• Die Geburtsstunde der China Pandas: So entstand in den achtziger Jahren eine Investment-Legende

    Als die Volksrepublik China im Jahr 1979 auf den weltweiten Sammlermünzenmarkt zurück kehrte, galt dieser Schritt nicht nur als Beitrag zur internationalen Münzenfreundschaft: Das Land brauchte Devisen und einen numismatischen Botschafter für die Märkte in Europa und Amerika. Und die Wahl fiel nach dreijähriger Vorbereitung ausgerechnet auf ein Motiv, welches so ähnlich wohl eher in einem Kinderbuch zu finden wäre: Ein niedliches Bärchen hält einen Bambusast. Tier und Pflanze sind grob gezeichnet, doch der Vater der modernen Pandamünzen setzte sich damit ein Denkmal: Chen Jian durfte nach dem Erfolg seiner ersten Panda-Münzen im Jahr 1982 eine ganze Reihe weiterer Panda-Motive gestalten.
  • China Panda: Bullionmünzen mit Seltenheitswert

    Die Vorstellung des Panda-Motivs für das Jahr 2018 wurde auf der Münzenmesse in Peking im November 2017 zu einer Mega-Show auf Hollywood-Niveau: Mit grellen Lichtblitzen, mystischem Rauch und Science-Fiction-Klängen wurde das Motiv enthüllt - und mit ihm ein seltener Einblick in die Weltklasse-Prägetechnik der Chinesen: Spezielle Laser sorgen für die dreidimensionale Optik des Fells, feinste Sandstrahlen erschaffen die realistische Struktur, auf der sogar einzelne Haare erkennbar werden. Die glänzenden Flächen der Münze erinnern an die feinste Prägequalität "Polierte Platte" - auch ohne die bombastische Show auf der Münzenmesse wäre der China Panda ein Hingucker für jeden Numismatiker.