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März 05 2020 Historische Goldbarren: Begehrtes Altgold erzählt die Geschichte des Goldhandels
Sie gelten nicht nur als die perfekte Requisite, um in Hollywood den ganz großen Reichtum in Szene zu setzen. Goldbarren sind seit jeher der Klassiker für das physische Investment in Edelmetalle und blicken auf eine deutlich längere Geschichte zurück als die modernen Edelmetall-Anlage-Unzen, welche erst im Jahr 1967 mit dem Krügerrand erfunden wurden und ihren Siegeszug seit Mitte der achtziger Jahre angetreten haben.
Aufgrund der langen Tradition der Goldbarren-Produktion sind die goldenen Klötze auch für Numismatiker interessant – spezialisierte Barrensammler suchen beispielsweise historische Goldbarren von Banken, die inzwischen nicht mehr existieren. Zudem erfreuen sich exotische Gewichtseinheiten und besondere Gegenstempel großer Beliebtheit.
Während die modernen Goldbarren bei pro aurum im Edelmetallhandel nah am aktuellen Goldpreis verkauft werden, sind Barren-Raritäten im Numismatik-Sortiment zu finden. Doch die begrenzte Produktauswahl im Onlineshop macht deutlich: Historische Goldbarren sind extrem selten und begehrt – und sie sollten keinesfalls in der Altgold-Schmelze landen.
Die Nachfrage von zahlungskräftigen Spezial-Sammlern spiegelt sich auch im Preis wieder: Für einen Goldbarren mit Geschichte wird ein leichter Aufpreis auf den aktuellen Metallwert fällig. Dieser ist aus Sicht von Sammlern auch gerechtfertigt, denn es gibt aus ihrer Sicht viele gute Gründe für die Sammelwürdigkeit von Goldbarren: Ungewöhnliche Größen, die besondere Ästhetik, ein Hauch von Nostalgie – und der Umstand, dass dieses Sammelgebiet bis heute eine Nische ist und daher üblicherweise nur ein kleiner Aufpreis auf den Goldwert fällig wird.
Beim Stöbern im Onlineshop der pro aurum Numismatik treffen Sammler auf Namen, welche sie im Sortiment eines klassischen Edelmetallhändlers heutzutage nicht mehr finden würden: Schöne Edelmetaal B.V. aus Amsterdam (heute Teil der Umicore), Cookson Clal Metaux aus Frankreich (heute Teil der Heimerle & Meule Group) oder die renommierte Bank N.M. Rothschild & Sons Limited aus London sind inzwischen nicht mehr mit eigenen Goldprodukten auf dem Edelmetallmarkt vertreten, ihre Logos und Legenden leben aber auf den historischen Goldbarren weiter.
Für zusätzliches Interesse sorgen insbesondere Gegenstempel, mit denen die Barren zum Zeitpunkt ihrer Herstellung versehen wurden – so sind beispielsweise auf den Rothschild-Barren gelegentlich Punzierungen der Mocatta & Goldsmid Bank aus London zu finden. Diese Goldbarren erzählen also ganz nebenbei die Geschichte des Goldhandels und geben einen Einblick in die goldenen Zeiten des Edelmetallhandels am Finanzplatz London.
Jetzt entdecken: Historische Goldbarren
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Feb. 12 2020 Münzen richtig lagern: Vertrauen Sie Ihre Schätze den Profis an
Im Samtschuber, in Sammelalben oder einfach „roh“ in einer Holzkiste übereinander gestapelt – es gibt viele Möglichkeiten, die eigene Münzensammlung zu lagern. Doch in den allermeisten Fällen tun Sammler ihren Schätzen nichts Gutes, selbst wenn sie viel Geld in das passende Zubehör investieren. Und selbst wenn ein schützender Rahmen für die historischen Raritäten gefunden ist, sind die Münzen stets der Gefahr eines Diebstahls ausgesetzt. Kurzum: Es ist gar nicht so einfach, die passende Lagerung und Aufbewahrung für eine Münzensammlung zu finden.
pro aurum bietet seinen Kunden nicht nur einen sicheren Hafen in Form von Edelmetallen als Investment, sondern auch Sicherheit für Sammler: Besonders beliebt zu Lagerung von numismatischen Schätzen sind die Schließfächer, welche in den Niederlassungen in München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart und Bad Homburg angeboten werden. Gegen eine geringe Jahresgebühr können Kunden von pro aurum ihre Raritäten einlagern, neben modernen Edelmetallprodukten ist das Schließfach also auch für die Münzensammlung geeignet. Standardmäßig ist der Inhalt des Schließfaches mit 30.000 Euro versichert, eine Höherversicherung ist gegen Aufpreis möglich.
Die Numismatik-Abteilung von pro aurum empfiehlt ihren Kunden, bei der Lagerung von Sammlermünzen auf jegliche Experimente und Extravaganzen zu verzichten. Insbesondere ältere Exemplare der beliebten Samtschuber, welche auf den ersten Blick eine hochwertige Optik aufweisen, können die Oberfläche der Münzen angreifen. Das Gleiche gilt für ältere Münzhüllen, diese können Weichmacher enthalten. Üblicherweise sollten Sammlermünzen in einzelnen Kapseln oder in weichmacherfreien Hüllen (so genannte „Flips“) aufbewahrt werden. Es ist daher empfehlenswert, die Münzen vor der Einlagerung in das Schließfach bei pro aurum entsprechend vorzubereiten – und mit „Vorbereitung“ ist in diesem Fall keinesfalls eine Reinigung gemeint, denn dadurch werden die Münzen in den allermeisten Fällen beschädigt oder die historisch bedeutsame Patina wird zerstört
Sobald die Münzen mit einer geeigneten Hülle geschützt sind, steht der sicheren Einlagerung bei pro aurum nichts im Wege. Und dabei sichern sich die Kunden von pro aurum größtmögliche Flexibilität: Der Zugriff auf das Schließfach ist jederzeit während der Geschäftszeiten des jeweiligen Standortes von pro aurum möglich. Rechenschaft über den Inhalt des Wertschrankes müssen die Kunden gegenüber niemandem abgelegen. Zudem ist der Inhalt im unwahrscheinlichen Falle einer Insolvenz von pro aurum geschützt und fließt nicht in die Insolvenzmasse ein.
Viele Edelmetall-Liebhaber mit einem besonderen Faible für die Numismatik setzen auf die Lagerdienstleistungen von pro aurum. Denn häufig passt eine Münzensammlung mit ausgewählten Spitzenstücken in das kleinste Schließfach und die Standardversicherung von 30.000 Euro reicht für die übliche Münzensammlung meist aus. Zudem lässt sich der Inhalt jederzeit nach Bedarf höherversichern. Und so mancher Münzen-Freund denkt noch an einen weiteren Vorteil: Bei einem möglichen Weiterverkauf der Münzen hat man es nicht weit – denn unter dem Dach von pro aurum gibt es auch mehrere ausgewiesene Numismatik-Experten, welche bei der Schätzung und dem Verkauf der Sammlung weiterhelfen können.
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Jan. 10 2020 US-amerikanische Goldmünzen: Gold aus dem wilden Westen
Die unendlichen Weiten des Wilden Westens, pulsierende Millionenstädte wie New York oder Los Angeles, der amerikanische Traum nach dem Motto „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ – wenn es um die Vereinigten Staaten von Amerika geht, hat wohl jeder Deutsche sofort ein Bild vor Augen. Die USA üben auf viele Europäer eine unbändige Faszination und Anziehungskraft aus, auch wenn die deutsch-amerikanischen Beziehungen durch die Trump-Präsidentschaft fast wöchentlich aufs Neue auf die Probe gestellt werden.
Als Ablenkung von Handelskrieg, Zinswende oder Grenzmauer-Bau und allen anderen tagespolitischen Baustellen können Numismatiker jedoch einen näheren Blick auf US-amerikanische Münzen werfen – die Vereinigten Staaten blicken auf eine reiche und faszinierende Geschichte der Münzprägung zurück. Und das Beste: Viele der schönsten Münzen der USA gibt es bis heute zum reinen Edelmetallpreis zu kaufen, sodass als Alternative zu modernen Bullionprägungen auch einzelne Gold- und Silbermünzen mit historischen Hintergrund geeignet sind.
Die Geschichte des US-Dollar als Währung der USA beginnt im Jahr 1785, zwei Jahre später kamen die ersten Münzen in Umlauf. Als Geburtsjahr für die neue US-Währung wird auch 1792 genannt, als der „Coinage Act“ die gesetzliche Grundlage für die neue gemeinsame Währung der Vereinigten Staaten schuf. Aus dieser Zeit stammen auch zwei der bekanntesten Münzmotive der Welt: Auf dem „Flowing Hair Dollar“ aus den Jahren 1794 und 1795 wurde die Lady Liberty mit wehendem Haar dargestellt. Darauf folgte der „Draped Bust Dollar“ bis 1804, welcher die Lady mit einem üppigen Dekolleté zeigt.
Die Prägung von Goldmünzen in US-Dollar wurde erst im Jahr 1849 mit dem „Mint Act“ oder auch als „Gold Coinage Act“ bezeichneten Gesetz ermöglicht. Zwei Goldmünzen wurden entwickelt: Der „Gold Dollar“ und der „Double Eagle“ mit einem Nennwert von 20 US-Dollar. Die Einführung der Goldmünzen fiel in eine Zeit, in welcher der Begriff „Wilder Westen“ geprägt wurde – im 19. Jahrhundert waren weite Teile des westlichen Nordamerikas noch nicht als Bundesstaaten der USA etabliert. Während des Großen Goldrausches von 1849 pilgerten hunderttausende Amerikaner nach Kalifornien, um ihr Glück zu suchen. In dieser Zeit wurde auch die „Carson City Mint“ als zusätzliche Prägestätte der USA eingerichtet, sie wurde jedoch nur zwischen 1870 und 1893 betrieben.
Weil – nicht zuletzt wegen der Goldfunde in Folge des Goldrausches – die USA über massive Goldvorkommen verfügten und für den Wirtschaftsaufschwung des 19. Jahrhunderts goldene Handelsmünzen benötigt wurden, prägte die United States Mint ihre goldenen Münzen in hohen Auflagen. Sie sind daher bis heute bei Edelmetallhändlern wie pro aurum nah am reinen Metallpreis zu bekommen – abgesehen von wenigen besonderen Jahrgängen, die hohe Sammlerpreise erzielen. Drei Wertstufen sind zu Anlagezwecken besonders geeignet: Die kleinen Goldmünzen (7,52 Gramm fein) zu 5 US-Dollar, eine Prägung zu 10 Dollar (15,05 Gramm fein) und die XXL-Ausgaben zu 20 Dollar (30,09 Gramm fein).
Unter den Goldmünzen der USA befinden sich viele Motive, die nicht nur Numismatikern, sondern mindestens auch eingefleischten Western-Fans aus Filmen bekannt sind: Der „20$ Double Eagle Liberty Head“ mit dem Kopf der Lady Liberty sowie die „20$ Double Eagle Saint Gaudens“ Goldmünze mit dem legendären Motiv des fliegenden Weißkopfseeadlers sowie der stehenden Lady Liberty. Beliebt sind auch die 5 und 10 Dollar Goldmünzen mit dem Indianerkopf „Indian Head“, welcher auf die reiche kulturelle Geschichte der amerikanischen Ureinwohner („native americans“) hinweist.
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USA 20 Dollars 1908 Statue
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USA 2,5 Dollars 1908 Indianer
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USA 1 Dollar 1850 Liberty / Kopf
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USA 50 Dollars 1986 American Eagle proof
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USA 5 Dollars 1910 Indianer
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USA 5 Dollars 2011 Medal of Honor
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USA 2,5 Dollars 1910 Indianer
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USA 100 Dollars 2019
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USA 10 Dollars 1904 Liberty / Kopf
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USA 1 Dollar 1855
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USA 50 Dollars 1986 American Eagle
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USA 5 Dollars 1915 Indianer
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USA 10 Dollars 1932 Indianer
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USA 10 Dollars 1908 Indianer
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USA 10 Dollars 1907 Liberty / Kopf
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Apr. 01 2019 Sonderaktion: Kaiserreich 20 Mark Gold aus Hamburg
Hamburg wird bis heute als das „Tor zur Welt“ bezeichnet und war bereits im Deutschen Kaiserreich einer der wirtschaftlichen Knotenpunkte – im Hamburger Hafen wurden schon damals Waren aus aller Welt umgeschlagen und die Hansestadt entwickelte sich zu der florierenden Elbmetropole, deren Wohlstand bis heute an den prächtigen Fassaden der Handelskontoren deutlich wird. Und ein Zeichen für den hanseatischen Reichtum, mit dem die Hamburger traditionell eher diskret und nordisch-nüchtern umgehen, ist in vielen Münzensammlungen zu finden: Während des Kaiserreichs war Hamburg auch in Form von Goldmünzen im Portemonnaie der Menschen zwischen Kiel und München vertreten.
Die 20 Mark Goldmünzen mit dem Stadtwappen von Hamburg kamen erstmals im Jahr 1875 in Umlauf und wurden bis 1913 geprägt – bis 1888 mit dem kleinen Reichsadler und danach mit dem großen Adler. Hergestellt wurden die Goldstücke in der Hamburgischen Münze, welche das Münzzeichen „J“ trägt und bis heute in Betrieb ist. Durch die hohen Auflagen (der Jahrgang 1876 wurde 1,72 Millionen mal geprägt) werden die Hamburger Goldmünzen nah am aktuellen Goldpreis verkauft und sind eine ideale Alternative für numismatisch interessierte Anleger, welche sich eine historische Goldmünze ins Depot legen wollen.
Neben den Münzen aus den Königreichen Preußen, Württemberg, Bayern und Sachsen zählen die Goldmark-Münzen aus Hamburg zu den häufigsten Edelmetall-Umlaufmünzen des Kaiserreichs. Sie sind allerdings nur selten bei klassischen Edelmetallhändlern zu bekommen, da es sich inzwischen als aufwändig gestaltet, größere Mengen dieses Münzmotivs zu ergattern. Die Numismatik-Abteilung von pro aurum hat daher in den vergangenen Monaten intensiv recherchiert, um Münzenfreunden (nicht nur) in Hamburg die Möglichkeit zu bieten, ein Hamburger Goldstück knapp kalkuliert zu ergattern.
Das Deutsche Kaiserreich zählt bis heute zu den beliebtesten Sammelgebieten innerhalb der heimischen Numismatik. Die Goldmark wurde von 1871 bis 1915 mit den Konterfeis der Monarchen der einzelnen Gliedstaaten sowie Wappen der Freien Städte in unterschiedlichen Auflagen geprägt – neben den weit verbreiteten Goldprägungen gibt es auch diverse Exemplare, welche durch eine extrem geringe Prägezahl massive Aufschläge auf den Goldpreis generieren. So kann dieses Sammelgebiet durchaus als Einstieg für jedes Numismatik-Budget bezeichnet werden. Und nicht nur für gebürtige Hamburger ist eine 20 Mark Goldmünze mit dem Hamburger Stadtwappen ein erster Höhepunkt der eigenen Münzensammlung und eine zusätzliche Motivation, die eigene Kollektion um weitere hanseatische Schätze zu ergänzen.
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März 05 2019 Erhaltungsgrade unter der Lupe: Wenn „sehr schön“ nicht gut genug ist
„Sehr schön“ klingt auf den ersten Blick nach einem Kompliment, welches große Freude macht. Doch anspruchsvolle Münzensammler lassen sich von dieser Einstufung meist nicht begeistern, denn „sehr schön“ ist in der Welt der Numismatik nicht unbedingt ein Kompliment – es handelt sich dabei um die übliche Erhaltungsstufe von historischen Goldmünzen und sozusagen die Mindesterhaltung, welche eine sammelwürdige Münze aufweisen soll. Und grundsätzlich gilt: Je höher eine Münze eingestuft wird, desto begehrter und teurer ist sie. Eine historische Goldmünze in „Stempelglanz“ kann ein Vielfaches des Wertes einer „sehr schönen“ Münze erreichen.
Doch wie lassen sich die unterschiedlichen Erhaltungsgrade voneinander unterscheiden? Mit „sehr schön“ wird eine Münze mit deutlichen Umlaufspuren bezeichnet. Es dürfen einzelne Details bereits verschwunden sein, allerdings ist das Motiv auf der Münze noch klar erkennbar. Als „vorzüglich“ werden Münzen bezeichnet, welche nur kurz im Umlauf waren und den Prägeglanz wenigstens auf vertieften Stellen aufweisen, bei älteren Münzen kann er ganz verschwunden sein. Es werden lediglich kleine Kratzer und Abnutzungen toleriert, diese tauchen auf den Hochpunkten des Münzdesigns auf. „Stempelglanz“ ist der beste Erhaltungsgrad, den wohl fast alle Sammler anstreben. Hierbei handelt es sich um eine Münze, welche keinerlei sichtbare Fehler aufweist.
Im Numismatik-Webshop finden Sammler und Anleger die gesamte Bandbreite an historischen und modernen Raritäten – und jegliche Erhaltungsgrade für die unterschiedlichsten Ansprüche. Die Erhaltung wird grundsätzlich bei jeder Münze in den Artikeldetails vermerkt. Neben einer Einstufung weist pro aurum auch auf Mängel im numismatischen Sinne hin: „Kratzer“ oder „Randfehler“ werden benannt. Von diesen Details sollten sich Sammler nicht abschrecken lassen, insbesondere bei historischen Münzen mit Umlaufspuren sind diese minimalen Mängel durchaus üblich und mindern den Wert nur geringfügig.
Bei pro aurum haben sich im Numismatik-Webshop einige Produktgruppen mit typischen Erhaltungsgraden als Verkaufsschlager herausgestellt: Die Panda-Goldmünzen aus China sind üblicherweise unterhalb der Kategorie „fast Stempelglanz“ nicht sammelwürdig. Bei pro aurum werden viele Pandas mit „Fast Stempelglanz“ bezeichnet, wenn diese minimalste Unebenheiten aufweisen, welche aus dem Prägeprozess resultieren, aber auf dem Sammlermarkt noch akzeptiert werden. Im Bereich der historischen Münzen aus Gold ist „Stempelglanz“ dagegen selten zu finden und sorgt für entsprechende Preiszuschläge. Allerdings sind die meisten historischen Münzen wie beispielsweise die Francs-Goldmünzen aus Frankreich in „sehr schön“ noch absolut sammelwürdig und begehrt – ebenso wie Goldmünzen aus dem Kaiserreich.
Wer Münzen in erster Linie als Sammelgebiet betrachtet und den Investment-Aspekt im Blick behalten will, sollte sich den Numismatik-Shop von pro aurum genauer ansehen: Während im Tagesgeschäft von pro aurum sowohl moderne als auch historische Münzen in Bullion-Qualität gehandelt werden (also Neuerscheinungen in „Stempelglanz“ und historische Münzen in „sehr schön“), sind im Numismatik-Webshop die überdurchschnittlichen Erhaltungen zu bekommen. Nur ein Beispiel: Die prächtige US-Goldmünze „Liberty/Kopf“ kostete Anfang März 2019 bei pro aurum etwa 600 Euro. Ein Stück in „besserer“ Erhaltung wurde in der USA-Sektion der pro aurum Numismatik für 620 Euro angeboten – dafür erhielten USA-Fans eine Münze, deren freie Flächen (anders als die üblichen Gold-Dollars) nur minimal abgenutzt waren und welche noch den fast vollständigen Prägeglanz aufwies.
Ein Blick in den Numismatik-Shop verdeutlicht einen Vorteil der Sammlersparte von pro aurum: Jede Münze wird hier mit hoch auflösenden Fotos abgebildet, sodass die Numismatik-Kunden ihren möglichen Kauf vorher von zuhause genau unter die Lupe nehmen können. Zudem ist es möglich, das Foto mit der Erhaltungsangabe abzugleichen und sich zu vergewissern, dass pro aurum seine Numismatik-Schätze nicht überbewertet. Bei einer Bestellung von historischen Münzen in Investment-Qualität stellt pro aurum keine Fotos vorab zur Verfügung – Anleger können jedoch davon ausgehen, dass sie absolut handelsfähige Ware in marktüblicher Qualität erhalten. Und dies heißt bei historischen Münzen, dass maximal der Erhaltungsgrad „sehr schön“ vorliegt.
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Okt. 19 2018 Rarität aus der Schweiz: XXL-Variante des Gold-Vreneli bei pro aurum erhältlich
Das Gold-Vreneli ist als numismatische Botschafterin der Schweiz in aller Welt bekannt und bei Anlegern beliebt, weil sie nicht nur schön ist, sondern auch nah am aktuellen Goldpreis verkauft wird. Mit über 50 Millionen geprägten Exemplaren zwischen 1897 und 1949 ist sie keine Rarität, sondern eine Anlagemünze mit historischen Wurzeln und einem Nennwert von 20 Schweizer Franken. Es gibt allerdings eine besondere Vreneli-Prägung, welche die Sammlerherzen höher schlagen lässt: Im Jahr 1925 wurde einmalig eine XXL-Variante zu 100 Franken geprägt. Die Auflage lag bei nur 5.000 Stück.
Die Numismatik-Abteilung von pro aurum kann derzeit eine dieser gesuchten Prägungen anbieten.
Das 100 Franken Vreneli zählt zu den seltensten Münzen der Schweiz und nimmt auch in der über 150-jährigen Geschichte des Schweizer Franken eine Spitzenposition im Hinblick auf den Sammlerwert ein. Immerhin sind von der ursprünglichen Auflage nur noch maximal 3.800 Exemplare erhalten. 1.200 Stück wurden von der Schweizer Nationalbank eingeschmolzen. Die restlichen Stücke wurden im Jahr 1925 zu Repräsentationszwecken auf die einzelnen Schweizer Kantone aufgeteilt, und waren somit bereits im Jahr 1925 gesuchte Raritäten.
Hinter der Vreneli-Münze verbirgt sich ein gutes Stück Schweizer Geschichte: Der ursprüngliche Entwurf der Mädchenfigur wurde von Vertretern aus Politik und Gesellschaft für „zu aufreizend“ gehalten. Anstoß nahmen die zeitgenössischen Beobachter unter anderem an dem offenen Haar, welches Landy seiner „Vreneli“ ursprünglich verpasst hatte.Der Graveur Fritz Ulysse Landy musste seinen Entwurf also „entschärfen“: Der Zopf des Vreneli ist geflochten, sie trägt eine Edelweißkette und wird vor einer Alpen-Berglandschaft dargestellt. Auf der Rückseite sind das Wappenschild mit Schweizerkreuz, die Wertangabe und Jahreszahl zu sehen. Das Gewicht des XXL-Vreneli liegt bei 32,258 Gramm – die Standardausführung zu 20 Franken bringt es auf ein Rohgewicht von 6,452 Gramm – ebenso wie die Vorgänger des Goldvreneli; die bis 1896 geprägten Helvetia Goldmünzen.
Während die Vreneli und Helvetia Goldmünzen als reines Edelmetall-Investment geeignet sind, handelt es sich bei dem Angebot um die 100 Franken Goldmünze aus der Schweiz um eine seltene Gelegenheit für Anleger mit einem numismatischen Fokus: Seltene Sammlermünzen erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit und erzielen häufig Wertsteigerungen weit über den reinen Metallpreis hinaus. Hier gilt allerdings: Je seltener und begehrter eine Münze, desto größer sind die Chancen auf steigende Preise. Und hierfür bietet die 100 Franken Goldmünze mit maximal 3.800 erhaltenen Exemplaren beste Voraussetzungen. Denn die meisten Sammler, die dieses Stück jahrelang gesucht haben, geben es nach einem erfolgreichen Höchstgebot bei einer internationalen Auktion nicht mehr her.
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Sep. 03 2018 Eine spannende Investment-Alternative: Historische Goldbarren und Silberbarren in der pro aurum Numismatik
Sie sind meist deutlich abgenutzt, weisen Kratzer und Dellen auf, die Originalverpackung ist verschwunden und die Herstellernamen in den allermeisten Fällen völlig unbekannt: Historische Goldbarren sehen nicht unbedingt wie begehrte Sammlerstücke aus – doch tatsächlich hat sich um die Klötze aus Gold und Silber eine kleine und feine Fangemeinde geschart, die sich auf historische Barren spezialisiert hat.
Es gibt viele gute Gründe für dieses Interesse: Neben den etablierten Barrenproduzenten, die bis heute bei professionellen Edelmetallhändlern zu bekommen sind, hat es in der Vergangenheit viele Affinerien und Banken gegeben, die ihre Tätigkeit eingestellt haben. Historische Edelmetallbarren sind somit in vielen Fällen zu den letzten Relikten einer goldenen Zeit geworden – man denke nur an die legendäre Rothschild-Bank, deren Barren bei Sammlern besonders beliebt sind: Rothschild hat beispielsweise quadratische Barren zu 50 Gramm mit einer Breite und Länge von 24 Millimetern und einer Dicke von 5 Millimetern gießen lassen.
pro aurum hat in seinem Numismatik-Shop jeweils für Goldbarren und Silberbarren mit historischer Bedeutung separate Rubriken eingerichtet. Hier sind, teilweise mit äußerst geringen Aufpreisen auf den aktuellen Metallpreis, seltene Schätze aus der Welt der Barren zu bekommen – unter anderem von Johnson und Matthey aus London, Schöne Edelmetaal B.V. aus Amsterdam oder dem niederländischen Mitbewerber Drijfhout & Zoon. Auch die historische „Deutsche Gold- und Silberscheideanstalt“ ist auf dem Markt für historische Gold- und Silberbarren mit wechselnden Gestaltungen vertreten, insbesondere die Darstellung des Unternehmenslogos über die verschiedenen Epochen hinweg sorgt für Aufmerksamkeit bei spezialisierten Sammlern.
Obwohl die Barren-Rubrik im Numismatik-Webshop von den meisten Anlegern noch wenig Beachtung findet, ist dieses Sammelgebiet einen näheren Blick wert: Viele historische Goldbarren und Silberbarren werden mit geringen Aufpreis auf den reinen Goldwert verkauft und sind somit eine Investment-Alternative. Und dank der Liebhaberpreise, die eingefleischte Barrenfans für historische Goldbarren und Silberbarren bezahlen, lässt sich eine Rendite jenseits des reinen Metallpreises erzielen.
Beachtenswert ist das Sammel- und Investmentgebiet der historischen Edelmetallbarren auch, weil es Exemplare für jeden Geldbeutel bereit hält: Als Einstieg dienen für viele Barrensammler die 100 Gramm Silberbarren aus zurückliegenden Jahrzehnten oder Minibarren aus dem 20. Jahrhundert. Grundsätzlich gilt jedoch für Barren das Gleiche, was in der Numismatik für Münzen etabliert ist: Es gibt Erhaltungsgrade, Kratzer und Dellen wirken sich wertmindernd aus – allerdings nicht im gleichen Ausmaß wie Münzen. Und spätestens jenseits der Jahrhundertwende steigt der Sammlerwert historischer Goldbarren und Silbermünzen massiv an.
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Juli 09 2018 Sichern Sie sich historisches Gold zum französischen Nationalfeiertag:
Kampfjets malen die Nationalfarben in den strahlend blauen Himmel, überall in der Hauptstadt hängen Fahnen und das Party-Lied des Tages ist eine Hymne, welche über 200 Jahre alt ist – während man in Deutschland bis heute den hiesigen Nationalfeiertag still und unauffällig begeht, bricht bei unseren Nachbarn in Frankreich alljährlich um den 14. Juli herum eine besondere Hochstimmung aus, welche das ganze Land erfasst. Hinter den schlichten Namen „fête nationale“ oder auch „14 juillet“ steckt der geballte Stolz der „Grande Nation“.
Die Franzosen erinnern an ihrem Nationalfeiertag an den Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 – dieser historische Tag gilt als Symbol für die Französische Revolution und als Geburtsstunde des heutigen Frankreich. Vorausgegangen waren Unruhen im Volk wegen der horrenden Nahrungsmittelpreise. Erstmals ein Jahr nach der Erstürmung der Bastille wurde auf dem Marsfeld („Champ de Mars“) in Paris das so genannte „Föderationsfest“ abgehalten – und Ludwig XVI. schwor als letzter König des Ancien Régime den Eid auf die Verfassung.
Zu den Symbolen, die den Französischen Nationalstolz unsterblich machen, zählen aber nicht nur die Erstürmung der Bastille (und insbesondere das Bild der Revolutionskämpferin Marianne auf einem Gemälde von Eugène Delacroix während der Julirevolution 1830) oder die Nationalfarben, sondern insbesondere die französische Währung: Der Franc war erstmals im Jahr 1360 auf französischen Goldmünzen zu sehen und 1795 nach der Revolution dauerhaft eingeführt.
Schon lange vor dem Euro-Zeitalter waren französische Goldmünzen auch außerhalb Frankreichs in ganz Europa anzutreffen: Frankreich zählte zu den Gründungsnationen der „Lateinischen Münzunion“, mit der seit 1865 versucht wurde, die verschiedenen europäischen Währungen zu vereinheitlichen. Neben Ländern wie Belgien, Italien und der Schweiz gab Frankreich seine Münzen nach einem grenzüberschreitenden Muster heraus: Die Münzen zu 20 Stücken einer Währungseinheit sollten ein Gewicht von 6,45 Gramm haben.
Es ist gar nicht so unwahrscheinlich, dass bei pro aurum auch einzelne Münzen zu bekommen sind, die während der Erhebung des Jahrestages des Föderationsfestes zum Nationalfeiertag am 6. Juli 1880 auch tatsächlich in Frankreich im Geldverkehr zu finden waren. Denn Frankreich stellte seine „Doppelkronen“ zu 20 Francs in millionenfacher Auflage her, sodass diese Goldmünzen bis heute nah am reinen Edelmetallpreis gehandelt werden. Sie haben sich zu beliebten Alternativen zu klassischen Anlagemünzen entwickelt.
Wer sich für historische Goldmünzen aus Frankreich als Anlage-Alternative entscheidet, bekommt nicht nur ein vollwertiges Investmentprodukt zum reinen Goldpreis, sondern auch ein faszinierendes Stück numismatischer Geschichte: Die Gestaltung der Goldmünzen wurde während des Bestehens der Lateinischen Münzunion mehrfach angepasst: So war beispielsweise zwischen 1898 und 1914 die Marianne auf den Goldmünzen zu sehen, Napoleon III. wurde zwischen 1852 und 1870 abgebildet und der Genius (stehender Engel) zwischen 1871 und 1913. So macht es durchaus Sinn, gleich mehrere französische Goldmünzen zu kaufen – so lässt sich das Edelmetall-Investment mit der Numismatik perfekt verbinden.

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Mai 23 2018 Lateinische Münzunion: Historische Goldmünzen als Alternative zu modernen Bullion-Prägungen
Lange vor der Einführung des Euro haben die Mächtigen in Europa versucht, durch gemeinsame Münzgrößen und -gewichte einen grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zu etablieren – doch die „Lateinische Münzunion“, die 1865 zwischen Frankreich, Belgien, Italien und der Schweiz bestand, blieb in der Rückschau eine historische Randnotiz. Denn Länder wie Griechenland, die der Union später beitraten, brachten neben den im Umlauf befindlichen Goldmünzen auch Banknoten mit gleichlautenden Nennwerten in Umlauf und hebelten das Stabilitätsversprechen, welches der Goldgehalt der Münzen beinhalte, kurzerhand aus. Continue reading
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Mai 12 2018 Fälschungserkennung: Es ist nicht alles Gold, was glänzt
Die Münze fasziniert jeden Betrachter durch ihren goldenen Glanz. Die Motive sind klar zu erkennen: Die Büste des südafrikanischen Politikers Paul Kruger sowie der legendäre Springbock – sie stehen wie kaum ein anderes Motiv für das moderne Edelmetall-Investment. Doch beim näheren Hinsehen fällt auf: Die Haare des Politikers sind sehr grob gestaltet, er sieht fast wie eine Karikatur aus. Und am Münzrand blitzt unter der goldenen Farbe ein merkwürdiger Kupferton hervor. Eine Prüfung mit einer Feinwaage bestätigt den bösen Verdacht: Der Krügerrand ist gefälscht. Continue reading
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