• Queen-Bildnisse auf Sammlermünzen: Numismatische Erinnerung an eine Jahrhundert-Monarchin

    Die Ära von Königin Elisabeth II. ist vorüber, doch die frühere britische Königin wird wegen ihres unvergleichlichen Rufes in Erinnerung bleiben und hat zahlreiche bemerkenswerte Leistungen während ihres langen Lebens erreicht. Insbesondere hat sie einen Weltrekord inne, der höchstwahrscheinlich unübertroffen bleiben wird. Seit 2012 trägt sie den Titel der „meistgeprägten“ Monarchin, da sie im Guinness-Buch der Rekorde als auf Münzen von 35 verschiedenen Ländern abgebildetes Staatsoberhaupt eingetragen wurde, von den „Bahamas“ bis „Tuvalu“. Und die Graveure der Royal Mint in Großbritannien hatten mit der Aktualisierung der Queen-Bildnisse alle Hände voll zu tun: Insgesamt wurden fünf verschiedene Abbildungen von ihr auf Münzen verewigt.

    Nicht nur Monarchisten, sondern auch Investoren können von Münzen mit dem Bildnis von Queen Elizabeth II. profitieren. Historische Münzen in hervorragendem Zustand sowie moderne Prägungen in unberührter „Polierte Platte“-Qualität sind auf dem internationalen Markt sehr gefragt. Diese Schätze finden nicht nur in Deutschland viele Liebhaber, sondern vor allem in der englischsprachigen Welt. Großbritannien und Deutschland gehören zu den wichtigsten Sammlermärkten weltweit.

    Auch in der Numismatik-Abteilung von pro aurum sind immer wieder neue Raritäten mit Queen-Bildnissen zu finden – von der streng limitierten Gedenkmünze aus Großbritannien über exotische Prägungen beispielsweise von den Kanalinseln Jersey und Guernsey bis hin zu historischen Sovereigns aus den frühen Regierungsjahren.

    Bereits lange vor dem Tod der Queen haben sich Münzen, auf denen das Porträt der britischen Königin zu sehen ist, zu einem eigenen Sammelgebiet entwickelt. Fast jeder Sammler von Münzen besitzt mindestens eine Prägung mit dem Bildnis von Elisabeth II. in seiner Sammlung. Eine Möglichkeit, solche Münzen zu erwerben, sind Anlagemünzen aus Großbritannien, auf deren Wertseite die Königin abgebildet war. Zu diesen Münzen gehören die Britannia, die Queen’s Beasts und die Lunar-UK-Serie, die für Investoren in Edelmetalle aus Gold, Silber (und nun auch Platin) erhältlich sind. Die Royal Mint, die Münzprägeanstalt aus Wales, ist zudem weltweit bekannt für ihre edlen Sammlermünzen in limitierter Auflage und erfreut sich auch in Deutschland großer Beliebtheit.

    Münzsammler, die nach eindrucksvollen Münzen mit dem Abbild der Queen suchen, könnten eine interessante Reise unternehmen, denn das Bildnis der Jahrhundert-Monarchin ziert auch Münzen aus dem Commonwealth. Dieser ist ein Verbund von Staaten, die einst Teil des britischen Kolonialreichs waren. Obwohl diese Länder heute unabhängig sind, wird Elisabeth II. international als Staatsoberhaupt anerkannt. Und wenngleich die Regierungsgeschäfte von örtlichen Vertretern übernommen werden, bleibt die Königin im Besitz der Münzhoheit und ihr Bild und Name bürgen für die Qualität der Münzen und ihre Eignung als Zahlungsmittel.

    Auch im klassischen Edelmetallhandel gibt es für Sammler von Münzmotiven eine Auswahl an Queen-Erinnerungen: Die Sovereign-Handelsmünzen sind legendär und zeigen erstmals im Jahr 1957 das Porträt von Elisabeth II., damals 27 Jahre alt, mit einem Kranz auf dem Kopf. In der überarbeiteten Version von 1970 trägt die junge Königin eine Krone („Tiara“), die sie als Hochzeitsgeschenk von ihrer Großmutter erhielt. Im Jahr 1998 wurde das Bildnis erneut aktualisiert, um eine ältere Königin darzustellen. Das neueste Motiv auf den Sovereign-Handelsmünzen stammt aus dem Jahr 2015. Und der Umstand, dass inzwischen der neue König Charles auf Sovereigns geprägt wird, sorgt dafür, dass die früheren Ausgaben mit Königin Elisabeth II. noch stärker gefragt sind.

    koenigin-elisabeth-ii - Queen-Bildnisse auf Sammlermünzen: Numismatische Erinnerung an eine Jahrhundert-Monarchin

  • Münzen aus dem Deutschen Kaiserreich: Ein numismatischer Evergreen

    Eine Silbermünze aus dem Jahr 1917 für rund 150.000 Euro, eine Goldmünze mit einem Materialwert von rund 500 Euro für 120.000 Euro und viele weitere Raritäten, die in den letzten Jahren in schwindelerregende Höhen gestiegen sind – das Deutsche Kaiserreich zählt zu den beliebtesten Sammelgebieten der Welt und hat sich in den vergangenen Jahren auch verstärkt zu einem Betätigungsfeld für Anleger entwickelt. Denn die Nachfrage nach den seltenen Schätzen aus der Zeit zwischen 1871 und 1919 ist riesig und renditeorientierte Anleger sind bereit, für diese begehrten Stücke tief in die Tasche zu greifen.

    Mit der Gründung des Deutschen Kaiserreiches kam es zum ersten Mal in der Geschichte der Deutschen zu einem gemeinsamen Währungsraum, in dem alle Menschen in einem Nationalstaat vereint waren. Denn die Reichsgründung sah auch die Einführung der Mark als Zahlungsmittel vor. Zuvor hatten die deutschen Staaten durchaus unterschiedliche Währungssysteme im Einsatz, so beispielsweise den Gulden im süddeutschen Raum oder den Taler in Norddeutschland. Diese Recheneinheiten wurden im Zuge der Reichsgründung vereinheitlicht.

    Die Mark landete ab dem Jahr 1871 in Form von Münzen und Banknoten in den Geldbeuteln der Deutschen. Es wurden mehrere kleine Münzen ab einem Betrag von einem Pfennig geprägt, außerdem gab es Scheidemünzen aus Silber mit einem Nennwert von einer halben und einer Mark. Die Gestaltung der großen Silbermünzen mit Nominalen von zwei Mark, drei Mark und fünf Mark waren den einzelnen Teilstaaten des Reiches vorbehalten. Während die Wertseite mit dem Reichsadler und dem Nennwert sowie der Jahreszahl versehen waren, konnten die Königreiche, Herzogtümer und Fürstentümer die Bildseite nutzen, um ihren jeweiligen Landesherren zu zeigen. Auf den Münzen der Hanse Städte waren die Stadtwappen zu sehen.

    Durch diese Motivvielfalt ist das Kaiserreich als Sammelgebiet nicht nur ein faszinierendes Zeugnis des deutschen Föderalismus, sondern auch ein reizvolles Betätigungsfeld für Sammler. Denn die einzelnen Länder durften ihre Münzen in unterschiedlichen Auflagen entsprechend ihrer Einwohnerzahl und der Fläche prägen. So kam es vor, dass insbesondere die Münzen aus den großen Territorien wie Preußen, Bayern, Württemberg oder Sachsen im Reich weit verbreitet war, während Münzen aus den kleineren Fürstentümer wie beispielsweise Schaumburg-Lippe oder Waldeck-Pyrmont nur äußerst selten in den Umlauf gelangten. Und bereits damals erkannten viele Sammler die Chance, diese Raritäten zu bewahren.

    Die unterschiedlichen Auflagen der Kaiserreich-Münzen sind ein wichtiger Grund für die Beliebtheit dieses Sammelgebietes. Denn während eine Münze mit dem Bildnis von Kaiser Wilhelm I. oder Wilhelm II. oder dem 99-Tage-Kaiser-Friedrich III. bereits für einen zweistelligen Euro-Betrag zu haben sind, kann der Sammlerwert von Münzen aus den Fürstentümern durchaus in den vierstelligen oder sogar fünfstelligen Bereich gehen. Besonders für Kaiserreich-Raritäten in Spitzenqualität sind die Sammlerwerte zuletzt regelrecht explodiert.

    Das Kaiserreich ist für viele Sammler ein exzellenter Einstieg in die Welt der klassischen Numismatik, nicht nur wegen der Preisgestaltung. Auch der regionale Bezug spielt eine Rolle und viele Münzenfreunde beginnen ihre Kollektion mit einer Münze aus ihrer Heimatregion. Dadurch entdecken sie ganz nebenbei einen Teil ihrer eigenen Geschichte und können das Sammeln mit dem Anlegen in vorzüglicher Weise verbinden und im Laufe der Zeit immer mehr Raritäten zu ihrem Kaiserreich-Schatz hinzufügen.

    deutsches-kaiserreich - Münzen aus dem Deutschen Kaiserreich: Ein numismatischer Evergreen

  • Königin Elisabeth II. hält in der Numismatik einen royalen Weltrekord

    Die britische Königin Elisabeth II. ist eine Jahrhundert-Monarchin, die viele Rekorde gebrochen hat. Einen Weltrekord hält sie bis heute – und es ist unwahrscheinlich, dass er jemals übertroffen wird: Seit 2012 darf sich die „Queen“ als „meistgeprägte“ Monarchin bezeichnen, denn sie war laut Guiness-Buch der Rekorde im Jahr 2012, als der Rekord gemessen wurde, auf den Münzen von 35 Ländern zu sehen: Von „B“ wie „Bahamas“ bis „T“ wie „Tuvalu“ ist Elisabeth II. als Staatsoberhaupt zu sehen. Und weil die Monarchin nicht ans Abdanken denkt, haben die Graveure der Royal Mint in Großbritannien alle Hände voll zu tun: Fünf verschiedene Darstellungen der Queen sind bislang erschienen – Fortsetzung folgt.

    Münzen mit dem Konterfei der britischen Königin könnten also ein eigenes Sammelgebiet umfassen – und fast jeder Numismatiker hat mindestens eine Prägung mit Elisabeth II. in seiner Sammlung, beispielsweise auf der Wertseite der Anlagemünzen aus Großbritannien: Mit der Britannia, den Queen’s Beasts und der Lunar UK Serie gibt es für Edelmetall-Investoren königliches Gold, Silber (und inzwischen auch Platin). Daneben sind die edlen Sammlermünzen in geringer Auflage der Royal Mint auch in Deutschland beliebt – die Münzfabrik aus Wales zählt zu den Weltmarktführern.

    australien - Australien Elisabeth II. 100 Dollars 2018 Kangaroo

    Auf der Suche nach prächtigen Münzen mit dem Bildnis der Queen können Münzenfreunde jedoch auch eine Weltreise unternehmen – denn die Jahrhundert-Monarchin ist auf den Münzen des Commonwealth zu sehen. Hierbei handelt es sich um einen Staatenbund, welcher aus früheren Kolonien besteht. Diese Länder lassen sich international weiterhin von Elisabeth II. als Staatsoberhaupt vertreten. Auch wenn die Regierungsgeschäfte von lokalen Vertretern übernommen werden, hat die britische Königin weiter die Münzhoheit und bürgt mit ihrem Bildnis sowie Namen für die Qualität der Münzen sowie die Eigenschaft als Zahlungsmittel.

    Motivsammler werden auch in der klassischen Produktpalette des Edelmetallhandels fündig: Auf den legendären Sovereign-Handelsmünzen war Elisabeth II. erstmals im Jahr 1957 zu sehen, damals noch als junge Herrscherin im Alter von 27 Jahren mit einem Kranz. Das Bildnis wurde 1970 überarbeitet und die Queen wurde mit einer Krone („tiara“), welche sie als Hochzeitsgeschenk von ihrer Großmutter erhielt. Ein weiteres numismatisches Facelifting erfolgte 1998, als eine gealterte Queen auf den Münzen verewigt wurde. Das neueste Motiv stammt aus dem Jahr 2015.

    Ein Investment in Münzen mit dem Bildnis von Queen Elizabeth II. ist nicht nur eine gute Idee für bekennende Monarchisten. Historische Münzen in überdurchschnittlicher Erhaltung sowie moderne Prägungen in unberührter „Polierte Platte“-Sammlerqualität erfreuen sich auf dem internationalen Markt großer Nachfrage. Denn es gibt für diese Schätze nicht nur in Deutschland viele Liebhaber, sondern vor allem in der englischsprachigen Welt – und Großbritannien zählt neben Deutschland zu den wichtigsten Sammlermärkten der Welt.

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  • Münzen richtig lagern: Vertrauen Sie Ihre Schätze den Profis an

    Im Samtschuber, in Sammelalben oder einfach „roh“ in einer Holzkiste übereinander gestapelt – es gibt viele Möglichkeiten, die eigene Münzensammlung zu lagern. Doch in den allermeisten Fällen tun Sammler ihren Schätzen nichts Gutes, selbst wenn sie viel Geld in das passende Zubehör investieren. Und selbst wenn ein schützender Rahmen für die historischen Raritäten gefunden ist, sind die Münzen stets der Gefahr eines Diebstahls ausgesetzt. Kurzum: Es ist gar nicht so einfach, die passende Lagerung und Aufbewahrung für eine Münzensammlung zu finden.

    pro aurum bietet seinen Kunden nicht nur einen sicheren Hafen in Form von Edelmetallen als Investment, sondern auch Sicherheit für Sammler: Besonders beliebt zu Lagerung von numismatischen Schätzen sind die Schließfächer, welche in den Niederlassungen in München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart und Bad Homburg angeboten werden. Gegen eine geringe Jahresgebühr können Kunden von pro aurum ihre Raritäten einlagern, neben modernen Edelmetallprodukten ist das Schließfach also auch für die Münzensammlung geeignet. Standardmäßig ist der Inhalt des Schließfaches mit 30.000 Euro versichert, eine Höherversicherung ist gegen Aufpreis möglich.

    Die Numismatik-Abteilung von pro aurum empfiehlt ihren Kunden, bei der Lagerung von Sammlermünzen auf jegliche Experimente und Extravaganzen zu verzichten. Insbesondere ältere Exemplare der beliebten Samtschuber, welche auf den ersten Blick eine hochwertige Optik aufweisen, können die Oberfläche der Münzen angreifen. Das Gleiche gilt für ältere Münzhüllen, diese können Weichmacher enthalten. Üblicherweise sollten Sammlermünzen in einzelnen Kapseln oder in weichmacherfreien Hüllen (so genannte „Flips“) aufbewahrt werden. Es ist daher empfehlenswert, die Münzen vor der Einlagerung in das Schließfach bei pro aurum entsprechend vorzubereiten – und mit „Vorbereitung“ ist in diesem Fall keinesfalls eine Reinigung gemeint, denn dadurch werden die Münzen in den allermeisten Fällen beschädigt oder die historisch bedeutsame Patina wird zerstört

    Sobald die Münzen mit einer geeigneten Hülle geschützt sind, steht der sicheren Einlagerung bei pro aurum nichts im Wege. Und dabei sichern sich die Kunden von pro aurum größtmögliche Flexibilität: Der Zugriff auf das Schließfach ist jederzeit während der Geschäftszeiten des jeweiligen Standortes von pro aurum möglich. Rechenschaft über den Inhalt des Wertschrankes müssen die Kunden gegenüber niemandem abgelegen. Zudem ist der Inhalt im unwahrscheinlichen Falle einer Insolvenz von pro aurum geschützt und fließt nicht in die Insolvenzmasse ein.

    Viele Edelmetall-Liebhaber mit einem besonderen Faible für die Numismatik setzen auf die Lagerdienstleistungen von pro aurum. Denn häufig passt eine Münzensammlung mit ausgewählten Spitzenstücken in das kleinste Schließfach und die Standardversicherung von 30.000 Euro reicht für die übliche Münzensammlung meist aus. Zudem lässt sich der Inhalt jederzeit nach Bedarf höherversichern. Und so mancher Münzen-Freund denkt noch an einen weiteren Vorteil: Bei einem möglichen Weiterverkauf der Münzen hat man es nicht weit – denn unter dem Dach von pro aurum gibt es auch mehrere ausgewiesene Numismatik-Experten, welche bei der Schätzung und dem Verkauf der Sammlung weiterhelfen können.

  • US-amerikanische Goldmünzen: Gold aus dem wilden Westen

    Die unendlichen Weiten des Wilden Westens, pulsierende Millionenstädte wie New York oder Los Angeles, der amerikanische Traum nach dem Motto „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ – wenn es um die Vereinigten Staaten von Amerika geht, hat wohl jeder Deutsche sofort ein Bild vor Augen. Die USA üben auf viele Europäer eine unbändige Faszination und Anziehungskraft aus, auch wenn die deutsch-amerikanischen Beziehungen durch die Trump-Präsidentschaft fast wöchentlich aufs Neue auf die Probe gestellt werden.

    Als Ablenkung von Handelskrieg, Zinswende oder Grenzmauer-Bau und allen anderen tagespolitischen Baustellen können Numismatiker jedoch einen näheren Blick auf US-amerikanische Münzen werfen – die Vereinigten Staaten blicken auf eine reiche und faszinierende Geschichte der Münzprägung zurück. Und das Beste: Viele der schönsten Münzen der USA gibt es bis heute zum reinen Edelmetallpreis zu kaufen, sodass als Alternative zu modernen Bullionprägungen auch einzelne Gold- und Silbermünzen mit historischen Hintergrund geeignet sind.

    Die Geschichte des US-Dollar als Währung der USA beginnt im Jahr 1785, zwei Jahre später kamen die ersten Münzen in Umlauf. Als Geburtsjahr für die neue US-Währung wird auch 1792 genannt, als der „Coinage Act“ die gesetzliche Grundlage für die neue gemeinsame Währung der Vereinigten Staaten schuf. Aus dieser Zeit stammen auch zwei der bekanntesten Münzmotive der Welt: Auf dem „Flowing Hair Dollar“ aus den Jahren 1794 und 1795 wurde die Lady Liberty mit wehendem Haar dargestellt. Darauf folgte der „Draped Bust Dollar“ bis 1804, welcher die Lady mit einem üppigen Dekolleté zeigt.

    Die Prägung von Goldmünzen in US-Dollar wurde erst im Jahr 1849 mit dem „Mint Act“ oder auch als „Gold Coinage Act“ bezeichneten Gesetz ermöglicht. Zwei Goldmünzen wurden entwickelt: Der „Gold Dollar“ und der „Double Eagle“ mit einem Nennwert von 20 US-Dollar. Die Einführung der Goldmünzen fiel in eine Zeit, in welcher der Begriff „Wilder Westen“ geprägt wurde – im 19. Jahrhundert waren weite Teile des westlichen Nordamerikas noch nicht als Bundesstaaten der USA etabliert. Während des Großen Goldrausches von 1849 pilgerten hunderttausende Amerikaner nach Kalifornien, um ihr Glück zu suchen. In dieser Zeit wurde auch die „Carson City Mint“ als zusätzliche Prägestätte der USA eingerichtet, sie wurde jedoch nur zwischen 1870 und 1893 betrieben.

    Weil – nicht zuletzt wegen der Goldfunde in Folge des Goldrausches – die USA über massive Goldvorkommen verfügten und für den Wirtschaftsaufschwung des 19. Jahrhunderts goldene Handelsmünzen benötigt wurden, prägte die United States Mint ihre goldenen Münzen in hohen Auflagen. Sie sind daher bis heute bei Edelmetallhändlern wie pro aurum nah am reinen Metallpreis zu bekommen – abgesehen von wenigen besonderen Jahrgängen, die hohe Sammlerpreise erzielen. Drei Wertstufen sind zu Anlagezwecken besonders geeignet: Die kleinen Goldmünzen (7,52 Gramm fein) zu 5 US-Dollar, eine Prägung zu 10 Dollar (15,05 Gramm fein) und die XXL-Ausgaben zu 20 Dollar (30,09 Gramm fein).

    Unter den Goldmünzen der USA befinden sich viele Motive, die nicht nur Numismatikern, sondern mindestens auch eingefleischten Western-Fans aus Filmen bekannt sind: Der „20$ Double Eagle Liberty Head“ mit dem Kopf der Lady Liberty sowie die „20$ Double Eagle Saint Gaudens“ Goldmünze mit dem legendären Motiv des fliegenden Weißkopfseeadlers sowie der stehenden Lady Liberty. Beliebt sind auch die 5 und 10 Dollar Goldmünzen mit dem Indianerkopf „Indian Head“, welcher auf die reiche kulturelle Geschichte der amerikanischen Ureinwohner („native americans“) hinweist.

    Jetzt entdecken: Goldmünzen aus den USA

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  • Top-Raritäten aus dem Kaiserreich: Seltene Kollegen des Kaisers

    Nicht nur außenpolitisch, sondern auch numismatisch war der Kaiser das Gesicht des Deutschen Reichs zwischen 1871 und 1918 – Wilhelm I. und danach Wilhelm II. zählten zu den meistgeprägten Köpfen in der deutschen Geschichte.

    Im Deutschen Kaiserreich waren sie millionenfach auf Goldmünzen zu sehen, die bis heute für Edelmetallanleger als reines Investment-Produkt interessant sind. Doch es gibt auch zahlreiche Kaiserreich-Goldmünzen, welche aufgrund ihrer niedrigen Auflage zu modernen Raritäten geworden sind.

    Diese Münzen sind beim klassischen Edelmetallhändler nicht zu bekommen, sondern nur in spezialisierten Numismatik-Fachabteilungen sowie bei Auktionshäusern – und dort nur mit einem saftigen Aufgeld auf das Höchstgebot.

    Die pro aurum Numismatik hat aktuell eine Auswahl der seltensten Goldmünzen aus dem deutschen Kaiserreich im Angebot. Hierbei handelt es sich vor allem um Münzen aus kleinen Teilstaaten des Deutschen Reiches, welche nur ein geringes Prägekontingent hatten.

    Kaiserreich Goldmünzen

    Aus dem Herzogtum Anhalt sind mit dem Bildnis von Friedrich I. eine 10 Mark Goldmünze aus dem Jahr 1896 (Auflage: 20.000 Stück) sowie drei Stücke zu 20 Mark aus den Jahren 1875 (25.000 Ex.), 1896 (15.000 Ex.) und 1901 (15.000 Ex) zu haben. Auch sein Nachfolger Friedrich II. ist mit von der Partie, nämlich auf einer 20 Mark Münze aus dem Jahr 1904 (25.000 Ex.).

    Bayern-Sammler kommen mit der legendären 20-Mark-Goldmünze mit dem Bildnis von Ludwig III. aus dem Jahr 1914 auf ihre Kosten. Die Münze hat eine Auflage von 532.850 Exemplaren, allerdings wurde der größte Teil dieser Auflage wegen des Ersten Weltkrieges nicht mehr ausgegeben.

    Das Herzogtum Braunschweig und Lüneburg hat lediglich eine Goldmünze zu 20 Mark im Jahr 1875 geprägt. Trotz der Auflage von 100.000 Stück ist diese Münze eine Top-Rarität, denn es gibt nur wenige Stücke in akzeptabler Erhaltung.

    Die Hansestädte Bremen und Lübeck zählen zu den gesuchtesten Teilgebieten des Kaiserreichs, denn sie durften wegen ihrer niedrigen Einwohnerzahl nur in begrenztem Umfang eigene Goldmünzen ausgeben – aus Bremen gibt es nur eine Ausgabe zu 10 Mark 1907 (20.006 Ex.) und zu 20 Mark 1906 (20.122 Ex.). Die Lübecker Goldmünzen waren auf 10.000 Exemplare pro Jahrgang äußerst streng limitiert, pro aurum kann den Jahrgang 1901 anbieten.

    Als Großherzogtum hatte Mecklenburg-Schwerin im Kaiserreich ein etwas größeres Gewicht als die vielen kleinen Herzogtümer, allerdings durfte Großherzog Friedrich Franz II. nur eine geringe Anzahl an Goldmünzen mit seinem Konterfei ausgeben, darunter 10 Mark 1878 (50.000 Ex.) und 20 Mark 1872 (68.952 Ex.). Sein Nachfolger Friedrich Franz III. war zwar 14 Jahre an der Macht, durfte aber nur auf einer einzigen Goldmünze zu 10 Mark 1890 erscheinen (10.000 Exemplare).

    Bei Kaiserreich-Sammlern beliebt sind insbesondere die so genannten ernestinischen Herzogtümer, die auch als „sächsische Herzogtümer“ bezeichnet werden. Denn auf dem Gebiet der heutigen Länder Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen befand sich nicht ausschließlich das damalige Königreich Sachsen, es gab daneben zahlreiche weitere Gliedstaaten im Deutschen Kaiserreich, welche den Begriff „Sachsen“ im Namen trugen: Besonders begehrt ist das Portrait des bärtigen Herzogs Ernst von Sachsen-Altenburg auf den Goldmünzen zu 20 Mark 1887 (15.000 Ex.) sowie des Herzogs Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach auf einer Prägung zu 20 Mark 1896 (15.000 Ex.). Durch die engen Bindungen zum englischen Königshaus zählt die Dynastie derer zu Sachsen-Coburg-Gotha zu den begehrtesten deutschen Goldmünzen, insbesondere das Portrait von Herzog Alfred auf den Goldmünzen zu 20 Mark 1895 (10.000 Ex.) und die Jugendstil-Darstellung von Carl Eduard auf den 20 Mark Goldmünzen aus dem Jahr 1905 (10.000 Ex.).

    Bildrechte: ©shutterstock, Bjoern Wylezich

  • Kaiserreich-Kleinstaaten: Ein Sammelgebiet voller seltener Schätze

    Als der Euro im Jahr­ 2002 als Münzgeld eingeführt wurde, entlud sich der Spott über das neue Zahlungsmittel: Die bunten Münzen wurden als Spielgeld bezeichnet, viele Deutsche sehnten sich nach der Mark zurück und erinnerten sich an die Jahrzehnte lange Währungsstabilität vor der Einführung des Euro. Denn die Mark hatte eine lange Tradition in Deutschland und ihr Wert wurde lange Zeit durch Gold und Silber geschützt – erst mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde die Golddeckung der Mark aufgehoben. Bis dahin konnte jeder Deutsche sein Papiergeld gegen eine bestimmte Menge Gold tauschen und goldene Münzen waren selbstverständlicher Begleiter im Geldbeutel der Menschen im Deutschen Kaiserreich.

    In der Welt der Edelmetalle sind die Goldmünzen aus der Zeit zwischen 1871 und 1918 vor allem als preiswerte Alternative zu modernen Anlageprodukten bekannt: Die 20-Mark-Goldmünzen mit dem Konterfei der deutschen Kaiser Wilhelm I. und Wilhelm II. (sowie die Prägungen aus dem „Dreikaiserjahr“ 1888 mit dem Bildnis des 99-Tage-Kaisers Friedrich III. mit einem leichten Sammler-Aufpreis) werden am tagesaktuellen Goldpreis gehandelt. Dies liegt vor allem an den hohen Auflagen, mit denen die Goldmünzen aus Preußen geprägt wurden. Üblicherweise liegen sie im siebenstelligen Bereich pro Jahr. Einen numismatischen Wert haben diese Goldmünzen in Umlauferhaltung normalerweise nicht.

    Deutsche Kaiserreich-Goldmünzen sind seit jeher allerdings ein beliebtes Sammelgebiet bei anspruchsvollen Numismatikern. Denn nicht nur Preußen gab Goldmünzen heraus, auch die anderen Gliedstaaten des Kaiserreichs hatten das Recht, entsprechend ihrer Größe und Einwohnerzahl ein bestimmtes Kontingent an eigenen Umlaufmünzen in Silber und Gold zu prägen – somit waren Geldbeutel der Menschen im Kaiserreich nicht nur Prägungen aus Preußen zu finden, sondern gelegentlich auch aus den Stadtstaaten Hamburg, Lübeck und Bremen sowie kleinen Provinzfürstentümern wie Schaumburg-Lippe, Waldeck-Pyrmont oder den sächsischen Territorien wie beispielsweise Sachsen-Coburg-Gotha.

    Kaiserreich Goldmünzen

    Man wird schnell feststellen, dass die überwältigende Mehrheit der Kaiserreich-Goldmünzen nicht zum reinen Metallwert zu bekommen ist, sondern einen eigenen Sammlerwert hat, der ein Vielfaches des Goldpreises erreichen kann. Den Preisrekord erreichte im Jahr 2011 mit 130.000 Euro die seltenste Reichsgoldmünze mit dem Bildnis des Herzogs Ernst II.  von Sachsen-Coburg-Gotha aus dem Jahr 1872. Natürlich ist dieses Preisniveau eine Ausnahme – Einsteiger können sich bei der  Auswahl einer geeigneten Kaiserreich-Goldmünze an folgenden Gesetzmäßigkeiten orientierten:

    • Goldmünzen zu 20 Mark (7,96 Gramm Raugewicht, 7,16 Gramm fein) in Umlauferhaltung sind aus den großen Königreichen Württemberg, Bayern und Sachsen sowie der Freien und Hansestadt Hamburg mit einem leichten Aufschlag von 10 bis 20 Prozent auf den Goldpreis zu bekommen.
    • Bei Münzen aus den Großherzogtümern, Herzogtümern und Fürstentümern ist mit größeren Sammler-Aufschlägen zu rechnen.
    • Goldmünzen zu 10 Mark (3,98 Gramm rau, 3,58 Gramm fein) sind überproportional teurer, weil ihre Auflage üblicherweise deutlich unterhalb vergleichbarer Münzen zu 20 Mark aus dem gleichen Jahrgang liegen.
    • Goldmünzen zu 5 Mark (1,99 Gramm rau, 1,79 Gramm fein) wurden nur in den ersten Jahren des Kaiserreichs geprägt und dann aus dem Verkehr gezogen, weil sie aufgrund ihrer geringen Größe nicht praktisch für den täglichen Geldumlauf waren. Diese Münzen wurden häufig gefälscht und sollten ausschließlich beim Fachhändler bezogen werden.

    Das Gebiet der deutschen Kaiserreich-Goldmünzen ist für Sammler und Anleger gleichermaßen attraktiv: Der hohe Goldgehalt sorgt für eine doppelte Wertversicherung, denn während der Sammlerwert durchaus Schwankungen unterlegen ist, kann der Wert der Münze nie unter den reinen Metallpreis fallen. Unterscheidet Kaiserreich-Goldmünzen und den meisten anderen numismatischen Produkten, die nicht Gold oder Silber enthalten. Und durch die preiswerten 20-Mark-Goldmünzen aus Preußen können Edelmetall-Anleger ganz bequem die Welt der numismatischen Schätze aus der deutschen Geschichte erkunden.

     

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  • Goldmünzen aus dem deutschen Kaiserreich: Der doppelte Wilhelm

    Wilhelm II. von Preußen ging als deutscher Kaiser in die Geschichte ein und ist untrennbar mit der deutschen Hauptstadt Berlin verbunden. Geboren wurde der Prinz im Berliner Kronprinzenpalais Berliner Schloss im Herzen der Stadt. Die wichtigsten Stationen seines Lebens spielen an der Spree, doch es wird gemeinhin vergessen, dass die Wurzeln der deutschen Monarchie in Baden-Württemberg liegen: Das preußische Königs- und deutsche Kaiserhaus der Hohenzollern liegt im Zentrum von Baden-Württemberg auf dem Gebiet der Gemeinde Bisingen.

    Auf dem Berg Hohenzollern ist die Gipfelburg von weitem zu sehen, der aktuelle Bautenstand stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, wurde in den siebziger Jahren jedoch durch ein Erdbeben stark in Mitleidenschaft gezogen. Ein Vorläufer der Burg wurde bereits ab 1000 nach Christus gebaut. Den deutschen Kaiser Wilhelm II. verband eine Hassliebe mit der Immobilie: er wollte die Burg im Stil des Historismus umbauen lassen, der von ihm beauftragte Architekt weigerte sich jedoch wegen des baulichen Zustandes. Wilhelm zog es daher vor, seine Zeit in der kaiserlichen Sommerresidenz in Bad Homburg oder an seinem Amtssitz in Berlin zu verbringen.

    Während die Baden-Württemberger während der Zeit des Deutschen Kaiserreichs nicht allzu gut auf den Kaiser und die preußische Vorherrschaft im Reich zu sprechen waren, erfreut sich Wilhelm II. Inzwischen großer Beliebtheit: Die Goldmünzen zu 20 Mark, welche seit seinem Regierungsantritt im Jahr 1888 in hoher Auflage als Zahlungsmittel geprägt wurden, sind bis heute als Investment-Alternativen für Goldanleger beliebt. Der hohe Goldgehalt sowie die Kratzfestigkeit, die durch einen Kupferanteil erreicht wird, sorgen für eine hohe Akzeptanz dieser Goldprägung.

    Beim Blick auf die Goldmünzen des Kaiserreichs fällt auf, dass in der Endphase der Monarchie auf deutschem Boden gleich zwei Herrscher mit dem Namen Wilhelm II. im Amt waren. Denn auch der König von Württemberg wurde Wilhelm II genannt und war auf Goldmünzen abgebildet. Während der gleichnamige Kaiser in Berlin als exzentrisch und unnahbar galt, zeichnete sich Wilhelm II von Württemberg durch eine erstaunliche Volksnähe aus. So war er tagsüber regelmäßig in Stuttgart auf der Straße anzutreffen, während er seine Hunde spazieren führte.

    Bis heute sind die Kaiserreich-Goldmünzen aus Württemberg gesuchte Sammlerstücke, die mit einem deutlichen Aufschlag auf den Goldpreis gehandelt werden. Die Münzen, welche von Preußen in Gold ausgegeben wurden, sind dagegen nah am jeweils aktuellen Spotpreis zu bekommen und daher für Edelmetall-Anleger, welche einen Teil ihres Investments in sogenannte „Kurantmünzen“ anlegen möchten, hochinteressant. Diese Münzen sind regulärer Bestandteil der Anlage-Produktpalette von pro aurum und in der Niederlassung von pro aurum in Stuttgart zu bekommen. Wer sich für Goldmünzen aus Württemberg interessiert, wird im Sortiment Numismatik-Abteilung von pro aurum fündig. Und auf Wunsch werden numismatische Sammlerstücke, die in München im Goldhaus von pro aurum bestellt wurden, kostenlos nach Stuttgart in die Niederlassung transportiert und können dort abgeholt werden.

    Preussen Wilhelm Münzen

    Württemberg Wilhelm Münzen

    ©Samet Guler, Shutterstock 659871028

  • Panda-Münzen: Der „Emerging Market“ der Numismatik

    Jedes Jahr im Herbst spielt sich in einer gigantischen Messehalle im Herzen von Peking ein kurioses Schauspiel ab: Mit Laser, Dampf und dramatischer Musik wird der jeweils neueste Jahrgang der China Panda Münzen präsentiert – und die Münzenmesse wirkt aus der Ferne eher wie ein Popkonzert. Doch ein Blick auf die Messe macht deutlich, dass die Chinesen im Panda-Fieber sind: zuletzt haben gleich mehrere Geschäftsbanken die Panda-Produkte in einen Sparplan aufgenommen, mit denen die arbeitende Bevölkerung ganz bequem ihr Vermögen mithilfe von Gold-Pandas aufbauen kann.

    Als der Panda im Jahr 1982 das Licht der Welt erblickte, steckte das moderne Edelmetall-Investment noch in den Kinderschuhen. Zwar hatte Südafrika bereits 1967 mit dem Krügerrand eine genormte Anlageprägung hergestellt, doch weil es damals noch keine spezialisierten Edelmetallhändler gab und Gold lediglich mit aufwändigen Bestellvorgängen bei der Hausbank zu bekommen war, setzte kaum jemand auf Gold. In China schlug der Panda in Gold allerdings ein wie eine Bombe, die Erstauflage war in Rekordzeit ausverkauft. Und auch im Ausland wurden viele Investoren und Sammler auf die prächtig gestalteten Tiermotive aufmerksam, sodass die Nachfrage die verfügbare Menge deutlich übertraf.

    Der Panda aus China nimmt in der Welt der Edelmetalle eine Sonderstellung ein: Obwohl es sich dabei um ein Anlageprodukt handelt, haben viele Jahrgänge und Gewichtseinheiten massive Preissteigerungen oberhalb des reinen Metallpreises entwickelt. Denn aufgrund der wechselnden Nachfrage schwanken die Auflagezahlen massiv, begehrt sind insbesondere die Pandas zwischen 1995 und 2005. Hier haben einzelne Stücke bei Auktionen Preise von bis zu 10.000 Euro und mehr erreicht. Und viele Marktbeobachter glauben, dass noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist, denn die erstarkende Mittelschicht in China sucht nach neuen Investmentmöglichkeiten.

    Besonders spannend ist das Gebiet der Panda Münzen für Sammler, weil es durchaus kompliziert ist, zurückliegende Jahrgänge auf dem Markt zu bekommen. Die meisten Pandas verschwinden in den Sammlungen von wohlhabenden chinesischen Anlegern und Edelmetallhändler haben üblicherweise nur den aktuellen Jahrgang auf Lager. Aus diesem Grund ist das reichhaltige Numismatik-Sortiment von pro aurum für spezialisierte Panda-Sammler besonders interessant, denn die Numismatik-Abteilung kann diverse seltene Panda-Jahrgänge zu attraktiven Preisen anbieten.

    Panda-Münzen sind insbesondere deshalb die Gestaltung der Münzen jedes Jahr aufs Neue angepasst wurde. Und seit 1982 hat die China Gold Coin Incorporation zahlreiche neue Prägetechniken sowie Gestaltungsdiele ausprobiert, sodass eine komplette China Panda Münzen Serie auch als ein faszinierender Spiegel der Prägekunst dienen kann. Seit dem Jahr 2019 verfolgt China eine neue Bildsprache auf den Panda-Münzen – nach den naturgetreuen Darstellungen der vergangenen Jahre bekommen künftig verstärkt Nachwuchsgraveure die Chance, alternative Gestaltungen des legendären Motivs auszuprobieren.

  • Sonderaktion: Kaiserreich 20 Mark Gold aus Hamburg

    Hamburg wird bis heute als das „Tor zur Welt“ bezeichnet und war bereits im Deutschen Kaiserreich einer der wirtschaftlichen Knotenpunkte – im Hamburger Hafen wurden schon damals Waren aus aller Welt umgeschlagen und die Hansestadt entwickelte sich zu der florierenden Elbmetropole, deren Wohlstand bis heute an den prächtigen Fassaden der Handelskontoren deutlich wird. Und ein Zeichen für den hanseatischen Reichtum, mit dem die Hamburger traditionell eher diskret und nordisch-nüchtern umgehen, ist in vielen Münzensammlungen zu finden: Während des Kaiserreichs war Hamburg auch in Form von Goldmünzen im Portemonnaie der Menschen zwischen Kiel und München vertreten.

    Die 20 Mark Goldmünzen mit dem Stadtwappen von Hamburg kamen erstmals im Jahr 1875 in Umlauf und wurden bis 1913 geprägt – bis 1888 mit dem kleinen Reichsadler und danach mit dem großen Adler. Hergestellt wurden die Goldstücke in der Hamburgischen Münze, welche das Münzzeichen „J“ trägt und bis heute in Betrieb ist. Durch die hohen Auflagen (der Jahrgang 1876 wurde 1,72 Millionen mal geprägt) werden die Hamburger Goldmünzen nah am aktuellen Goldpreis verkauft und sind eine ideale Alternative für numismatisch interessierte Anleger, welche sich eine historische Goldmünze ins Depot legen wollen.

    Neben den Münzen aus den Königreichen Preußen, Württemberg, Bayern und Sachsen zählen die Goldmark-Münzen aus Hamburg zu den häufigsten Edelmetall-Umlaufmünzen des Kaiserreichs. Sie sind allerdings nur selten bei klassischen Edelmetallhändlern zu bekommen, da es sich inzwischen als aufwändig gestaltet, größere Mengen dieses Münzmotivs zu ergattern. Die Numismatik-Abteilung von pro aurum hat daher in den vergangenen Monaten intensiv recherchiert, um Münzenfreunden (nicht nur) in Hamburg die Möglichkeit zu bieten, ein Hamburger Goldstück knapp kalkuliert zu ergattern.

    Das Deutsche Kaiserreich zählt bis heute zu den beliebtesten Sammelgebieten innerhalb der heimischen Numismatik. Die Goldmark wurde von 1871 bis 1915 mit den Konterfeis der Monarchen der einzelnen Gliedstaaten sowie Wappen der Freien Städte in unterschiedlichen Auflagen geprägt – neben den weit verbreiteten Goldprägungen gibt es auch diverse Exemplare, welche durch eine extrem geringe Prägezahl massive Aufschläge auf den Goldpreis generieren. So kann dieses Sammelgebiet durchaus als Einstieg für jedes Numismatik-Budget bezeichnet werden. Und nicht nur für gebürtige Hamburger ist eine 20 Mark Goldmünze mit dem Hamburger Stadtwappen ein erster Höhepunkt der eigenen Münzensammlung und eine zusätzliche Motivation, die eigene Kollektion um weitere hanseatische Schätze zu ergänzen.