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Goldmünzen aus Österreich-Ungarn: Der Glanz der Habsburger für anspruchsvolle Sammler
Die Herrschaft der legendären Kaiserin Maria Theresia, das Attentat auf den Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajevo, die prächtige Innenstadt von Wien mit Schloss Schönbrunn - der Glanz, aber auch so manche Tragödie der habsburgischen Geschichte sind bis heute omnipräsent und faszinieren Geschichtsinteressierte sowie Touristen aus aller Welt. Zwischenzeitlich regierten die Habsburger nicht nur über Österreich, sondern auch über Spanien und Portugal sowie diverse Überseebesitztümer in der halben Welt. Und die Legende dieses zentralen europäischen Adelsgeschlechts lebt auch in der Numismatik weiter, denn die österreichischen Herrscher haben bei der Münzprägung auch auf edle Metalle gesetzt, vor allem Gold und Silber.
In der Welt des Edelmetall-Investments hat das "alte" Österreich-Ungarn seinen festen Platz mit modernen Nachprägungen historischer Handelsmünzen - als an einheitliche Bullion-Münzen nach dem Vorbild des Krügerrand oder Wiener Philharmoniker noch nicht zu denken war, legte die Münze Österreich (damals noch in Form des staatlichen Wiener Hauptmünzamtes) eine ganze Reihe von Goldmünzen auf, welche in erster Linie für den Edelmetallhandel bestimmt waren und zum reinen Goldpreis gehandelt wurden: Neben offiziellen Nachprägungen der Goldmünzen zu 10, 20 und 100 Kronen gibt es auch moderne Varianten der 1 und 4 Dukaten Goldmünzen. Zudem werden bis heute die massenhaft geprägten Goldmünzen zu 8 Florin als Investment-Produkte verkauft.
Die kleinen Goldmünzen aus Österreich sind ein idealer Einstieg in das Edelmetall-Investment - und spätestens, wenn das erste Mini-Goldstück mit historischem Antlitz in den Besitz des Anlegers übergegangen ist, werden viele Betrachter von der Faszination dieser geprägten Zeitzeugen erfasst. Und sie entdecken, dass es neben den offiziellen Nachprägungen auch die historischen Originalmünzen zu kaufen gibt, von denen viele mit einem stattlichen Aufpreis auf den reinen Goldpreis gehandelt werden. Für diesen Zuschlag erhalten Sammler und Anleger jedoch eine historische Rarität, für die es innerhalb der Numismatik eine hohe Nachfrage gibt. Die Folge: Die Preise für gut erhaltene Stücke oder solche mit seltenen Jahreszahlen ziehen weiter an. Aus diesem Grund sind die Goldmünzen aus Österreich-Ungarn auch für chancenorientierte Anleger einen näheren Blick wert.
Die Numismatik-Abteilung von pro aurum kann Sammlern und Anlegern derzeit eine seltene Gelegenheit bieten: Im Numismatik-Webshop sind zahlreiche Originale aus dem habsburgischen Österreich verfügbar, darunter seltene Jahrgänge der Münzen zu 10, 20 und 100 Kronen sowie 1 und 4 Dukaten und 8 Florin beziehungsweise Forint. Diese Münzen befanden sich im Umlauf, sie wurden von den Untertanen der k. und k. Monarchie für größere Käufe genutzt - allerdings waren die Goldmünzen wegen ihres hohen Nennwertes kaum im Umlauf anzutreffen, sie wurden häufig als "Notgroschen" zurückgelegt oder im Handel für größere Transaktionen eingesetzt.
Ein Blick in den Webshop der pro aurum Numismatik macht deutlich, dass ein Stück der Habsburger Geschichte in Gold für jeden Geldbeutel erschwinglich ist: Eine 10 Kronen Goldmünze in guter Umlauferhaltung ist bereits für einen niedrigen dreistelligen Betrag zu haben, ein Spitzenstück wie die 100 Kronen Goldmünze in überdurchschnittlichem Zustand kostet mehrere tausend Euro. Neben seltenen Jahrgängen der bekannten Goldmünzen, die auch als Bullion-Nachprägungen verbreitet sind, haben die Numismatik-Experten von pro aurum auch ein paar Sammler-Schätze geborgen, darunter einen Taler mit dem Bildnis von Leopold I. aus dem Jahr 1695.
[vc_row padding_setting="1" desktop_padding="no-padding-bottom"][vc_column][wyde_heading style="7" text_align="center" title="Numismatische Erhaltungsgrade" heading_color="#333333" animation="fadeInUp" el_class="pa_heading"][vc_empty_space][vc_column_text]
Hier haben wir für Sie die gängigsten Erhaltungsgrade zusammengestellt:
[/vc_column_text][vc_empty_space][/vc_column][/vc_row][vc_row animation_in_type="transition.slideUpIn" animation_in_offset="100" animation_in_duration="650" animation_in_delay="0"][vc_column width="1/2"][wyde_toggle title="EA – Erstabschlag"]Die ersten 50 bis 200 Münzen, die mit neuen Prägestempeln hergestellt werden, werden mit dem Zusatz "Erstabschlag" gekennzeichnet. Sie zeichnen sich durch einen hohen Glanz und scharfe Konturen in den Reliefpartien aus.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="PP – polierte Platte"]Bei diesem Prägeverfahren wurden Stempel, wie auch die Ronden (Münzrohlinge) speziell bearbeitet, um im Ergebnis spezielle Oberflächen zu erhalten, die sich im Gros spiegelnd darstellen. Es können homogene Oberflächen, wie auch Prägungen mit mattierten Reliefs, Schriften und Randstegen vorkommen.
Letzteres wird erreicht, indem die Stempel vor dem Polieren sandgestrahlt werden. Die vertieften Stellen im Stempel und somit die erhabenen auf der Prägung, sind dann matt.
Sind die Makel an einer solchen Prägung zu stark, wird diese mit vz aus PP beschrieben.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="st – Stempelglanz"]Unzirkulierte Prägungen, wo der Prägeglanz vollständig erhalten sein sollte. Keine offensichtlichen Schäden.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="vz-st – vorzüglich-Stempelglanz"]Diesem Erhaltungsgrad entsprechen Münzen aus meist vollautomatischer Produktion, die noch nie im Umlauf waren. Aufgrund der Produktionsprozesse können Münzen dieses Erhaltungsgrades eine Vielzahl von Fehlern aufweisen. Kleinere und größere Kratzer, sogar Dellen sind möglich, da die Münzen stellenweise in Containern aufgefangen werden. Auch können Mattierungen auf den Flächen auftreten, da die Prägestempel mit der Zeit verschleißen und der Wechsel dieser verspätet erfolgte.
[/wyde_toggle][/vc_column][vc_column width="1/2"][wyde_toggle title="vz – vorzüglich"]Vorzügliche Münzen waren nur kurz im Umlauf. Der Prägeglanz ist nur noch in vertieften Stellen vorhanden und bei älteren Münzen stellenweise ganz verschwunden. Es sind kleine Kratzer und minimale Abnutzungsspuren auf erhöhten Stellen vorhanden, aber sämtliche Prägedetails sind noch klar zu ersehen.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="ss-vz – sehr schön-vorzüglich"](sehr schön, mit einer Tendenz zu vorzüglich)
Diese Prägung ist umgelaufen. Details sind dennoch sehr gut zu erhalten. Der Prägeglanz ist an den vertieften Stellen zu erkennen.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="ss – sehr schön"]Die Münze oder Medaille weist Verletzungen und Abnutzungsspuren auf.
Das Motiv ist klar erkennbar. Feinere Details sind abgenutzt. Prägeglanz ist nicht oder kaum vorhanden.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="s – schön"]Durch einen langen Umlauf sind die Details solcher Münzen verschwunden. Das Münzbild erscheint stumpf. Die Konturen und Inschriften sind allerdings noch vollständig erhalten.
[/wyde_toggle][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_size="l-padding" padding_setting="1" desktop_padding="no-padding-bottom"][vc_column][vc_empty_space height="30px4"][mpc_divider][vc_empty_space height="30px4"][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_setting="1" desktop_padding="no-padding-bottom"][vc_column][wyde_heading style="7" text_align="center" title="Numismatische Fachbegriffe" heading_color="#333333" animation="fadeInUp" el_class="pa_heading"][vc_empty_space][vc_column_text]
Hier haben wir für Sie Erläuterungen zu numismatischen Fachbegriffen zusammengestellt:
[/vc_column_text][vc_empty_space][/vc_column][/vc_row][vc_row animation_in_type="transition.slideUpIn" animation_in_offset="100" animation_in_duration="600" animation_in_delay="0"][vc_column width="1/2"][wyde_toggle title="Augustalis"]Der Augustalis ist eine Goldmünze Kaiser Friedrichs des Zweiten, welche er seit 1231 als König von Sizilien in Brindisi und Messina prägen ließ.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Aureus"]Der Aureus ist eine 8,19 g schwere römische Goldmünze, die über die gesamte römisch beeinflusste Welt verbreitet war und einen hohen Wert hatte.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Avers"]Die bei der Prägung dem Unterstempel zugewandte Seite wird als "avers" (nach vorn/Vorderseite) bezeichnet. Da dies im Nachhinein nicht immer eindeutig zu klären ist, hat sich mittlerweile die Meinung manifestiert, dass die Symbole der Münzhoheit ausschlaggebend für die Bestimmung von Vorder- und Rückseite seien. So gelten die Seiten mit bspw. Porträts, Monogrammen oder Wappen als Vorderseite. In der EU wird bei den EURO–Münzen die einheitliche Wertseite mit dem Währungssymbol als Vorderseite bezeichnet.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Bruttogewicht"]Die Gesamtmasse einschließlich der nichtedlen Metalle heißt Bruttogewicht oder auch Raugewicht.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Bullion-Münzen"]Bullion-Münzen sind Edelmetallmünzen, die in hohen Stückzahlen in Spekulation auf den Metallwert als Geldanlageobjekt geprägt werden.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Crown"]Der Crown ist eine britische Münze im Wert von 5 Schilling bzw. einem Viertel Pfund. 1526 wurde die Münze erstmals unter Heinrich VIII. als Goldmünze, später unter Edward VI. auch als Silbermünze geprägt.[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Dareikos"]Der Dareikos ist eine altpersische Königsmünze aus Gold, mit einem Gewicht von etwa 8,35 g. In den ersten Jahren der Prägung um 515 v. Chr. hatte der Dareikos ein Gewicht von 8,05 g.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Dinar (auch Denar oder Denarius)"]Dinar ist der Name verschiedener Währungen meist arabischer Länder. Der Name leitet sich von Denarius, einer römischen Münze, ab. Der Denar war die Hauptsilbermünze Roms im zweiten bis in das dritte Jahrhundert.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Dublone"]Die Dublone ist eine spanische Goldmünze im Wert von 2 Escudos, die von 1537 bis 1833 mit einem Gewicht von 6,77g geprägt wurde. Der Louis d’or in Frankreich, der Friedrich d’or in Preussen und die Schweizer Dublone richteten sich nach ihr.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Dukat"]Der Dukat ist eine Goldmünze, die erstmals 1284 in Venedig geprägt wurde und in ganz Europa verbreitet war. Er besitzt einen Feingehalt von 986/1.000 und wiegt etwa 3,5 g.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Eagle"]Eagle ("Adler") wird eine amerikanische Goldmünze mit einem Nennwert von 10 US Dollar genannt. Der "American Eagle" wurde von 1795 bis 1933 als offizielles Zahlungsmittel geprägt und hat bei einem Gewicht von 16,7g ein Feingehalt von 15,045g.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Ecu d’or"]Der Ecu d’or ist Frankreichs älteste Goldmünze. Der Name leitet sich aus dem auf der Münze abgebildetem Wappenschild ab.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Ephraimiten"]"Von außen schön, von innen schlimm; von außen Friedrich, von innen Ephraim." Ephraimiten wurden die seit 1756 von Preußen geprägten minderwertigen Münzen des Siebenjährigen Krieges genannt. Sie spiegelten in der Prägung dem Edelmetallgehalt nach eine vollwertige Kurantmünze vor; der Feingehalt entsprach dem aber nicht. "Namensgeber" ist der Berliner Bankier und Münzpächter Ephraim, der durch diese Prägungen und dem daraus resultierenden Gewinn zum Teil die Kriegskosten Friedrich des Großen finanzierte. Nachdem der Schwindel aufgeflogen war, wurden diese Münzen abgewertet.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Feingehalt"]Der Feingehalt ist der Masse-Gehalt des höherwertigen Metalls in einer Legierung. Er wird in Promille, also im Verhältnis zu 1.000 Teilen des Gesamtgewichts angegeben.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Feingewicht"]Als Feingewicht bezeichnet man die Masse des in einer Legierung enthaltenen Edelmetalls. In der Numismatik wird es üblicherweise in Gramm angegeben. Die Gesamtmasse einschließlich der nichtedlen Metalle heißt Bruttogewicht oder auch Raugewicht. Das Verhältnis von dem Fein- zum Bruttogewicht nennt man Feingehalt.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Friedrich d’or"]Der Friedrich d’or ist eine preußische Goldmünze die mit einem Nominal von 5 Reichstalern zwischen 1741 und 1855 genutzt wurde. Er bestand aus 21-karätigem Gold und hatte ein Feingewicht von ca. 6,032 g.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Florin"]Der Florin ist eine im 11. Jahrhundert in Florenz geprägte Goldmünze mit einem Gewicht von ca. 3,65 g und der Größe eines Dukaten. Ähnliche Münzen wurden bald auch in Frankreich geprägt. Später entstanden hieraus sowohl der Goldgulden des Mittelalters, als auch der Gulden der neueren Zeit.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Goldmark"]Die Goldmark war die Währung des Deutschen Kaiserreiches von 1871 bis 1918. Die Bezeichnung Goldmark bezieht sich zum einen auf die Währung als solches und zum anderen auf die Goldmünzen dieser Zeit. Die Mark war eine goldgedeckte Währung. Die höchsten Münzwerte 10 und 20 Mark wurden auch in Gold geprägt. Das zeitweise geprägte goldene 5 Mark–Stück hatte sich aufgrund seiner geringen Abmaße nicht bewährt.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Goldvreneli"]Das Goldvreneli ist die bekannteste Goldmünze der Schweiz. Die 20 Franken-Münze wurde von 1897 bis 1949 geprägt. Die beiden weiteren Nennwerte sind 10 und 100 Franken, welche von 1911 bis 1913 bzw. in 1925 geprägt wurden. Die Münze ist Nachfolgerin der von 1883 bis 1896 geprägten Helvetia-Goldmünze.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Guinee"]Die Guinee war eine britische Goldmünze, die seit 1663 als erste Goldmünze maschinell hergestellt wurde. Ursprünglich betrug ihr Nennwert 20 Schilling, also ein Pfund Sterling. Der Wert der Guineas stieg auf bis zu 27 Schilling, da dieser vom Verhältnis von Silber zu Gold abhing.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Gulden (``Goldmünze``)"]Der Gulden ist eine historische Goldmünze und Währungseinheit mehrerer europäischer Staaten. Er wurde ursprünglich in Gold, ab dem 16. Jahrhundert auch in Silber geprägt.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Henkelspuren"]Nachweisliche Druckstellen oder Beschädigungen durch Einfassungen oder Rückstände von Lötspuren an Münzen und Medaillen, die bspw. an Ketten als Schmuck getragen wurden, nennt man Henkelspuren.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Justierung"]Ab bestimmten Zeitpunkten mussten Münzen ein klar definiertes Gewicht aufweisen. Gerade im Mittelalter, aber auch noch bis in die Neuzeit hinein, wurden Münzrohlinge (Schrötlinge) notfalls mit der Feile noch vor dem eigentlichen Prägevorgang auf Gewicht gebracht.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Karat"]Feingold wurde früher oft in Karat angegeben. Die bisher reinste Form des Goldes wird mit 24 Karat angegeben. Dies entspricht 999,9 Teilen Gold auf 1.000 Teile im entsprechenden Metall (99,99%).
999er Gold entspricht 24 Karat
900er Gold entspricht 21,6 Karat
750er Gold entspricht 18 Karat
585er Gold entspricht 14,04 Karat
583,33er Gold entspricht 14 Karat
375er Gold entspricht 9 Karat
333er Gold entspricht 8 Karat
Der Feingehalt des Krügerrands beträgt bspw. 916,67/1.000. Dies entspricht 22 Karat. Der Feingehalt des Wiener Philharmonikers beträgt 999,9/1.000.[/wyde_toggle][/vc_column][vc_column width="1/2"][wyde_toggle title="Kontaktstellen"]
Sichtbare Einkerbungen auf der Oberfläche der Münze, die durch den normalen Umlauf oder schon bei der Herstellung entstanden sein können, nennt man Kontaktstellen. Oftmals wurden Münzen nach dem Prägevorgang in Behältnissen aufgefangen, wo diese aufeinanderschlugen.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Krugerrand"]Der Krugerrand ist eine südafrikanische Münze, die nach dem Politiker Paul Kruger und dem Zahlungsmittel Rand benannt wurde. Auch wenn er nicht als Bargeld genutzt wird, ist er gesetzliches Zahlungsmittel. Die Münze trägt keinen Nennwert. Der Wert wird werktags in Anlehnung an den jeweiligen Goldpreis immer wieder neu festgelegt.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Kurantmünze"]Die Kurantmünze ist eine kursierende Münze, deren Wert durch das Metall, aus dem diese besteht, gedeckt ist; was wiederum heißt, dass der Kurswert der Münze annähernd dem Metallwert entspricht.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Kursmünze"]Eine Kursmünze ist eine Münze, die für den Zahlungsverkehr geprägt wird. Sie ist gesetzliche Zahlungsmittel in dem jeweils ausgebenden Land und lautet auf die jeweilige Landeswährung. Der Nennwert wird vom Herausgeber garantiert, auch wenn es sich um Scheidemünzen handelt.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Kurswert"]Der Kurswert ist der Wert, zu dem ein Zahlungsmittel tatsächlich akzeptiert wird. Bis heute spielen Münzen eine wichtige Rolle im Zahlungsverkehr. Ihr Kurswert wird einerseits durch den Markt, andererseits aber auch durch Gesetzgebungen geregelt.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Louis d’or (``Ludwig aus Gold``)"]Der Louis d’or ist eine französische Goldmünze, die unter Ludwig XIII. 1640 eingeführt wurde. Sie wurde aus 22-karätigem Gold geprägt und wiegt 6,7 g.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Medaillen"]Medaillen sind Gedenk- oder Schauprägungen, die zu besonderen Gelegenheiten, auch zu Auszeichnungszwecken geprägt wurden und werden. Die Prägung von Medaillen ist im Gegensatz zu Münzen jedermann gestattet. Medaillen sind kein Zahlungsmittel. Aus numismatischer Sicht gibt es jedoch etliche Prachtstücke, die es zu sammeln lohnt.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Münzfuß"]Der Münzfuß legt fest, welche Menge eines Edelmetalls in welcher Menge Münzen eines bestimmten Nennwerts enthalten sein soll. Im deutschen Münzgesetz wurde bspw. 1924 festgelegt, dass aus einem Kilogramm Gold 139,5 20 Mark Stücken oder 279 10 Mark Stücken in einem Mischungsverhältnis von 900 Teilen Gold zu 100 Teilen Kupfer zu prägen waren.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Münzverruf"]Meist an öffentlichen Plätzen angeschlagen oder als Flugblatt verteilt, wurde in Papierform, stellenweise mit Abbildungen, die Aberkennung, die Abwertung, seltener die Aufwertung von bestimmten Münzsorten bekanntgegeben.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Nennwert / Nominalwert"]Der Nominal- oder Nennwert einer Münze gibt an, welchen gesetzlichen Wert ein Zahlungsmittel hat. In den meisten Fällen ist er auf dem jeweiligen Zahlungsmittel aufgedruckt oder eingestanzt. Es gibt allerdings auch Münzen ohne aufgeprägten Nennwert, wo dieser aber gewohnheitsgemäß bekannt ist (z. B. einige neuzeitliche Dukaten).
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Österreichische Krone"]Die so genannte Österreichische Krone (offiziell nur Krone) war die Goldwährung Österreich-Ungarns. Durch sie wurde 1892 der bisher gültige Gulden als Standartwährung abgelöst. Die Goldmünzen 10, 20 und 100 Kronen wurden als Goldkronen bezeichnet.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Pistole"]Die Pistole (spanisch "Stückchen") war eine spanische Münze aus amerikanischem Gold, die seit ca. 1550 als doppelte Goldkrone geprägt wurde. Frankreich und Genua führten die Pistole um 1640 ein.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Prägung"]Als Prägung bezeichnet man den Herstellungsprozess von Münzen. Dieser basiert seit 2000 Jahren auf dem gleichen Prinzip. Man gravierte zunächst einen Unterstempel. Dieser Unterstempel wurde in einen Amboss eingelassen. Man legte ein Stück Metall aus der gewünschten Metallart oder -Legierung auf den Unterstempel. Mit einem Meißel, indem ebenfalls ein Motiv eingraviert war, schlug man das Metallstück in den Unterstempel hinein. Die manuelle Prägung wurde im 15. Jahrhundert durch den Einsatz der ersten Prägeapparate abgelöst.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Randfehler"]Sofort sichtbare Einkerbungen oder grobe "Verletzungen" am Rand einer Münze, die durch den normalen Umlauf oder durch Materialprüfungen entstanden sein können, werden Randfehler genannt.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Raugewicht"]Die Gesamtmasse einschließlich der nichtedlen Metalle heißt Bruttogewicht oder auch Raugewicht.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Revers"]Die bei der Prägung dem Oberstempel zugewandte Seite wird als "revers" (nach hinten/Rückseite) bezeichnet. Da dies im Nachhinein nicht immer eindeutig zu klären ist, hat sich mittlerweile die Meinung manifestiert, dass die Symbole der Münzhoheit ausschlaggebend für die Bestimmung von Vorder- und Rückseite seien. So gelten die Seiten mit bspw. Porträts, Monogrammen oder Wappen als Vorderseite. In der EU wird bei den EURO-Münzen die einheitliche Wertseite mit dem Währungssymbol als Vorderseite bezeichnet.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Scheidemünzen"]Als Scheidemünzen werden Münzen bezeichnet, deren Metallwert geringer ausfällt als ihr gesetzlicher Wert. In Deutschland bspw. sind alle ab 1915 geprägten Münzen (ausschließlich der Goldmark und der 100- und 200 EURO-Goldmünzen) Scheidemünzen. Abgesehen davon, dass die vorrätigen Edelmetallmengen nie ausgereicht haben, um den Bedarf an Münzen abzudecken, wären bspw. 1 Cent Stücken als Kurantmünze viel zu klein, um sie im täglichen Zahlungsverkehr nutzen zu können.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Solidus"]Der Solidus (auch Aureus Solidus: "der solide Aureus"), eine Goldmünze, ist der Nachfolger des Aureus, der um 310 durch Kaiser Konstantin dem Großen im römischen Reich eingeführt wurde, da der Aureus durch Verfall des Feingehaltes an Wert und Ansehen verloren hatte.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Sovereign"]Der Sovereign ist eine englische Goldmünze, die unter Heinrich VII. erstmals 1489 geprägt wurde. Er wurde aus so genanntem Crown-Gold mit einem Feingehalt von 916,66/1.000 geprägt. Durch die verschiedenen Legierungen haben die Münzen einen eher gelben oder einen eher roten Farbton.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Stater"]"Stater" heißt so viel wie "derjenige, der wiegt": deutet auf die genormten Gewichte hin. Stater ist der Name verschiedener Geldstücke der Antike und gilt als wichtigste griechische Münze.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Stempel"]Bei der Münzprägung wirken die Prägestempel von Vorder- und Rückseite auf ein Metallstück ein. In die Stempel sind die jeweiligen Motive der herzustellenden Münze als Negativ eingraviert.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Tscherwonez"]Der Tscherwonez ist eine russische Goldmünze, die 1923 erstmals geprägt wurde. Ihr Raugewicht beträgt bei einem Feingehalt von 900/1.000 8,6 g. Ihr Nennwert entspricht 10 Rubel. Zu Zeiten der Sowjetunion wurden in 1975-1982 Tscherwonez geprägt, um auf dem Weltmarkt Devisen zu erstehen.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Valvationstabelle"]Valvationstabellen waren gesetzlich verbindliche Münzwertvergleichstabellen um z. B. ausländische oder nicht nach Reichsmünzfuß geprägte Kurantmünzen anderer Münzherren mit der jeweiligen Landeswährung vergleichen zu können. Diese Tabellen waren bis zum Ende des 19. Jahrhunderts in Gebrauch und aufgrund der zahllosen in Europa kursierenden Münztypen und Währungen ein wichtiges und erleichterndes Instrument für den Handel.
[/wyde_toggle][wyde_toggle title="Yen"]Der Yen ("runder Gegenstand") wurde 1871 unter Meiji nach europäischem Vorbild als Währung eingeführt. Der Wert des Yen wurde gesetzlich auf 26,956 g Feinsilber festgelegt, was auch heute noch Gültigkeit hat.
[/wyde_toggle][/vc_column][/vc_row]