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[vc_row][vc_column][vc_column_text]Hamburg wird bis heute als das "Tor zur Welt" bezeichnet und war bereits im Deutschen Kaiserreich einer der wirtschaftlichen Knotenpunkte - im Hamburger Hafen wurden schon damals Waren aus aller Welt umgeschlagen und die Hansestadt entwickelte sich zu der florierenden Elbmetropole, deren Wohlstand bis heute an den prächtigen Fassaden der Handelskontoren deutlich wird. Und ein Zeichen für den hanseatischen Reichtum, mit dem die Hamburger traditionell eher diskret und nordisch-nüchtern umgehen, ist in vielen Münzensammlungen zu finden: Während des Kaiserreichs war Hamburg auch in Form von Goldmünzen im Portemonnaie der Menschen zwischen Kiel und München vertreten. Die 20 Mark Goldmünzen mit dem Stadtwappen von Hamburg kamen erstmals im Jahr 1875 in Umlauf und wurden bis 1913 geprägt - bis 1888 mit dem kleinen Reichsadler und danach mit dem großen Adler. Hergestellt wurden die Goldstücke in der Hamburgischen Münze, welche das Münzzeichen "J" trägt und bis heute in Betrieb ist. Durch die hohen Auflagen (der Jahrgang 1876 wurde 1,72 Millionen mal geprägt) werden die Hamburger Goldmünzen nah am aktuellen Goldpreis verkauft und sind eine ideale Alternative für numismatisch interessierte Anleger, welche sich eine historische Goldmünze ins Depot legen wollen. Neben den Münzen aus den Königreichen Preußen, Württemberg, Bayern und Sachsen zählen die Goldmark-Münzen aus Hamburg zu den häufigsten Edelmetall-Umlaufmünzen des Kaiserreichs. Sie sind allerdings nur selten bei klassischen Edelmetallhändlern zu bekommen, da es sich inzwischen als aufwändig gestaltet, größere Mengen dieses Münzmotivs zu ergattern. Die Numismatik-Abteilung von pro aurum hat daher in den vergangenen Monaten intensiv recherchiert, um Münzenfreunden (nicht nur) in Hamburg die Möglichkeit zu bieten, ein Hamburger Goldstück knapp kalkuliert zu ergattern. Das Deutsche Kaiserreich zählt bis heute zu den beliebtesten Sammelgebieten innerhalb der heimischen Numismatik. Die Goldmark wurde von 1871 bis 1915 mit den Konterfeis der Monarchen der einzelnen Gliedstaaten sowie Wappen der Freien Städte in unterschiedlichen Auflagen geprägt - neben den weit verbreiteten Goldprägungen gibt es auch diverse Exemplare, welche durch eine extrem geringe Prägezahl massive Aufschläge auf den Goldpreis generieren. So kann dieses Sammelgebiet durchaus als Einstieg für jedes Numismatik-Budget bezeichnet werden. Und nicht nur für gebürtige Hamburger ist eine 20 Mark Goldmünze mit dem Hamburger Stadtwappen ein erster Höhepunkt der eigenen Münzensammlung und eine zusätzliche Motivation, die eigene Kollektion um weitere hanseatische Schätze zu ergänzen. [/vc_column_text][wyde_wc_products_carousel count="20" visible_items="4" show_navigation="true" posts_query="order_by:date|order:DESC|tax_query:3951"][/vc_column][/vc_row]
[vc_row][vc_column][vc_column_text]Jedes Jahr im Herbst spielt sich in einer gigantischen Messehalle im Herzen von Peking ein kurioses Schauspiel ab: Mit Laser, Dampf und dramatischer Musik wird der jeweils neueste Jahrgang der China Panda Münzen präsentiert - und die Münzenmesse wirkt aus der Ferne eher wie ein Popkonzert. Doch ein Blick auf die Messe macht deutlich, dass die Chinesen im Panda-Fieber sind: zuletzt haben gleich mehrere Geschäftsbanken die Panda-Produkte in einen Sparplan aufgenommen, mit denen die arbeitende Bevölkerung ganz bequem ihr Vermögen mithilfe von Gold-Pandas aufbauen kann. Als der Panda im Jahr 1982 das Licht der Welt erblickte, steckte das moderne Edelmetall-Investment noch in den Kinderschuhen. Zwar hatte Südafrika bereits 1967 mit dem Krügerrand eine genormte Anlageprägung hergestellt, doch weil es damals noch keine spezialisierten Edelmetallhändler gab und Gold lediglich mit aufwändigen Bestellvorgängen bei der Hausbank zu bekommen war, setzte kaum jemand auf Gold. In China schlug der Panda in Gold allerdings ein wie eine Bombe, die Erstauflage war in Rekordzeit ausverkauft. Und auch im Ausland wurden viele Investoren und Sammler auf die prächtig gestalteten Tiermotive aufmerksam, sodass die Nachfrage die verfügbare Menge deutlich übertraf. Der Panda aus China nimmt in der Welt der Edelmetalle eine Sonderstellung ein: Obwohl es sich dabei um ein Anlageprodukt handelt, haben viele Jahrgänge und Gewichtseinheiten massive Preissteigerungen oberhalb des reinen Metallpreises entwickelt. Denn aufgrund der wechselnden Nachfrage schwanken die Auflagezahlen massiv, begehrt sind insbesondere die Pandas zwischen 1995 und 2005. Hier haben einzelne Stücke bei Auktionen Preise von bis zu 10.000 Euro und mehr erreicht. Und viele Marktbeobachter glauben, dass noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist, denn die erstarkende Mittelschicht in China sucht nach neuen Investmentmöglichkeiten. Besonders spannend ist das Gebiet der Panda Münzen für Sammler, weil es durchaus kompliziert ist, zurückliegende Jahrgänge auf dem Markt zu bekommen. Die meisten Pandas verschwinden in den Sammlungen von wohlhabenden chinesischen Anlegern und Edelmetallhändler haben üblicherweise nur den aktuellen Jahrgang auf Lager. Aus diesem Grund ist das reichhaltige Numismatik-Sortiment von pro aurum für spezialisierte Panda-Sammler besonders interessant, denn die Numismatik-Abteilung kann diverse seltene Panda-Jahrgänge zu attraktiven Preisen anbieten. Panda-Münzen sind insbesondere deshalb die Gestaltung der Münzen jedes Jahr aufs Neue angepasst wurde. Und seit 1982 hat die China Gold Coin Incorporation zahlreiche neue Prägetechniken sowie Gestaltungsdiele ausprobiert, sodass eine komplette China Panda Münzen Serie auch als ein faszinierender Spiegel der Prägekunst dienen kann. Seit dem Jahr 2019 verfolgt China eine neue Bildsprache auf den Panda-Münzen - nach den naturgetreuen Darstellungen der vergangenen Jahre bekommen künftig verstärkt Nachwuchsgraveure die Chance, alternative Gestaltungen des legendären Motivs auszuprobieren. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][wyde_wc_products_carousel count="20" visible_items="4" show_navigation="true" show_pagination="true" posts_query="order_by:date|order:DESC|tax_query:3013"][/vc_column][/vc_row]
[vc_row][vc_column][vc_column_text]Nicht nur außenpolitisch, sondern auch numismatisch war der Kaiser das Gesicht des Deutschen Reichs zwischen 1871 und 1918 - Wilhelm I. und danach Wilhelm II. zählten zu den meistgeprägten Köpfen in der deutschen Geschichte. Im Deutschen Kaiserreich waren sie millionenfach auf Goldmünzen zu sehen, die bis heute für Edelmetallanleger als reines Investment-Produkt interessant sind. Doch es gibt auch zahlreiche Kaiserreich-Goldmünzen, welche aufgrund ihrer niedrigen Auflage zu modernen Raritäten geworden sind. Diese Münzen sind beim klassischen Edelmetallhändler nicht zu bekommen, sondern nur in spezialisierten Numismatik-Fachabteilungen sowie bei Auktionshäusern – und dort nur mit einem saftigen Aufgeld auf das Höchstgebot. Die pro aurum Numismatik hat aktuell eine Auswahl der seltensten Goldmünzen aus dem deutschen Kaiserreich im Angebot. Hierbei handelt es sich vor allem um Münzen aus kleinen Teilstaaten des Deutschen Reiches, welche nur ein geringes Prägekontingent hatten.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][wyde_heading title="Kaiserreich Goldmünzen"][wyde_wc_products_carousel count="20" visible_items="4" show_navigation="true" show_pagination="true" posts_query="order_by:date|order:DESC|tax_query:5061"][vc_empty_space][vc_column_text]Aus dem Herzogtum Anhalt sind mit dem Bildnis von Friedrich I. eine 10 Mark Goldmünze aus dem Jahr 1896 (Auflage: 20.000 Stück) sowie drei Stücke zu 20 Mark aus den Jahren 1875 (25.000 Ex.), 1896 (15.000 Ex.) und 1901 (15.000 Ex) zu haben. Auch sein Nachfolger Friedrich II. ist mit von der Partie, nämlich auf einer 20 Mark Münze aus dem Jahr 1904 (25.000 Ex.). Bayern-Sammler kommen mit der legendären 20-Mark-Goldmünze mit dem Bildnis von Ludwig III. aus dem Jahr 1914 auf ihre Kosten. Die Münze hat eine Auflage von 532.850 Exemplaren, allerdings wurde der größte Teil dieser Auflage wegen des Ersten Weltkrieges nicht mehr ausgegeben. Das Herzogtum Braunschweig und Lüneburg hat lediglich eine Goldmünze zu 20 Mark im Jahr 1875 geprägt. Trotz der Auflage von 100.000 Stück ist diese Münze eine Top-Rarität, denn es gibt nur wenige Stücke in akzeptabler Erhaltung. Die Hansestädte Bremen und Lübeck zählen zu den gesuchtesten Teilgebieten des Kaiserreichs, denn sie durften wegen ihrer niedrigen Einwohnerzahl nur in begrenztem Umfang eigene Goldmünzen ausgeben - aus Bremen gibt es nur eine Ausgabe zu 10 Mark 1907 (20.006 Ex.) und zu 20 Mark 1906 (20.122 Ex.). Die Lübecker Goldmünzen waren auf 10.000 Exemplare pro Jahrgang äußerst streng limitiert, pro aurum kann den Jahrgang 1901 anbieten. Als Großherzogtum hatte Mecklenburg-Schwerin im Kaiserreich ein etwas größeres Gewicht als die vielen kleinen Herzogtümer, allerdings durfte Großherzog Friedrich Franz II. nur eine geringe Anzahl an Goldmünzen mit seinem Konterfei ausgeben, darunter 10 Mark 1878 (50.000 Ex.) und 20 Mark 1872 (68.952 Ex.). Sein Nachfolger Friedrich Franz III. war zwar 14 Jahre an der Macht, durfte aber nur auf einer einzigen Goldmünze zu 10 Mark 1890 erscheinen (10.000 Exemplare). Bei Kaiserreich-Sammlern beliebt sind insbesondere die so genannten ernestinischen Herzogtümer, die auch als „sächsische Herzogtümer“ bezeichnet werden. Denn auf dem Gebiet der heutigen Länder Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen befand sich nicht ausschließlich das damalige Königreich Sachsen, es gab daneben zahlreiche weitere Gliedstaaten im Deutschen Kaiserreich, welche den Begriff „Sachsen“ im Namen trugen: Besonders begehrt ist das Portrait des bärtigen Herzogs Ernst von Sachsen-Altenburg auf den Goldmünzen zu 20 Mark 1887 (15.000 Ex.) sowie des Herzogs Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach auf einer Prägung zu 20 Mark 1896 (15.000 Ex.). Durch die engen Bindungen zum englischen Königshaus zählt die Dynastie derer zu Sachsen-Coburg-Gotha zu den begehrtesten deutschen Goldmünzen, insbesondere das Portrait von Herzog Alfred auf den Goldmünzen zu 20 Mark 1895 (10.000 Ex.) und die Jugendstil-Darstellung von Carl Eduard auf den 20 Mark Goldmünzen aus dem Jahr 1905 (10.000 Ex.).[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Bildrechte: ©shutterstock, Bjoern Wylezich [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]