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„Sehr schön“ klingt auf den ersten Blick nach einem Kompliment, welches große Freude macht. Doch anspruchsvolle Münzensammler lassen sich von dieser Einstufung meist nicht begeistern, denn „sehr schön“ ist in der Welt der Numismatik nicht unbedingt ein Kompliment - es handelt sich dabei um die übliche Erhaltungsstufe von historischen Goldmünzen und sozusagen die Mindesterhaltung, welche eine sammelwürdige Münze aufweisen soll. Und grundsätzlich gilt: Je höher eine Münze eingestuft wird, desto begehrter und teurer ist sie. Eine historische Goldmünze in „Stempelglanz“ kann ein Vielfaches des Wertes einer „sehr schönen“ Münze erreichen.
Doch wie lassen sich die unterschiedlichen Erhaltungsgrade voneinander unterscheiden? Mit „sehr schön“ wird eine Münze mit deutlichen Umlaufspuren bezeichnet. Es dürfen einzelne Details bereits verschwunden sein, allerdings ist das Motiv auf der Münze noch klar erkennbar. Als „vorzüglich“ werden Münzen bezeichnet, welche nur kurz im Umlauf waren und den Prägeglanz wenigstens auf vertieften Stellen aufweisen, bei älteren Münzen kann er ganz verschwunden sein. Es werden lediglich kleine Kratzer und Abnutzungen toleriert, diese tauchen auf den Hochpunkten des Münzdesigns auf. „Stempelglanz“ ist der beste Erhaltungsgrad, den wohl fast alle Sammler anstreben. Hierbei handelt es sich um eine Münze, welche keinerlei sichtbare Fehler aufweist.
Im Numismatik-Webshop finden Sammler und Anleger die gesamte Bandbreite an historischen und modernen Raritäten - und jegliche Erhaltungsgrade für die unterschiedlichsten Ansprüche. Die Erhaltung wird grundsätzlich bei jeder Münze in den Artikeldetails vermerkt. Neben einer Einstufung weist pro aurum auch auf Mängel im numismatischen Sinne hin: „Kratzer“ oder „Randfehler“ werden benannt. Von diesen Details sollten sich Sammler nicht abschrecken lassen, insbesondere bei historischen Münzen mit Umlaufspuren sind diese minimalen Mängel durchaus üblich und mindern den Wert nur geringfügig.
Bei pro aurum haben sich im Numismatik-Webshop einige Produktgruppen mit typischen Erhaltungsgraden als Verkaufsschlager herausgestellt: Die Panda-Goldmünzen aus China sind üblicherweise unterhalb der Kategorie „fast Stempelglanz“ nicht sammelwürdig. Bei pro aurum werden viele Pandas mit „Fast Stempelglanz“ bezeichnet, wenn diese minimalste Unebenheiten aufweisen, welche aus dem Prägeprozess resultieren, aber auf dem Sammlermarkt noch akzeptiert werden. Im Bereich der historischen Münzen aus Gold ist „Stempelglanz“ dagegen selten zu finden und sorgt für entsprechende Preiszuschläge. Allerdings sind die meisten historischen Münzen wie beispielsweise die Francs-Goldmünzen aus Frankreich in „sehr schön“ noch absolut sammelwürdig und begehrt - ebenso wie Goldmünzen aus dem Kaiserreich.
Wer Münzen in erster Linie als Sammelgebiet betrachtet und den Investment-Aspekt im Blick behalten will, sollte sich den Numismatik-Shop von pro aurum genauer ansehen: Während im Tagesgeschäft von pro aurum sowohl moderne als auch historische Münzen in Bullion-Qualität gehandelt werden (also Neuerscheinungen in „Stempelglanz“ und historische Münzen in „sehr schön“), sind im Numismatik-Webshop die überdurchschnittlichen Erhaltungen zu bekommen. Nur ein Beispiel: Die prächtige US-Goldmünze „Liberty/Kopf“ kostete Anfang März 2019 bei pro aurum etwa 600 Euro. Ein Stück in „besserer“ Erhaltung wurde in der USA-Sektion der pro aurum Numismatik für 620 Euro angeboten - dafür erhielten USA-Fans eine Münze, deren freie Flächen (anders als die üblichen Gold-Dollars) nur minimal abgenutzt waren und welche noch den fast vollständigen Prägeglanz aufwies.
Ein Blick in den Numismatik-Shop verdeutlicht einen Vorteil der Sammlersparte von pro aurum: Jede Münze wird hier mit hoch auflösenden Fotos abgebildet, sodass die Numismatik-Kunden ihren möglichen Kauf vorher von zuhause genau unter die Lupe nehmen können. Zudem ist es möglich, das Foto mit der Erhaltungsangabe abzugleichen und sich zu vergewissern, dass pro aurum seine Numismatik-Schätze nicht überbewertet. Bei einer Bestellung von historischen Münzen in Investment-Qualität stellt pro aurum keine Fotos vorab zur Verfügung - Anleger können jedoch davon ausgehen, dass sie absolut handelsfähige Ware in marktüblicher Qualität erhalten. Und dies heißt bei historischen Münzen, dass maximal der Erhaltungsgrad „sehr schön“ vorliegt.
[vc_row][vc_column][vc_column_text]1,6 Millionen Euro für eine einzige Münze - ein solches Auktionsergebnis ist sogar in der Welt seltenen Sammlerstücke eine Sensation. Im Jahr 2011 wechselte eine Panda-Münze für diesen Preis den Besitzer. Und der Rekordpreis hat gute Gründe: Die Goldmünze mit einem Nennwert von 10.000 Yuan bringt ein Gewicht von fünf Kilogramm auf die Waage, nur elf Exemplare sollen von dem XXL-Panda im Jahr 1991 anlässlich des 10. Jahrestages der Panda-Münzen-Serie geprägt worden sein.
Während in Asien seit einigen Jahren spezialisierte "Master Set"-Sammler mit einem Millionenbudget versuchen, ihre China-Münzen-Sammlung zu vervollständigen, sind die Spitzenstücke dieses Sammelgebietes für Normalsterbeliche unerreichbar. Allerdings gibt es in der Welt der Panda-Münzen viele erschwingliche Alternativen - auch in Gold. Die Preise haben jedoch in den vergangenen Jahren massiv angezogen, der Markt ist so gut wie leergefegt und Panda-Sammler müssen auf der Suche nach fehlenden Stücken geduldig sein.
Eigentlich wurde der China Panda im Jahr 1982 als Investmentprodukt entwickelt und wird bis heute von den chinesischen Münzprägestätten als Bullion-Münze hergestellt. Allerdings hat sich der Panda in der Zwischenzeit zu einem gesuchten Sammlerstück entwickelt, nicht zuletzt wegen der stark schwankenden Auflagen. Zwischen 1982 und 2018 schwankte das Interesse an Goldmünzen stark, entsprechend passte die China Gold Coin Incorporation ihr Prägevolumen ständig der Nachfrage an. Die Folge: Vor allem solche Jahrgänge, die in Zeiten niedriger Nachfrage in geringer Auflage geprägt wurden, erreichen heute Spitzenwerte.
Der Einstieg in die faszinierende Welt der Panda-Goldmünzen ist allerdings nicht kompliziert: Bereits ab einem Budget von etwa 1.300 Euro können Sammler zurückliegende Jahrgänge der Panda-Münzen erstehen, beispielsweise die Jahrgänge 1988, 1989 und 2005. Auch der Jahrgang 1992 zählt zu diesen Einstiegsjahrgängen, obwohl seine Auflage bei nur knapp 40.000 Stück liegt. Der Jahrgang 2005 wurde nur etwa 50.000 mal geprägt. Pandas im gehobenen Preissegment wurden noch seltener geprägt, beispielsweise der Jahrgang 1998 mit nur 20.000 Stück. Und da viele Pandas in der Zwischenzeit eingeschmolzen wurden, kann die tatsächlich erhaltene Auflage deutlich darunter liegen.
Der Panda ist in der Welt der Edelmetall-Münzen ein exotisches Kuriosum: Während die aktuellen Ausgaben mit hohen Auflagen und der Abkehr von der Gewichtseinheit "Unze" für die meisten Anleger nicht interessant sind, gelten die früheren Panda-Prägungen insbesondere auf dem internationalen Markt als absolute Verkaufsschlager mit Rekordergebnissen bei Auktionen. Wenn die Münzen sich in der Original-Plastikhülle befinden oder von einem professionellen Einstufungsdienstleister wie NGC oder PCGS einer Münzbewertung unterzogen werden, kann der Wert leicht explodieren. Für renditeorientierte Anleger ist der Panda somit ein Geheimtipp, mit dem Kenner stattliche Wertzuwächse erzielen.
Allerdings sind die seltenen Pandas aus früheren Jahrgängen inzwischen nur noch schwer zu bekommen, weil insbesondere die Sammler aus Asien neu erworbene Stücke im Tresor verschwinden lassen und nie wieder auf den Markt werfen, sondern an folgende Generationen weitergeben. Die Numismatik-Abteilung von pro aurum ist für ihre Kunden stets auf der Suche nach numismatischen Schätzen und kann ständig einzelne Exemplare der Panda-Münzen aus Ankäufen anbieten. Die Experten von pro aurum beraten Anleger mit einer besonderen Leidenschaft für die Numismatik auch bei der passenden Auswahl einer historischen Panda-Münze. Und selbstverständlich sind alle Gold-Pandas bei pro aurum auf Echtheit geprüft – eine unschätzbar wertvolle Sicherheit in einem Sammelgebiet, in dem Fälschungen äußerst weit verbreitet sind.
Bildrechte: Sebastian Wieschowski - Bullionblog.de[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_empty_space][vc_custom_heading text="Unsere China-Panda Münzen" font_container="tag:h4|text_align:left" use_theme_fonts="yes"][vc_empty_space][mpc_wc_grid_products preset="mpc_preset_2" cols="4" gap="10" taxonomies="3013" orderby="title" items_number="12" height="285" hover_elements="" main_background_color="#f2f2f2" main_padding_divider="true" main_padding_css="padding-top:35px;" thumb_inline="true" thumb_position="middle" thumb_alignment="center" fx_effect="zoomIn" fx_scale="115" thumb_background_color="rgba(2,2,2,0.26)" thumb_fullfill="true" thumb_hover_effect="slide-up" thumb_hover_position="middle" thumb_hover_alignment="center" thumb_hover_background_color="rgba(255,255,255,0.71)" thumb_hover_fullfill="true" border_css="border-color:#dddddd;border-style:solid;" title_font_color="#333333" title_font_size="18" title_font_line_height="1.3" title_font_transform="uppercase" title_font_align="center" title_hover_color="#b39a68" title_margin_divider="true" title_margin_css="margin-top:-10px;margin-bottom:2px;" price_font_color="#c9c9c9" price_font_size="15" price_font_line_height="1" price_font_transform="uppercase" price_font_align="center" price_margin_divider="true" price_margin_css="margin-top:30px;margin-bottom:15px;" tax_font_color="#c9c9c9" tax_font_size="14" tax_font_line_height="1.4" tax_font_transform="capitalize" tax_font_align="center" tax_link_color="#c9c9c9" tax_hover_color="#b2b2b2" tax_margin_divider="true" tax_margin_css="margin-bottom:4px;" rating_align="center" rating_gap="5" rating_icon="eti eti_star" rating_icon_color="#b29e77" rating_icon_size="12" rating_score_icon="eti eti_star" rating_score_icon_color="#8e712d" rating_margin_divider="true" rating_margin_css="margin-bottom:8px;" buttons_list="" mpc_wc_add_to_cart__preset="mpc_preset_39" mpc_wc_add_to_cart__title_type="custom" mpc_wc_add_to_cart__font_preset="mpc_preset_117" mpc_wc_add_to_cart__font_color="#555555" mpc_wc_add_to_cart__font_size="12" mpc_wc_add_to_cart__font_line_height="1.4" mpc_wc_add_to_cart__font_transform="uppercase" mpc_wc_add_to_cart__font_align="center" mpc_wc_add_to_cart__title="add to cart" mpc_wc_add_to_cart__border_css="border-width:2px;border-color:#555555;border-style:solid;border-radius:0px;" mpc_wc_add_to_cart__padding_divider="true" mpc_wc_add_to_cart__padding_css="padding-top:12px;padding-right:65px;padding-bottom:12px;padding-left:65px;" mpc_wc_add_to_cart__margin_divider="true" mpc_wc_add_to_cart__margin_css="margin-right:10px;margin-left:10px;" mpc_wc_add_to_cart__hover_none_icon_color="#ffffff" mpc_wc_add_to_cart__hover_font_color="#ffffff" mpc_wc_add_to_cart__hover_font_size="12" mpc_wc_add_to_cart__hover_font_align="center" mpc_wc_add_to_cart__hover_icon_color="#65c6bb" mpc_wc_add_to_cart__hover_background_color="#b39a68" mpc_wc_add_to_cart__hover_border_css="border-width:2px;border-color:#b39a68;border-style:solid;" mpc_wc_add_to_cart__loader_icon="eti eti_loading" mpc_wc_add_to_cart__loader_icon_color="#ffffff" mpc_wc_add_to_cart__loader_icon_size="13" mpc_wc_add_to_cart__loader_background_color="#b39a68" mpc_wc_add_to_cart__success_icon="eti eti_heart" mpc_wc_add_to_cart__success_icon_color="#ffffff" mpc_wc_add_to_cart__success_icon_size="13" mpc_wc_add_to_cart__success_background_color="#b39a68" mpc_wc_add_to_cart__error_icon="eti eti_blocked" mpc_wc_add_to_cart__error_icon_color="#ffffff" mpc_wc_add_to_cart__error_icon_size="13" mpc_wc_add_to_cart__error_background_color="#ffffff" mpc_pagination__preset="mpc_preset_14"][/vc_column][/vc_row]
Sie sind meist deutlich abgenutzt, weisen Kratzer und Dellen auf, die Originalverpackung ist verschwunden und die Herstellernamen in den allermeisten Fällen völlig unbekannt: Historische Goldbarren sehen nicht unbedingt wie begehrte Sammlerstücke aus - doch tatsächlich hat sich um die Klötze aus Gold und Silber eine kleine und feine Fangemeinde geschart, die sich auf historische Barren spezialisiert hat.
Es gibt viele gute Gründe für dieses Interesse: Neben den etablierten Barrenproduzenten, die bis heute bei professionellen Edelmetallhändlern zu bekommen sind, hat es in der Vergangenheit viele Affinerien und Banken gegeben, die ihre Tätigkeit eingestellt haben. Historische Edelmetallbarren sind somit in vielen Fällen zu den letzten Relikten einer goldenen Zeit geworden - man denke nur an die legendäre Rothschild-Bank, deren Barren bei Sammlern besonders beliebt sind: Rothschild hat beispielsweise quadratische Barren zu 50 Gramm mit einer Breite und Länge von 24 Millimetern und einer Dicke von 5 Millimetern gießen lassen.
pro aurum hat in seinem Numismatik-Shop jeweils für Goldbarren und Silberbarren mit historischer Bedeutung separate Rubriken eingerichtet. Hier sind, teilweise mit äußerst geringen Aufpreisen auf den aktuellen Metallpreis, seltene Schätze aus der Welt der Barren zu bekommen - unter anderem von Johnson und Matthey aus London, Schöne Edelmetaal B.V. aus Amsterdam oder dem niederländischen Mitbewerber Drijfhout & Zoon. Auch die historische „Deutsche Gold- und Silberscheideanstalt“ ist auf dem Markt für historische Gold- und Silberbarren mit wechselnden Gestaltungen vertreten, insbesondere die Darstellung des Unternehmenslogos über die verschiedenen Epochen hinweg sorgt für Aufmerksamkeit bei spezialisierten Sammlern.
Obwohl die Barren-Rubrik im Numismatik-Webshop von den meisten Anlegern noch wenig Beachtung findet, ist dieses Sammelgebiet einen näheren Blick wert: Viele historische Goldbarren und Silberbarren werden mit geringen Aufpreis auf den reinen Goldwert verkauft und sind somit eine Investment-Alternative. Und dank der Liebhaberpreise, die eingefleischte Barrenfans für historische Goldbarren und Silberbarren bezahlen, lässt sich eine Rendite jenseits des reinen Metallpreises erzielen.
Beachtenswert ist das Sammel- und Investmentgebiet der historischen Edelmetallbarren auch, weil es Exemplare für jeden Geldbeutel bereit hält: Als Einstieg dienen für viele Barrensammler die 100 Gramm Silberbarren aus zurückliegenden Jahrzehnten oder Minibarren aus dem 20. Jahrhundert. Grundsätzlich gilt jedoch für Barren das Gleiche, was in der Numismatik für Münzen etabliert ist: Es gibt Erhaltungsgrade, Kratzer und Dellen wirken sich wertmindernd aus - allerdings nicht im gleichen Ausmaß wie Münzen. Und spätestens jenseits der Jahrhundertwende steigt der Sammlerwert historischer Goldbarren und Silbermünzen massiv an.
[vc_row][vc_column][vc_column_text]Heutzutage zählen chinesische Münzen wie beispielsweise die Panda-Münzen zu den beliebtesten Bullion-Prägungen der Welt: Anleger und Sammler nehmen gern einen kleinen Aufschlag auf den reinen Goldpreis in Kauf, um sich eine numismatische Rarität mit Investment-Perspektive zu sichern. Doch während vor allem jüngere Sammler und Edelmetall-Neulinge jetzt die Welt der chinesischen Münzen entdecken, gibt es eine eingeschworene Fangemeinde, die bereits seit mehreren Jahrzehnten den chinesischen Münzen treu ist. Denn bereits einige Jahre, nachdem die Volksrepublik China im Jahr 1979 ihr modernes Gedenkmünzenprogramm ins Leben rief, sicherten sich die Chinesen die Unterstützung eines großen deutschen Münzhandelshauses als Vertriebspartner, der neben den Pandas auch diverse andere chinesische Münzenserien nach Deutschland brachte. Viele dieser Sammler der ersten Stunde trennten sich von ihren Schätzen, als zwischen 2008 und 2010 ein massiver Run auf chinesische Münzen in Deutschland zu beobachten war. Seitdem ist die Nachfrage geringfügig zurückgegangen.
Allerdings erzielen chinesische Münzen weiterhin hohe Preise, wie ein Blick auf die Auktionsergebnisse der letzten Jahre deutlich macht. Häufig sind es Münzen aus China, welche Rekord-Zuschläge bei deutschen Auktionen generieren. Nur ein Beispiel: Eine chinesische Silbermünze aus dem Jahr 1896 erhielt im Jahr 2014 einen Zuschlag, der fast das Zehnfache des geschätzten Wertes ausmachte: 140.000 statt 15.000 Euro erlöste die Dollar-Münze aus der Pei-Yang Provinz. Auffällig ist, dass bei vielen Auktionen auch Chinesen mit Wohnsitz in Deutschland sowie chinesische Käufer mit Standort im Ausland mitbieten, die sich von Bietagenten vertreten lassen. Besonders begehrt sind insbesondere die modernen Gedenkprägungen ab 1979 ohne Qualitätsprobleme, denn insbesondere weiße Flecken („Wolken“) führen zu Preisreduktionen und viele Münzen sind nicht mehr mit dem kompletten Zubehör erhalten - Zertifikat, Originalkapsel sowie Verpackung gehören jedoch zu jedem Spitzenexemplar dazu.
Nicht zuletzt wegen der hohen Fälschungsgefahr bei chinesischen Panda-Münzen gewinnt das so genannte „Grading“ und die Konservierung durch professionelle Drittanbieter wie „NGC“ oder „PCGS“ an Bedeutung: Während die deutschen Sammler dieser kommerziellen Form der Bewertung von Sammlermünzen noch kritisch gegenüber stehen, sind die Einschätzungen durch professionelle „Grader“ in Asien durchweg anerkannt und führen zu einer Verfielfältigung der Sammlerpreise in Spitzenqualität. Nur ein Beispiel: Der Jahrgang 2004 der China-Panda-Silbermünzen kostet normalerweise zwischen 70 und 100 Euro auf dem deutschen Markt. In der Spitzenbewertung „MS70“, welche einen makellosen Zustand der Münze auch unter fünffacher Vergrößerung dokumentiert und extrem selten vergeben wird, klettert der Wert auf 200 Euro.
Bei pro aurum nimmt das Sammelgebiet „China“ eine zentrale Position in der Numismatik-Abteilung ein: Als einer der wenigen Edelmetallhändler in Deutschland mit diesem Fokus konnte pro aurum in den vergangenen Monaten fast alle Jahrgänge der beliebten Panda-Münzen in Silber seit 1982 anbieten – die meisten davon sogar in der Original-Hülle, welche zu einem deutlich höheren Sammlerwert führt (Fachleute bezeichnen diesen Zustand als „OMP“ = Original bzw. Official Mint Packaging). Entsprechende Stücke wurden in der Vergagenheit meist nach kurzer Zeit von spezialisierten Händlern aufgekauft und zur kommerziellen Münzbewertung in die USA geschickt, um danach zu einem Vielfachen des ursprünglichen Kaufpreises an wohlhabende Kunden in China weiterverkauft zu werden. Und neben den modernen Panda-Münzen hat pro aurum auch immer wieder seltene Stücke aus der exotischen Münzgeschichte Asiens zu bieten – beispielsweise aus den verschiedenen chinesischen Provinzen um 1900.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_empty_space height="100px"][wyde_heading style="7" text_align="center" title="Auszüge unserer Panda-Münzen" heading_color="#333333" animation="fadeInUp" el_class="pa_heading"][vc_empty_space height="50px"][wyde_wc_products_carousel count="20" visible_items="4" show_navigation="true" show_pagination="true" slide_loop="true" auto_play="true" posts_query="order_by:title|order:DESC|tax_query:212,290" animation="fadeInUp"][vc_empty_space height="50px"][vc_raw_html]JTNDYSUyMGNsYXNzJTNEJTIyYnV0dG9uJTIwcHJkY3RmbHRyX3dvb2NvbW1lcmNlX2ZpbHRlcl9zdWJtaXQlMjIlMjBocmVmJTNEJTIyJTJGJTNGcyUzRENoaW5hJTJCUGFuZGElMjZwb3N0X3R5cGUlM0Rwcm9kdWN0JTI2ZGd3dF93Y2FzJTNEMSUyMiUzRVp1JTIwYWxsZW4lMjBDaGluYSUyMFBhbmRhJTIwTSVDMyVCQ256ZW4lM0MlMkZhJTNF[/vc_raw_html][/vc_column][/vc_row]
[vc_row][vc_column][vc_column_text]Als die Volksrepublik China im Jahr 1979 auf den weltweiten Sammlermünzenmarkt zurück kehrte, galt dieser Schritt nicht nur als Beitrag zur internationalen Münzenfreundschaft: Das Land brauchte Devisen und einen numismatischen Botschafter für die Märkte in Europa und Amerika. Und die Wahl fiel nach dreijähriger Vorbereitung ausgerechnet auf ein Motiv, welches so ähnlich wohl eher in einem Kinderbuch zu finden wäre: Ein niedliches Bärchen hält einen Bambusast. Tier und Pflanze sind grob gezeichnet, doch der Vater der modernen Pandamünzen setzte sich damit ein Denkmal: Chen Jian durfte nach dem Erfolg seiner ersten Panda-Münzen im Jahr 1982 eine ganze Reihe weiterer Panda-Motive gestalten.
Nach dem Vorbild der südafrikanischen Krügerrand-Münzen hatten die ersten Panda-Goldstücke ebenfalls keinen Nennwert – diese Entscheidung sorgte für reichlich Irritation, doch der erste Jahrgang war trotzdem ein voller Erfolg: Die Münzen wurden schnell zu einem Vielfachen des damaligen Goldwertes von 300 US-Dollar pro Feinunze gehandelt. Und bereits damals trafen beim Panda-Kauf sowohl klassische Münzensammler mit einem Interesse für niedrige Auflagen und detailverliebte Tiermotive auf der einen und Investoren mit einem knallharten Fokus auf Wertsteigerung auf der anderen Seite aufeinander. Und die China Mint stellte beide Gruppen zufrieden: Seit 1983 erscheinen die Panda-Münzen mit wechselnden Motiven, was dazu führte, dass viele Investoren, die von der gleichbleibenden Gestaltung des Krügerrand gelangweilt waren, das Lager wechselten.
Mit dem Gold-Panda gelang China ein fulminantes Comeback auf die numismatische Weltbühne – doch auch in den achtziger Jahren war nicht Gold das Maß aller Dinge in der Welt der Sammlermünzen, sondern das weitaus günstigere Silber. Also legte die China Mint im Jahr 1983 mit einem weiteren Panda-Produkt nach: Erstmals kam ein Panda in Silber auf den Markt. Die geringe Auflage von nur 10.000 Stück sowie ein Gewicht von nur 27 Gramm machte jedoch deutlich, dass der Panda in Silber nicht in erster Linie als Investment-Produkt entwickelt wurde. Doch die Nachfrage der Sammler reichte aus, um aus dem ersten Silber-Panda ebenfalls einen Bestseller zu machen.
Seitdem wurde die Produktpalette der Pandamünzen schrittweise ausgebaut – und es wurde auch an die Superreichen unter den Sammlern gedacht, denn diese gab es bereits vor über 30 Jahren in China: 1984 kam erstmals eine Goldmünze zu 12 Unzen auf den Markt, Es folgten Silbermünzen mit Gewichtseinheiten zu 5 und 12 Unzen. Und spätestens im Jahr 1989 war der China Panda in der ersten Liga der Anlegermünzen angekommen, als erstmals die Silber-Unzen in sechsstelliger Auflage für einen breiten Investment-Markt geprägt wurden. Die Auflage wurde kontinuierlich erhöht, sodass die drei chinesischen Prägestätten künftig noch enger zusammenarbeiten mussten, um die Nachfrage zu bedienen. Die Folge: Seit 1990 wurden die Prägungen aus Shanghai und Shenyang mit unterschiedlichen Schriftgestaltungen der Jahreszahl versehen, die Unterscheidung wird in Sammlerkreisen als “Large Date“ und „Small Date“ bezeichnet. Diese Unterscheidung wurde bis zum Jahr 1999 aufrechterhalten, seitdem lässt sich die Herkunft der Münzen nicht mehr zweifelsfrei nachvollziehen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_empty_space height="100px"][wyde_heading style="7" text_align="center" title="Auszüge unserer Panda-Münzen" heading_color="#333333" animation="fadeInUp" el_class="pa_heading"][vc_empty_space height="50px"][wyde_wc_products_carousel count="20" visible_items="4" show_navigation="true" show_pagination="true" slide_loop="true" auto_play="true" posts_query="order_by:title|order:DESC|tax_query:212,290" animation="fadeInUp"][vc_empty_space height="50px"][vc_raw_html]JTNDYSUyMGNsYXNzJTNEJTIyYnV0dG9uJTIwcHJkY3RmbHRyX3dvb2NvbW1lcmNlX2ZpbHRlcl9zdWJtaXQlMjIlMjBocmVmJTNEJTIyJTJGJTNGcyUzRENoaW5hJTJCUGFuZGElMjZwb3N0X3R5cGUlM0Rwcm9kdWN0JTI2ZGd3dF93Y2FzJTNEMSUyMiUzRVp1JTIwYWxsZW4lMjBDaGluYSUyMFBhbmRhJTIwTSVDMyVCQ256ZW4lM0MlMkZhJTNF[/vc_raw_html][/vc_column][/vc_row]
Die Perth Mint aus Australien ist vor allem wegen ihrer beiden numismatischen Botschafter, dem Kookaburra und dem Koala, in der Welt der Edelmetalle beliebt. Allerdings hat die australische Münzprägestätte eine weitaus wertvollere Serie im Angebot, deren Tiere mit Australien auf den ersten Blick nichts zu tun haben: Hahn, Hund und Ziege liegen in einer kompletten Sammlung neben Ochse, Maus und Schlange. Die detailverliebt gestalteten Tieren sind genauso faszinierend wie die Geschichte hinter den Motiven: Die "Lunar"-Serie hat sich zu einem absoluten Bestseller für Sammler und Anleger entwickelt.
Erstmals brachte die Perth Mint im Jahr 1996 einen Vertreter des chinesischen Mondkalenders auf eine Goldmünze: Die Maus begründete eine Anlagemünzenserie in Gold, die im Jahr 2007 mit dem Schwein abgeschlossen wurde. Wegen des großen Erfolges ergänzte die Perth Mint im Jahr 1999 ihr Produktportfolio um eine Lunar-Münze in Silber, diese Serie wurde ebenfalls im Jahr 2007 abgeschlossen. Und weil sich die "Lunare" in der Zwischenzeit zu begehrten Sammlerstücken entwickelt hatten, legte die Perth Mint im Jahr nach und brachte eine weitere Lunar-Serie auf den Markt: Für die "Lunar II"-Serie wurde nicht nur die Gestaltung der Tiermotive überarbeitet, sondern auch die Abmessung der Münzen: Die Goldmünze hat nun einen Durchmesser von 39,3 mm (vorher 32,10 mm) und die Silbermünze ist mit 45,10 mm ebenfalls deutlich breiter geworden (vorher 40,60 mm breit).
Obwohl die Lunar-Münzen aus Australien eigentlich als Anlageprodukte entwickelt wurden, zählen sie inzwischen zu den wichtigsten numismatischen Raritäten aus Gold. Neben dem reinen Edelmetallgehalt spricht insbesondere die Auflage für die "Lunare": Weil die Münzen der ersten Lunar-Serie je nach dem aktuellen Bedarf am Edelmetallmarkt geprägt wurden und Gold sowie Silber um die Jahrtausendwende von einem Masseninvestment noch weit entfernt waren, liegen die Prägezahlen sowohl in Gold als auch in Silber auf äußerst geringen Niveaus: Maximal 30.000 Stück wurden pro Jahr in Gold geprägt, der Jahrgang 1997 ist mit nur 13.709 Stück die seltenste Ausgabe in Gold. In Silber pendeln die Auflagezahlen zwischen rund 50.000 und 120.000 Stück.
Für den heutigen Sammlermarkt, auf dem sich immer mehr wohlhabende Asiaten mit Interesse an Motiven aus ihrer heimischen Kultur tummeln, sind diese Mengen viel zu gering. Die Folge der massiven Nachfrage nach Lunar-Münzen aus Asien: Die Lunar-Serie hat in den vergangenen Jahren eine Wert-Explosion erfahren, welche ihresgleichen in der Welt der Edelmetalle sucht. Und auch die Nachfolgeserie "Lunar II" hat trotz einer Auflagenerhöhung auf 300.000 Exemplare in Silber sowie 30.000 Stück in Gold für die Ein-Unzen-Standardvariante in den letzten Jahren zuverlässig Wertzuwächse jenseits des reinen Metallpreises erzielt. Weil kaum ein Sammler seine Lunare wieder hergibt, ist es für Lunar-Neulinge fast unmöglich, alle fehlenden Motive nachträglich zu sammeln – eine seltene Gelegenheit zum Nachkauf bietet pro aurum seinen Kunden im Numismatik-Webshop: Hier haben die Experten von pro aurum einzelne Stücke aus vergangenen Jahrgängen aufgetrieben. Es ist jedoch davon auszugehen, dass diese seltenen Schätze schon bald wieder ausverkauft sein dürften.
Der Mondkalender ist insbesondere im asiatischen Raum weit verbreitet und wird von Legenden und Mythen umgeben. So soll Buddha zum Neujahrsfest alle Tiere eingeladen und ein Rennen veranstaltet haben. Der Preis: Die ersten zwölf Tiere sollten in der Reihe ihres Eintreffens am Ziel in den chinesischen Kalender aufgenommen werden - und die Ratte (oft auch als Maus dargestellt) entschied das Rennen für sich.
Die Lunar-Serie aus Australien ist für Sammler und Anleger wegen vieler Details spannend: So warten beispielsweise die letzten Ausgaben der ersten Lunar-Serie in Silber mit einer numismatischen Besonderheit auf: Weil die Silbermünzenserie nicht (wie traditionell üblich) mit der Maus begonnen wurde und im Jahr 2007 noch Maus, Ochse und Tiger fehlten, wurden diese drei Tiere auf Silberprägungen mit der Jahreszahl 2007 gebracht - und zusätzlich wurde das kalendarisch korrekte Jahr neben das Tier auf die Bildseite der Münze geprägt. Somit haben diese Münzen streng genommen zwei Jahreszahlen. Spezialisierte Sammler jagen zudem neben den Münzen zu einer Unze die diversen Stückelungen zwischen 1/20 Unze und 10 Kilogramm, welche größtenteils mit extrem geringen Auflagen geprägt wurden. Nur ein Beispiel: Von der Zwei-Unzen-Goldmünze der Lunar II Serie aus dem Jahr 2008 wurden nur 628 Stück geprägt. Hier warten Renditechancen, die es sonst wohl kaum bei modernen Anlagemünzen gibt.
Lange vor der Einführung des Euro haben die Mächtigen in Europa versucht, durch gemeinsame Münzgrößen und -gewichte einen grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zu etablieren – doch die „Lateinische Münzunion“, die 1865 zwischen Frankreich, Belgien, Italien und der Schweiz bestand, blieb in der Rückschau eine historische Randnotiz. Denn Länder wie Griechenland, die der Union später beitraten, brachten neben den im Umlauf befindlichen Goldmünzen auch Banknoten mit gleichlautenden Nennwerten in Umlauf und hebelten das Stabilitätsversprechen, welches der Goldgehalt der Münzen beinhalte, kurzerhand aus.
Dabei war der Gedanke hinter der Lateinischen Münzunion jedoch durchaus sinnvoll und für die damalige Zeit höchst innovativ: Die einzelnen Münzen der jungen Nationalstaaten sollten vereinheitlicht werden, damit sie auch in anderen Ländern als Zahlungsmittel anerkannt werden konnten. Im Klartext: Ob auf einer Goldmünze nun 20 französische Francs oder 20 dänische Kronen oder 20 Lire als Nennwert aufgeprägt waren, sollte keine Rolle mehr spielen, solange der Goldgehalt bei allen drei Prägungen gleich blieb. Viele Länder wie Finnland, Rumänien, Spanien und viele andere Staaten übernahmen die Abmessungen der LMU-Vereinbarung, ohne selbst Mitgliedsstaat des Abkommens zu werden.
Aus der Zeit der Lateinischen Münzunion stammen viele prächtige Goldmünzen, welche nicht nur den Glanz der aufstrebenden Nationen nach der Neuordnung Europas in Folge des Wiener Kongresses deutlich machten, sondern bis heute als preiswerter Einstieg in die aufregende Welt des Edelmetall-Investments dienen – denn die Goldmünzen aus Italien, Frankreich oder Belgien wurden millionenfach als Umlaufmünzen geprägt und haben daher keinen besonderen Sammlerwert. Sie sind als zeithistorische Dokumente aber von unschätzbarem ideellem Wert und bis heute zum reinen Edelmetallpreis zu haben.
Pro aurum hat stets französische Francs, italienische Lire sowie belgische Francs auf Lager, welche als Alternative zu den klassischen Bullionmünzen durchaus geeignet sind und neben ein paar Gramm Gold auch als faszinierendes Sammlerstück zusätzliche Freude bereiten. Und seltene Exemplare der historischen Goldmünzen sind im Numismatik-Shop zu finden. Diese Stücke werden teilweise deutlich über dem reinen Edelmetallpreis gehandelt, beispielsweise aus Nicht-LMU-Mitgliedern wie Finnland oder Jahrgänge aus Ländern wie Frankreich vor der offiziellen Einrichtung der Münzunion.
Das Deutsche Kaiserreich zählte übrigens nicht zu den Mitgliedsstaaten der Lateinischen Münzunion, sodass die 20 Goldmark Münzen ein Gewicht von 7,16 Gramm fein aufwiesen und nicht 5,81 Gramm wie die Doppelkronen der LMU-Mitgliedsstaaten. Allerdings sind die deutschen Goldmünzen aus dem Kaiserreich eine vorzügliche Ergänzung für jede Goldsammlung mit Fokus auf die Lateinische Münzunion, denn die deutschen Goldmünzen wurden auch im grenzüberschreitenden Handel genutzt und entsprechend in LMU-Gold umgerechnet.
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Die Münze fasziniert jeden Betrachter durch ihren goldenen Glanz. Die Motive sind klar zu erkennen: Die Büste des südafrikanischen Politikers Paul Kruger sowie der legendäre Springbock - sie stehen wie kaum ein anderes Motiv für das moderne Edelmetall-Investment. Doch beim näheren Hinsehen fällt auf: Die Haare des Politikers sind sehr grob gestaltet, er sieht fast wie eine Karikatur aus. Und am Münzrand blitzt unter der goldenen Farbe ein merkwürdiger Kupferton hervor. Eine Prüfung mit einer Feinwaage bestätigt den bösen Verdacht: Der Krügerrand ist gefälscht.
Münzfälschungen sind (leider) kein neues Problem, seit Jahrtausenden ahmen windige Geschäftemacher die offiziellen Prägungen nach. Doch in den vergangenen Jahren hat eine ganz neue Fälschungswelle den europäischen Markt überrollt: Massenhaft in Fernost hergestellte Kopien von gängigen Edelmetall-Anlagemünzen werden täglich in Online-Auktionen und Kleinanzeigenportalen verkauft. Die Machwerke enthalten jedoch entweder gar kein oder nur einen geringen Anteil an Edelmetallen, der Rest wird mit einem regelrechten Metallschrott-Cocktail aufgefüllt. Die meisten Käufer bemerken ihren Fehler erst nach vielen Jahren, wenn sie ihren Edelmetallbestand zu Geld machen wollen.
Die altbekannte Weisheit "Gier frisst Hirn" bekommt vor dem Hintergrund der modernen Münzfälschungen eine neue Relevanz - denn bei den meisten Transaktionen wäre es vergleichsweise leicht gewesen, den dubiosen Hintergrund der Münzen zu erkennen. Viele Fälschungs-Verkäufer sichern sich in den Artikelbeschreibungen mit Begriffen wie "gold-plattiert" ab oder schließen die Echtheit der Münzen "rein sicherheitshalber" aus. Und die Preisgestaltung sollte zusätzliche Skepsis hervorrufen: Kein seriöser Händler verkauft eine Unze Gold mit einem Rabatt von 20 Prozent oder mehr unterhalb des Spot-Preises.
Qualität hat auch in der Welt der Münzen und Edelmetalle seinen Preis - die Münzen, die bei pro aurum im Numismatik-Shop angeboten werden, sind knapp kalkuliert und von fachkundigen Experten auf Echtheit überprüft. Bei pro aurum steht ein breites Arsenal an Werkzeugen zur Verfügung, um einer Münzfälschung zu Leibe zu rücken: Zum Einsatz kommt beispielsweise eine Magnetwaage oder ein Röntgenfluoreszenzgerät. Egal, ob es sich um historische Goldmünzen aus dem Kaiserreich handelt, moderne Panda-Münzen aus China oder exotische Gepräge aus vergangenen Jahrtausenden - die Numismatik-Abteilung von pro aurum garantiert die Echtheit aller angebotenen Stücke ohne Wenn und Aber.
Wer dennoch im Internet oder auf Flohmärkten auf die Jagd nach Schnäppchen gehen will, sollte stets das passende Werkzeug zum Schutz gegen Fälschungen dabei haben: Eine Schieblehre zur Überprüfung von Durchmesser und Dicke der Münze sowie eine Taschenwaage, möglichst mit zwei Nachkommastellen. Außerdem fallen viele Fälschungen durch optische Details auf: Die Schrift ist nicht präzise geprägt, es werden Details weggelassen oder nachträglich eingebaut. Eine raue Oberfläche oder kleine Punkte, die wie Pickel aussehen, auf den glatten Flächen der Münze deuten auf eine unsaubere Prägung hin, die womöglich nicht aus einer staatlichen Prägestätte stammt.
Diesen Ärger können sich Sammler und Anleger jedoch ersparen, indem sie ausschließlich aus seriösen Quellen ihre Münzkollektion zusammenstellen. Pro aurum verfügt über langjährige Erfahrung in der Welt der Numismatik und bietet seinen Kunden im Numismatik-Webshop uneingeschränkte Sicherheit vor Fälschungen.
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Stand: April 2018
Die Vorstellung des Panda-Motivs für das Jahr 2018 wurde auf der Münzenmesse in Peking im November 2017 zu einer Mega-Show auf Hollywood-Niveau: Mit grellen Lichtblitzen, mystischem Rauch und Science-Fiction-Klängen wurde das Motiv enthüllt - und mit ihm ein seltener Einblick in die Weltklasse-Prägetechnik der Chinesen: Spezielle Laser sorgen für die dreidimensionale Optik des Fells, feinste Sandstrahlen erschaffen die realistische Struktur, auf der sogar einzelne Haare erkennbar werden. Die glänzenden Flächen der Münze erinnern an die feinste Prägequalität "Polierte Platte" - auch ohne die bombastische Show auf der Münzenmesse wäre der China Panda ein Hingucker für jeden Numismatiker.
Die China Panda Münzen haben sich seit ihrem ersten Erscheinen im Jahr 1982 zu einem absoluten Numismatik-Klassiker entwickelt. In aller Welt sind die knuffigen Bären beliebt, nicht nur bei der großen Gruppe der Tiermotiv-Sammler. Während Sammler das prächtige Design mit den vielen feinen Details schätzen, interessieren sich Anleger vor allem für die Wertzuwächse - und die sind beachtlich, denn viele Panda-Jahrgänge wurden mit äußerst geringen Auflagen geprägt.
Dass sich die Panda Münzen zu einer numismatischen Legende entwickeln, war im Jahr 1982 noch nicht absehbar. Die Volksrepublik China hatte erst drei Jahre zuvor, also 1979, ein modernes Münzprägeprogramm aufgelegt und war in die Welt der Sammlermünzen zurückgekehrt. Zusätzliche Devisen mussten her, also wurde eine Investment-Prägung erfunden - der Panda richtete sich mit seinen niedrigen Auflagen aber in erster Linie an Sammler.
Und die waren von dem neuen Motiv seit der ersten Sekunde begeistert: Die ersten Gold-Münzen aus dem Jahr 1982 wurden restlos ausverkauft. Auch der erste Silber-Panda wurde zu einem Verkaufsschlager und wird heutzutage zu Preisen im vierstelligen Euro-Bereich gehandelt. Mit niedrigen Auflagen und vielfältigen Gewichten (neben der vollen Unze gab es zwischenzeitlich auch Mini-Pandas zu einer halben und Viertel-Unze, einer Zehntel- sowie Zwanzigstel-Unze) sowie Motiv-Varianten (die Jahreszahl weist zwischen 1990 und 1999 unterschiedliche Schriftarten auf) handelt es sich bei den China Panda Münzen um ein Sammelgebiet, was die Herzen von Numismatikern höher schlagen lässt.
Seit 1982 hat sich auf dem Markt der Sammlermünzen auch für China viel getan - seit 2016 werden die Investment-Prägungen nicht mehr in Unzen-Größen geprägt, sondern mit glatten Gramm-Angaben. Die Auflagen wurden massiv erhöht. Diese beiden Entwicklungen haben dazu geführt, dass die neuen Jahrgänge etwas stärker aus dem Fokus der Anleger und Sammler geraten. Stattdessen hat ein regelrechter Run auf ältere Jahrgänge eingesetzt - insbesondere die erstarkende Mittelschicht aus China mischt auf dem weltweiten Sammlermarkt mit und sorgt dafür, dass auch in Deutschland die meisten Panda-Münzen von den Börsen und aus Internetauktionen verschwinden, um in Sammlungen in China einen festen Platz zu finden.
Besonders leicht fällt der Einstieg in dieses faszinierende Sammelgebiet mit den Panda-Münzen aus Silber - diese werden seit 1989 für den Anlegermarkt produziert, die Ausgaben zuvor waren mit niedrigen Auflagen vorrangig für Sammler gedacht. Und während es zwischen 1989 und 2018 einzelne Stücke gibt, die nah am reinen Metallpreis gehandelt werden, gibt es dazwischen Silber-Pandas für den soliden Sammler-Geldbeutel: Der Spitzenreiter ist der Jahrgang 2000, der je nach Erhaltung zwischen 200 und 400 Euro kostet. Ab dem Jahrgang 2004 werden die Preise normalerweise zweistellig und auch aus den neunziger Jahren sind einzelne Pandas zu erschwinglichen Preisen zu bekommen - eine einmalige Chance für Investoren hierzulande, denn die Konkurrenz aus Fernost schläft nicht.
Auch wenn die Auflagen der China Panda Münzen aus Gold und Silber seit der Jahrtausendwende stetig erhöht wurden, ist es inzwischen zu einer fast unlösbaren Aufgabe geworden, einen kompletten Satz der beliebten Edelmetall-Prägungen zusammenzustellen. Hierbei ist die Numismatik-Abteilung von pro aurum gern behilflich: Im Webshop der pro aurum Numismatik sind zahlreiche zurückliegende Jahrgänge zu finden, das Sortiment wird zudem ständig erweitert. Es gibt wohl kaum einen anderen Edelmetallhändler, bei dem Panda-Fans eine so breite Auswahl an früheren Jahrgängen finden - und die knapp kalkulierten Preise erleichtern die Entscheidung für einen neuen Panda für das Sammelalbum oder den Tresor.
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