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Juli 09 2018 Entdecken Sie zum Welttag der Schlange die faszinierende Welt der Lunar-Münzen
Für die einen ist sie ein faszinierendes Geschöpf, welches sich unauffällig und blitzschnell fortbewegt – und andere werden beim Anblick von der blanken Angst erfasst: An der Schlange scheiden sich seit tausenden Jahren die Geister, sie taucht in der Bibel als Verführerin auf, windet sich um den Stab des Asklepios als Symbol aller Heilberufe und ist in den unterschiedlichen Kulturen der Welt mit verschiedenen Eigenschaften belegt – mal gilt sie als Verkörperung des Teufels (Bibel), mal ist sie heilig (Griechenland). Ob man sie nun mag oder nicht – am 16.07.2018 wird das Tier am „Welttag der Schlange“ gewürdigt.
Die Schlange ist auch in der Welt der Münzen und Edelmetalle ein gern gesehenes Motiv: Sie zählt zum Kreis der zwölf Tiere, die Bestandteil des chinesischen Mondkalenders sind. Und dieses Motiv ist bei Prägestätten in aller Welt äußerst beliebt – besonders bekannt sind die „Lunar“-Serien aus Australien sowie Großbritannien.
Die Perth Mint hat im Jahr 1996 erstmals eine Lunar-Münzen-Serie in Gold aufgelegt und 1999 das Portfolio um Silber-Lunare ergänzt. Seit 2008 erscheint nach dem Abschluss des Mondzyklus eine zweite Edelmetall-Serie, welche die Lunar-Tiere zeigt und im Jahr 2020 abgeschlossen wird. Die britische Royal Mint knüpft seit 2014 mit ihrer „Lunar UK“-Serie an den Erfolg des australischen Pendants an, die britischen Lunare sind in Gold und Silber erhältlich.
Wer bislang die australischen Lunar-Münzen akribisch gesammelt hat, besitzt gleich mehrere Schlangen in Gold und Silber: Im Jahr 2001, also fünf Jahre nach dem Beginn der Serie 1996 mit der Maus, erschien erstmals die Schlange auf den Goldmünzen aus Australien mit einer extrem geringen Auflage von nur 30.000 Stück. Die als „Lunar I“-Serie bekannte Prägereihe wurde im Jahr 2007 mit dem Schwein abgeschlossen.
Auch in Silber gibt es eine Schlange aus dem Jahrgang 2011 mit einer äußerst niedrigen Auflage von nur 71.301 Stück, hier ist allerdings eine Besonderheit auffällig: Da die Silber-Lunare erst seit 1999 mit dem Hasen als erstem Motiv ausgegegeben wurden, mussten die „fehlenden“ Tiere, also die Maus, der Ochse und der Tiger, im Jahr 2007 nachgeschoben werden.
Seit 2008 wird die Lunar-Serie dann in Gold und Silber parallel neu aufgelegt, die Motivgestaltung unterscheidet sich jedoch zwischen beiden Metallen. Und so gab es im Jahr 2013 ein Wiedersehen mit der Schlange, diesmal mit einer Auflage von 300.000 Stück in Silber und 30.000 Stück in Gold.
Die australischen Lunar-Münzen haben sich in den vergangenen Jahren zu gesuchten Sammlerstücken entwickelt, insbesondere die Münzen mit der Schlange sind bei Sammlern und Anlegern äußerst beliebt – es ist zu vermuten, dass nicht zuletzt die Vorliebe für bestimmte Tierarten dazu führt, dass einzelne Motive der Lunar-Serie besonders stark nachgefragt werden wie beispielsweise aktuell der Jahrgang 2018 mit dem „liebsten Freund des Deutschen“, dem Hund. Und auch die niedrigen Auflagen sorgen für Interesse: Die Silber-Lunare der ersten Serie wurden mit geringen Auflagen zwischen knapp 50.000 und 105.000 Stück geprägt, in Gold liegen die Prägezahlen zwischen rund 13.000 und 30.000 Stück. Und weil die Nachfrage nach den asiatischen Motiven vor allem aus Fernost stark zugenommen hat, sind auch die Sammlerpreise zuletzt sprunghaft angestiegen.
Neben der Lunar-Serie aus Australien gibt es noch diverse andere Lunare – und weil die einzelnen Serien in verschiedenen Jahren gestartet wurden, dürfen sich Schlangenfreunde in den nächsten Jahren auf so manche Edelmetall-Münze mit einem Schlangenmotiv freuen. Viel Geduld brauchen Sammler der Lunar-Serie aus Großbritannien – hier wird die Schlange erst im Jahr 2025 zu sehen sein und die Serie abschließen.

Hier gelangen Sie zur Lunar-Serie in unserem Shop Bildrechte: Perth Mint
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Juli 09 2018 Sichern Sie sich historisches Gold zum französischen Nationalfeiertag:
Kampfjets malen die Nationalfarben in den strahlend blauen Himmel, überall in der Hauptstadt hängen Fahnen und das Party-Lied des Tages ist eine Hymne, welche über 200 Jahre alt ist – während man in Deutschland bis heute den hiesigen Nationalfeiertag still und unauffällig begeht, bricht bei unseren Nachbarn in Frankreich alljährlich um den 14. Juli herum eine besondere Hochstimmung aus, welche das ganze Land erfasst. Hinter den schlichten Namen „fête nationale“ oder auch „14 juillet“ steckt der geballte Stolz der „Grande Nation“.
Die Franzosen erinnern an ihrem Nationalfeiertag an den Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 – dieser historische Tag gilt als Symbol für die Französische Revolution und als Geburtsstunde des heutigen Frankreich. Vorausgegangen waren Unruhen im Volk wegen der horrenden Nahrungsmittelpreise. Erstmals ein Jahr nach der Erstürmung der Bastille wurde auf dem Marsfeld („Champ de Mars“) in Paris das so genannte „Föderationsfest“ abgehalten – und Ludwig XVI. schwor als letzter König des Ancien Régime den Eid auf die Verfassung.
Zu den Symbolen, die den Französischen Nationalstolz unsterblich machen, zählen aber nicht nur die Erstürmung der Bastille (und insbesondere das Bild der Revolutionskämpferin Marianne auf einem Gemälde von Eugène Delacroix während der Julirevolution 1830) oder die Nationalfarben, sondern insbesondere die französische Währung: Der Franc war erstmals im Jahr 1360 auf französischen Goldmünzen zu sehen und 1795 nach der Revolution dauerhaft eingeführt.
Schon lange vor dem Euro-Zeitalter waren französische Goldmünzen auch außerhalb Frankreichs in ganz Europa anzutreffen: Frankreich zählte zu den Gründungsnationen der „Lateinischen Münzunion“, mit der seit 1865 versucht wurde, die verschiedenen europäischen Währungen zu vereinheitlichen. Neben Ländern wie Belgien, Italien und der Schweiz gab Frankreich seine Münzen nach einem grenzüberschreitenden Muster heraus: Die Münzen zu 20 Stücken einer Währungseinheit sollten ein Gewicht von 6,45 Gramm haben.
Es ist gar nicht so unwahrscheinlich, dass bei pro aurum auch einzelne Münzen zu bekommen sind, die während der Erhebung des Jahrestages des Föderationsfestes zum Nationalfeiertag am 6. Juli 1880 auch tatsächlich in Frankreich im Geldverkehr zu finden waren. Denn Frankreich stellte seine „Doppelkronen“ zu 20 Francs in millionenfacher Auflage her, sodass diese Goldmünzen bis heute nah am reinen Edelmetallpreis gehandelt werden. Sie haben sich zu beliebten Alternativen zu klassischen Anlagemünzen entwickelt.
Wer sich für historische Goldmünzen aus Frankreich als Anlage-Alternative entscheidet, bekommt nicht nur ein vollwertiges Investmentprodukt zum reinen Goldpreis, sondern auch ein faszinierendes Stück numismatischer Geschichte: Die Gestaltung der Goldmünzen wurde während des Bestehens der Lateinischen Münzunion mehrfach angepasst: So war beispielsweise zwischen 1898 und 1914 die Marianne auf den Goldmünzen zu sehen, Napoleon III. wurde zwischen 1852 und 1870 abgebildet und der Genius (stehender Engel) zwischen 1871 und 1913. So macht es durchaus Sinn, gleich mehrere französische Goldmünzen zu kaufen – so lässt sich das Edelmetall-Investment mit der Numismatik perfekt verbinden.

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