mark (1,99 Gramm rau, 1,79 Gramm fein) wurden nur in den ersten Jahren des Kaiserreichs geprägt und dann aus dem Verkehr gezogen, weil sie aufgrund ihrer geringen Größe nicht praktisch für den täglichen Geldumlauf waren. Diese Münzen wurden häufig gefälscht und sollten ausschließlich beim Fachhändler bezogen werden.

    Das Gebiet der deutschen Kaiserreich-Goldmünzen ist für Sammler und Anleger gleichermaßen attraktiv: Der hohe Goldgehalt sorgt für eine doppelte Wertversicherung, denn während der Sammlerwert durchaus Schwankungen unterlegen ist, kann der Wert der Münze nie unter den reinen Metallpreis fallen. Unterscheidet Kaiserreich-Goldmünzen und den meisten anderen numismatischen Produkten, die nicht Gold oder Silber enthalten. Und durch die preiswerten 20-Mark-Goldmünzen aus Preußen können Edelmetall-Anleger ganz bequem die Welt der numismatischen Schätze aus der deutschen Geschichte erkunden.

     

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  • Goldmünzen aus dem deutschen Kaiserreich: Der doppelte Wilhelm

    Wilhelm II. von Preußen ging als deutscher Kaiser in die Geschichte ein und ist untrennbar mit der deutschen Hauptstadt Berlin verbunden. Geboren wurde der Prinz im Berliner Kronprinzenpalais Berliner Schloss im Herzen der Stadt. Die wichtigsten Stationen seines Lebens spielen an der Spree, doch es wird gemeinhin vergessen, dass die Wurzeln der deutschen Monarchie in Baden-Württemberg liegen: Das preußische Königs- und deutsche Kaiserhaus der Hohenzollern liegt im Zentrum von Baden-Württemberg auf dem Gebiet der Gemeinde Bisingen.

    Auf dem Berg Hohenzollern ist die Gipfelburg von weitem zu sehen, der aktuelle Bautenstand stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, wurde in den siebziger Jahren jedoch durch ein Erdbeben stark in Mitleidenschaft gezogen. Ein Vorläufer der Burg wurde bereits ab 1000 nach Christus gebaut. Den deutschen Kaiser Wilhelm II. verband eine Hassliebe mit der Immobilie: er wollte die Burg im Stil des Historismus umbauen lassen, der von ihm beauftragte Architekt weigerte sich jedoch wegen des baulichen Zustandes. Wilhelm zog es daher vor, seine Zeit in der kaiserlichen Sommerresidenz in Bad Homburg oder an seinem Amtssitz in Berlin zu verbringen.

    Während die Baden-Württemberger während der Zeit des Deutschen Kaiserreichs nicht allzu gut auf den Kaiser und die preußische Vorherrschaft im Reich zu sprechen waren, erfreut sich Wilhelm II. Inzwischen großer Beliebtheit: Die Goldmünzen zu 20 Mark, welche seit seinem Regierungsantritt im Jahr 1888 in hoher Auflage als Zahlungsmittel geprägt wurden, sind bis heute als Investment-Alternativen für Goldanleger beliebt. Der hohe Goldgehalt sowie die Kratzfestigkeit, die durch einen Kupferanteil erreicht wird, sorgen für eine hohe Akzeptanz dieser Goldprägung.

    Beim Blick auf die Goldmünzen des Kaiserreichs fällt auf, dass in der Endphase der Monarchie auf deutschem Boden gleich zwei Herrscher mit dem Namen Wilhelm II. im Amt waren. Denn auch der König von Württemberg wurde Wilhelm II genannt und war auf Goldmünzen abgebildet. Während der gleichnamige Kaiser in Berlin als exzentrisch und unnahbar galt, zeichnete sich Wilhelm II von Württemberg durch eine erstaunliche Volksnähe aus. So war er tagsüber regelmäßig in Stuttgart auf der Straße anzutreffen, während er seine Hunde spazieren führte.

    Bis heute sind die Kaiserreich-Goldmünzen aus Württemberg gesuchte Sammlerstücke, die mit einem deutlichen Aufschlag auf den Goldpreis gehandelt werden. Die Münzen, welche von Preußen in Gold ausgegeben wurden, sind dagegen nah am jeweils aktuellen Spotpreis zu bekommen und daher für Edelmetall-Anleger, welche einen Teil ihres Investments in sogenannte „Kurantmünzen“ anlegen möchten, hochinteressant. Diese Münzen sind regulärer Bestandteil der Anlage-Produktpalette von pro aurum und in der Niederlassung von pro aurum in Stuttgart zu bekommen. Wer sich für Goldmünzen aus Württemberg interessiert, wird im Sortiment Numismatik-Abteilung von pro aurum fündig. Und auf Wunsch werden numismatische Sammlerstücke, die in München im Goldhaus von pro aurum bestellt wurden, kostenlos nach Stuttgart in die Niederlassung transportiert und können dort abgeholt werden.

    Preussen Wilhelm Münzen

    Württemberg Wilhelm Münzen

    ©Samet Guler, Shutterstock 659871028

  • Panda-Münzen: Der „Emerging Market“ der Numismatik

    Jedes Jahr im Herbst spielt sich in einer gigantischen Messehalle im Herzen von Peking ein kurioses Schauspiel ab: Mit Laser, Dampf und dramatischer Musik wird der jeweils neueste Jahrgang der China Panda Münzen präsentiert – und die Münzenmesse wirkt aus der Ferne eher wie ein Popkonzert. Doch ein Blick auf die Messe macht deutlich, dass die Chinesen im Panda-Fieber sind: zuletzt haben gleich mehrere Geschäftsbanken die Panda-Produkte in einen Sparplan aufgenommen, mit denen die arbeitende Bevölkerung ganz bequem ihr Vermögen mithilfe von Gold-Pandas aufbauen kann.

    Als der Panda im Jahr 1982 das Licht der Welt erblickte, steckte das moderne Edelmetall-Investment noch in den Kinderschuhen. Zwar hatte Südafrika bereits 1967 mit dem Krügerrand eine genormte Anlageprägung hergestellt, doch weil es damals noch keine spezialisierten Edelmetallhändler gab und Gold lediglich mit aufwändigen Bestellvorgängen bei der Hausbank zu bekommen war, setzte kaum jemand auf Gold. In China schlug der Panda in Gold allerdings ein wie eine Bombe, die Erstauflage war in Rekordzeit ausverkauft. Und auch im Ausland wurden viele Investoren und Sammler auf die prächtig gestalteten Tiermotive aufmerksam, sodass die Nachfrage die verfügbare Menge deutlich übertraf.

    Der Panda aus China nimmt in der Welt der Edelmetalle eine Sonderstellung ein: Obwohl es sich dabei um ein Anlageprodukt handelt, haben viele Jahrgänge und Gewichtseinheiten massive Preissteigerungen oberhalb des reinen Metallpreises entwickelt. Denn aufgrund der wechselnden Nachfrage schwanken die Auflagezahlen massiv, begehrt sind insbesondere die Pandas zwischen 1995 und 2005. Hier haben einzelne Stücke bei Auktionen Preise von bis zu 10.000 Euro und mehr erreicht. Und viele Marktbeobachter glauben, dass noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist, denn die erstarkende Mittelschicht in China sucht nach neuen Investmentmöglichkeiten.

    Besonders spannend ist das Gebiet der Panda Münzen für Sammler, weil es durchaus kompliziert ist, zurückliegende Jahrgänge auf dem Markt zu bekommen. Die meisten Pandas verschwinden in den Sammlungen von wohlhabenden chinesischen Anlegern und Edelmetallhändler haben üblicherweise nur den aktuellen Jahrgang auf Lager. Aus diesem Grund ist das reichhaltige Numismatik-Sortiment von pro aurum für spezialisierte Panda-Sammler besonders interessant, denn die Numismatik-Abteilung kann diverse seltene Panda-Jahrgänge zu attraktiven Preisen anbieten.

    Panda-Münzen sind insbesondere deshalb die Gestaltung der Münzen jedes Jahr aufs Neue angepasst wurde. Und seit 1982 hat die China Gold Coin Incorporation zahlreiche neue Prägetechniken sowie Gestaltungsdiele ausprobiert, sodass eine komplette China Panda Münzen Serie auch als ein faszinierender Spiegel der Prägekunst dienen kann. Seit dem Jahr 2019 verfolgt China eine neue Bildsprache auf den Panda-Münzen – nach den naturgetreuen Darstellungen der vergangenen Jahre bekommen künftig verstärkt Nachwuchsgraveure die Chance, alternative Gestaltungen des legendären Motivs auszuprobieren.

  • Historische Münzen aus Frankreich: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – und Sicherheit mit Gold

    Die Lateinische Münzunion wird heutzutage vor allem als Vorbote für das Scheitern des Euro verstanden, denn bereits im 19. Jahrhundert bemühten sich die europäischen Staaten erfolglos um eine Vereinheitlichung ihrer Währungssysteme, um den grenzüberschreitenden Handel zu befördern. Das Experiment von damals schlug bekanntlich fehl, doch aus der Zeit der Lateinischen Münzunion sind viele prächtige Goldmünzen erhalten, welche bei Anlegern und Sammlern gleichermaßen beliebt sind. Ganz oben auf der Wunschliste der „LMU“-Sammler stehen historische Goldmünzen aus Frankreich.

    Frankreich zählte im Jahr 1865 zu den Gründungsmitgliedern der lateinischen Münzunion und prägte seine Silbermünzen und Goldmünzen nach den Bestimmungen des internationalen Vertrages: So wies beispielsweise eine Goldmünze zu 20 Francs einen Durchmesser von 21 mm und ein Rohgewicht von 6,45 g Gramm auf, die Feinheit lag bei 900 Teilen Gold. Und weil diese Rahmendaten auch in anderen EU-Staaten wie beispielsweise Belgien, Italien sowie der Schweiz galten, konnte man im grenzüberschreitenden Handel mit diesen Ländern auch mit französischen Münzen zahlen. Die öffentlichen Kassen der Teilnehmerstaaten waren dazu verpflichtet, die Goldmünzen sowie die Silbermünzen zu fünf Währungseinheiten der anderen Mitgliedstaaten anzunehmen.

    Wer sich ein paar LMU-Goldmünzen in den Tresor legt und sich die historischen Schätze etwas genauer ansieht, kann zahlreiche legendäre Herrscher aus der französischen Geschichte entdecken. Außerdem sind auf den französischen Goldmünzen diverse weltberühmte Münzmotive zu finden – darunter der französische Hahn, die Marianne sowie der stehende Engel. Auf den französischen Goldmünzen wurde beispielsweise Napoleon III. abgebildet, welcher im deutsch-französischen Krieg gefangen genommen wurde und seine letzten Lebensjahre im englischen Exil verbrachte.

    Bei Sammlern und Anlegern sind neben den französischen Goldmünzen aus der Zeit der lateinischen Münzunion auch die goldenen Umlaufmünzen vor der Einführung des europaweiten Standards beliebt. Denn auch diese Goldmünzen wurden meist in hoher Auflage geprägt und sind heutzutage mit einem geringen Sammleraufschlag bei Edelmetallhändlern wie pro aurum zu bekommen. Besonders begehrt sind Münzen mit dem Portrait von Napoleon I, der nach der Herrschaft der hundert Tage infolge der Niederlage bei Waterloo nach St. Helena verbannt wurde.

    Erwähnenswert ist auch Louis Philippe, genannt „der Bürgerkönig“. Er wurde vom liberalen Großbürgertum, der Bourgeoisie, gestützt und läutete einen neuen wirtschaftlichen Wohlstand ein.
    Französische Goldmünzen sind nicht nur wegen des hohen Edelmetallgehaltes sowie der Motivvielfalt bei Sammlern und Anlegern sehr beliebt: Für viele Gold-Fans ist es eine spannende Nebenbeschäftigung, zwischen den vielen Jahrgängen und Motiven in hoher Auflage auch einzelne Stücke zu finden, welche äußerst selten sind. Denn obwohl die meisten französischen Goldmünzen mit hohen Auflagezahlen geprägt wurden und millionenfach im Umlauf anzutreffen waren, gibt es auch einzelne Jahrgänge und Nominale, die erstaunliche Sammlerpreise erzielen.

    Daher sind auch im Numismatik-Webshop von pro aurum preiswerte Goldmünzen aus Frankreich zu finden, aber auch hochpreisige Raritäten von internationalem Rang. Besonders anspruchsvoll ist es zudem für Sammler, LMU-Goldmünzen in überdurchschnittlicher Erhaltung zu finden. Weil die Goldstücke im 19. Jahrhundert als Zahlungsmittel genutzt wurden, sind die meisten Münzen stark abgenutzt und hauptsächlich als Edelmetall-Investment interessant. In besserem Zustand kann eine Goldmünze aus Frankreich jedoch leicht ein Vielfaches ihres Goldwertes erreichen.

    Die Numismatik-Abteilung von pro aurum kann Sammlern und Anlegern die komplette Bandbreite historischer Goldmünzen aus Frankreich anbieten: Die Produktpalette beginnt mit den Münzen, auf denen das „Premier Consul“-Bildnis von Napoleon Bonaparte aus dem Jahr 1804 zu sehen ist, und endet mit der Dritten Republik, welche von 1870 bis 1940 bestand. Es sind Nominale zu 5, 10, 20, 40 und 50 Francs verfügbar. Während sammelwürdige Stücke im Numismatik-Webshop angeboten werden, erhalten Anleger die goldenen Münzen aus diversen LMU-Staaten in Umlauferhaltung im Investment-Shop von pro aurum. Besonders beliebt sind hier die 20 Francs Goldmünzen „Napoleon mit Kranz“ sowie „Marianne“ und „Stehender Engel„.

  • Der Glanz der Habsburger für anspruchsvolle Sammler

    Goldmünzen aus Österreich-Ungarn: Der Glanz der Habsburger für anspruchsvolle Sammler

    Die Herrschaft der legendären Kaiserin Maria Theresia, das Attentat auf den Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajevo, die prächtige Innenstadt von Wien mit Schloss Schönbrunn – der Glanz, aber auch so manche Tragödie der habsburgischen Geschichte sind bis heute omnipräsent und faszinieren Geschichtsinteressierte sowie Touristen aus aller Welt. Zwischenzeitlich regierten die Habsburger nicht nur über Österreich, sondern auch über Spanien und Portugal sowie diverse Überseebesitztümer in der halben Welt. Und die Legende dieses zentralen europäischen Adelsgeschlechts lebt auch in der Numismatik weiter, denn die österreichischen Herrscher haben bei der Münzprägung auch auf edle Metalle gesetzt, vor allem Gold und Silber.

    In der Welt des Edelmetall-Investments hat das „alte“ Österreich-Ungarn seinen festen Platz mit modernen Nachprägungen historischer Handelsmünzen – als an einheitliche Bullion-Münzen nach dem Vorbild des Krügerrand oder Wiener Philharmoniker noch nicht zu denken war, legte die Münze Österreich (damals noch in Form des staatlichen Wiener Hauptmünzamtes) eine ganze Reihe von Goldmünzen auf, welche in erster Linie für den Edelmetallhandel bestimmt waren und zum reinen Goldpreis gehandelt wurden: Neben offiziellen Nachprägungen der Goldmünzen zu 10, 20 und 100 Kronen gibt es auch moderne Varianten der 1 und 4 Dukaten Goldmünzen. Zudem werden bis heute die massenhaft geprägten Goldmünzen zu 8 Florin als Investment-Produkte verkauft.

    Die kleinen Goldmünzen aus Österreich sind ein idealer Einstieg in das Edelmetall-Investment – und spätestens, wenn das erste Mini-Goldstück mit historischem Antlitz in den Besitz des Anlegers übergegangen ist, werden viele Betrachter von der Faszination dieser geprägten Zeitzeugen erfasst. Und sie entdecken, dass es neben den offiziellen Nachprägungen auch die historischen Originalmünzen zu kaufen gibt, von denen viele mit einem stattlichen Aufpreis auf den reinen Goldpreis gehandelt werden. Für diesen Zuschlag erhalten Sammler und Anleger jedoch eine historische Rarität, für die es innerhalb der Numismatik eine hohe Nachfrage gibt. Die Folge: Die Preise für gut erhaltene Stücke oder solche mit seltenen Jahreszahlen ziehen weiter an. Aus diesem Grund sind die Goldmünzen aus Österreich-Ungarn auch für chancenorientierte Anleger einen näheren Blick wert.

    Die Numismatik-Abteilung von pro aurum kann Sammlern und Anlegern derzeit eine seltene Gelegenheit bieten: Im Numismatik-Webshop sind zahlreiche Originale aus dem habsburgischen Österreich verfügbar, darunter seltene Jahrgänge der Münzen zu 10, 20 und 100 Kronen sowie 1 und 4 Dukaten und 8 Florin beziehungsweise Forint. Diese Münzen befanden sich im Umlauf, sie wurden von den Untertanen der k. und k. Monarchie für größere Käufe genutzt – allerdings waren die Goldmünzen wegen ihres hohen Nennwertes kaum im Umlauf anzutreffen, sie wurden häufig als „Notgroschen“ zurückgelegt oder im Handel für größere Transaktionen eingesetzt.

    Ein Blick in den Webshop der pro aurum Numismatik macht deutlich, dass ein Stück der Habsburger Geschichte in Gold für jeden Geldbeutel erschwinglich ist: Eine 10 Kronen Goldmünze in guter Umlauferhaltung ist bereits für einen niedrigen dreistelligen Betrag zu haben, ein Spitzenstück wie die 100 Kronen Goldmünze in überdurchschnittlichem Zustand kostet mehrere tausend Euro. Neben seltenen Jahrgängen der bekannten Goldmünzen, die auch als Bullion-Nachprägungen verbreitet sind, haben die Numismatik-Experten von pro aurum auch ein paar Sammler-Schätze geborgen, darunter einen Taler mit dem Bildnis von Leopold I. aus dem Jahr 1695.

     

  • Panda-Goldmünzen: Ein Sammelgebiet mit Renditepotenzial

    1,6 Millionen Euro für eine einzige Münze – ein solches Auktionsergebnis ist sogar in der Welt seltenen Sammlerstücke eine Sensation. Im Jahr 2011 wechselte eine Panda-Münze für diesen Preis den Besitzer. Und der Rekordpreis hat gute Gründe: Die Goldmünze mit einem Nennwert von 10.000 Yuan bringt ein Gewicht von fünf Kilogramm auf die Waage, nur elf Exemplare sollen von dem XXL-Panda im Jahr 1991 anlässlich des 10. Jahrestages der Panda-Münzen-Serie geprägt worden sein.

    Während in Asien seit einigen Jahren spezialisierte „Master Set“-Sammler mit einem Millionenbudget versuchen, ihre China-Münzen-Sammlung zu vervollständigen, sind die Spitzenstücke dieses Sammelgebietes für Normalsterbeliche unerreichbar. Allerdings gibt es in der Welt der Panda-Münzen viele erschwingliche Alternativen – auch in Gold. Die Preise haben jedoch in den vergangenen Jahren massiv angezogen, der Markt ist so gut wie leergefegt und Panda-Sammler müssen auf der Suche nach fehlenden Stücken geduldig sein.

    Eigentlich wurde der China Panda im Jahr 1982 als Investmentprodukt entwickelt und wird bis heute von den chinesischen Münzprägestätten als Bullion-Münze hergestellt. Allerdings hat sich der Panda in der Zwischenzeit zu einem gesuchten Sammlerstück entwickelt, nicht zuletzt wegen der stark schwankenden Auflagen. Zwischen 1982 und 2018 schwankte das Interesse an Goldmünzen stark, entsprechend passte die China Gold Coin Incorporation ihr Prägevolumen ständig der Nachfrage an. Die Folge: Vor allem solche Jahrgänge, die in Zeiten niedriger Nachfrage in geringer Auflage geprägt wurden, erreichen heute Spitzenwerte.

    Der Einstieg in die faszinierende Welt der Panda-Goldmünzen ist allerdings nicht kompliziert: Bereits ab einem Budget von etwa 1.300 Euro können Sammler zurückliegende Jahrgänge der Panda-Münzen erstehen, beispielsweise die Jahrgänge 1988, 1989 und 2005. Auch der Jahrgang 1992 zählt zu diesen Einstiegsjahrgängen, obwohl seine Auflage bei nur knapp 40.000 Stück liegt. Der Jahrgang 2005 wurde nur etwa 50.000 mal geprägt. Pandas im gehobenen Preissegment wurden noch seltener geprägt, beispielsweise der Jahrgang 1998 mit nur 20.000 Stück. Und da viele Pandas in der Zwischenzeit eingeschmolzen wurden, kann die tatsächlich erhaltene Auflage deutlich darunter liegen.

    Der Panda ist in der Welt der Edelmetall-Münzen ein exotisches Kuriosum: Während die aktuellen Ausgaben mit hohen Auflagen und der Abkehr von der Gewichtseinheit „Unze“ für die meisten Anleger nicht interessant sind, gelten die früheren Panda-Prägungen insbesondere auf dem internationalen Markt als absolute Verkaufsschlager mit Rekordergebnissen bei Auktionen. Wenn die Münzen sich in der Original-Plastikhülle befinden oder von einem professionellen Einstufungsdienstleister wie NGC oder PCGS einer Münzbewertung unterzogen werden, kann der Wert leicht explodieren. Für renditeorientierte Anleger ist der Panda somit ein Geheimtipp, mit dem Kenner stattliche Wertzuwächse erzielen.

    Allerdings sind die seltenen Pandas aus früheren Jahrgängen inzwischen nur noch schwer zu bekommen, weil insbesondere die Sammler aus Asien neu erworbene Stücke im Tresor verschwinden lassen und nie wieder auf den Markt werfen, sondern an folgende Generationen weitergeben. Die Numismatik-Abteilung von pro aurum ist für ihre Kunden stets auf der Suche nach numismatischen Schätzen und kann ständig einzelne Exemplare der Panda-Münzen aus Ankäufen anbieten. Die Experten von pro aurum beraten Anleger mit einer besonderen Leidenschaft für die Numismatik auch bei der passenden Auswahl einer historischen Panda-Münze. Und selbstverständlich sind alle Gold-Pandas bei pro aurum auf Echtheit geprüft – eine unschätzbar wertvolle Sicherheit in einem Sammelgebiet, in dem Fälschungen äußerst weit verbreitet sind.


    Bildrechte: Sebastian Wieschowski – Bullionblog.de

    Unsere China-Panda Münzen