• Erhaltungsgrade unter der Lupe: Wenn „sehr schön“ nicht gut genug ist

    „Sehr schön“ klingt auf den ersten Blick nach einem Kompliment, welches große Freude macht. Doch anspruchsvolle Münzensammler lassen sich von dieser Einstufung meist nicht begeistern, denn „sehr schön“ ist in der Welt der Numismatik nicht unbedingt ein Kompliment – es handelt sich dabei um die übliche Erhaltungsstufe von historischen Goldmünzen und sozusagen die Mindesterhaltung, welche eine sammelwürdige Münze aufweisen soll. Und grundsätzlich gilt: Je höher eine Münze eingestuft wird, desto begehrter und teurer ist sie. Eine historische Goldmünze in „Stempelglanz“ kann ein Vielfaches des Wertes einer „sehr schönen“ Münze erreichen.

    Doch wie lassen sich die unterschiedlichen Erhaltungsgrade voneinander unterscheiden? Mit „sehr schön“ wird eine Münze mit deutlichen Umlaufspuren bezeichnet. Es dürfen einzelne Details bereits verschwunden sein, allerdings ist das Motiv auf der Münze noch klar erkennbar. Als „vorzüglich“ werden Münzen bezeichnet, welche nur kurz im Umlauf waren und den Prägeglanz wenigstens auf vertieften Stellen aufweisen, bei älteren Münzen kann er ganz verschwunden sein. Es werden lediglich kleine Kratzer und Abnutzungen toleriert, diese tauchen auf den Hochpunkten des Münzdesigns auf. „Stempelglanz“ ist der beste Erhaltungsgrad, den wohl fast alle Sammler anstreben. Hierbei handelt es sich um eine Münze, welche keinerlei sichtbare Fehler aufweist.

    Im Numismatik-Webshop finden Sammler und Anleger die gesamte Bandbreite an historischen und modernen Raritäten – und jegliche Erhaltungsgrade für die unterschiedlichsten Ansprüche. Die Erhaltung wird grundsätzlich bei jeder Münze in den Artikeldetails vermerkt. Neben einer Einstufung weist pro aurum auch auf Mängel im numismatischen Sinne hin: „Kratzer“ oder „Randfehler“ werden benannt. Von diesen Details sollten sich Sammler nicht abschrecken lassen, insbesondere bei historischen Münzen mit Umlaufspuren sind diese minimalen Mängel durchaus üblich und mindern den Wert nur geringfügig.

    Bei pro aurum haben sich im Numismatik-Webshop einige Produktgruppen mit typischen Erhaltungsgraden als Verkaufsschlager herausgestellt: Die Panda-Goldmünzen aus China sind üblicherweise unterhalb der Kategorie „fast Stempelglanz“ nicht sammelwürdig. Bei pro aurum werden viele Pandas mit „Fast Stempelglanz“ bezeichnet, wenn diese minimalste Unebenheiten aufweisen, welche aus dem Prägeprozess resultieren, aber auf dem Sammlermarkt noch akzeptiert werden. Im Bereich der historischen Münzen aus Gold ist „Stempelglanz“ dagegen selten zu finden und sorgt für entsprechende Preiszuschläge. Allerdings sind die meisten historischen Münzen wie beispielsweise die Francs-Goldmünzen aus Frankreich in „sehr schön“ noch absolut sammelwürdig und begehrt – ebenso wie Goldmünzen aus dem Kaiserreich.

    Wer Münzen in erster Linie als Sammelgebiet betrachtet und den Investment-Aspekt im Blick behalten will, sollte sich den Numismatik-Shop von pro aurum genauer ansehen: Während im Tagesgeschäft von pro aurum sowohl moderne als auch historische Münzen in Bullion-Qualität gehandelt werden (also Neuerscheinungen in „Stempelglanz“ und historische Münzen in „sehr schön“), sind im Numismatik-Webshop die überdurchschnittlichen Erhaltungen zu bekommen. Nur ein Beispiel: Die prächtige US-Goldmünze „Liberty/Kopf“ kostete Anfang März 2019 bei pro aurum etwa 600 Euro. Ein Stück in „besserer“ Erhaltung wurde in der USA-Sektion der pro aurum Numismatik für 620 Euro angeboten – dafür erhielten USA-Fans eine Münze, deren freie Flächen (anders als die üblichen Gold-Dollars) nur minimal abgenutzt waren und welche noch den fast vollständigen Prägeglanz aufwies.

    Ein Blick in den Numismatik-Shop verdeutlicht einen Vorteil der Sammlersparte von pro aurum: Jede Münze wird hier mit hoch auflösenden Fotos abgebildet, sodass die Numismatik-Kunden ihren möglichen Kauf vorher von zuhause genau unter die Lupe nehmen können. Zudem ist es möglich, das Foto mit der Erhaltungsangabe abzugleichen und sich zu vergewissern, dass pro aurum seine Numismatik-Schätze nicht überbewertet. Bei einer Bestellung von historischen Münzen in Investment-Qualität stellt pro aurum keine Fotos vorab zur Verfügung – Anleger können jedoch davon ausgehen, dass sie absolut handelsfähige Ware in marktüblicher Qualität erhalten. Und dies heißt bei historischen Münzen, dass maximal der Erhaltungsgrad „sehr schön“ vorliegt.

  • Historische Münzen aus Frankreich: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – und Sicherheit mit Gold

    Die Lateinische Münzunion wird heutzutage vor allem als Vorbote für das Scheitern des Euro verstanden, denn bereits im 19. Jahrhundert bemühten sich die europäischen Staaten erfolglos um eine Vereinheitlichung ihrer Währungssysteme, um den grenzüberschreitenden Handel zu befördern. Das Experiment von damals schlug bekanntlich fehl, doch aus der Zeit der Lateinischen Münzunion sind viele prächtige Goldmünzen erhalten, welche bei Anlegern und Sammlern gleichermaßen beliebt sind. Ganz oben auf der Wunschliste der „LMU“-Sammler stehen historische Goldmünzen aus Frankreich.

    Frankreich zählte im Jahr 1865 zu den Gründungsmitgliedern der lateinischen Münzunion und prägte seine Silbermünzen und Goldmünzen nach den Bestimmungen des internationalen Vertrages: So wies beispielsweise eine Goldmünze zu 20 Francs einen Durchmesser von 21 mm und ein Rohgewicht von 6,45 g Gramm auf, die Feinheit lag bei 900 Teilen Gold. Und weil diese Rahmendaten auch in anderen EU-Staaten wie beispielsweise Belgien, Italien sowie der Schweiz galten, konnte man im grenzüberschreitenden Handel mit diesen Ländern auch mit französischen Münzen zahlen. Die öffentlichen Kassen der Teilnehmerstaaten waren dazu verpflichtet, die Goldmünzen sowie die Silbermünzen zu fünf Währungseinheiten der anderen Mitgliedstaaten anzunehmen.

    Wer sich ein paar LMU-Goldmünzen in den Tresor legt und sich die historischen Schätze etwas genauer ansieht, kann zahlreiche legendäre Herrscher aus der französischen Geschichte entdecken. Außerdem sind auf den französischen Goldmünzen diverse weltberühmte Münzmotive zu finden – darunter der französische Hahn, die Marianne sowie der stehende Engel. Auf den französischen Goldmünzen wurde beispielsweise Napoleon III. abgebildet, welcher im deutsch-französischen Krieg gefangen genommen wurde und seine letzten Lebensjahre im englischen Exil verbrachte.

    Bei Sammlern und Anlegern sind neben den französischen Goldmünzen aus der Zeit der lateinischen Münzunion auch die goldenen Umlaufmünzen vor der Einführung des europaweiten Standards beliebt. Denn auch diese Goldmünzen wurden meist in hoher Auflage geprägt und sind heutzutage mit einem geringen Sammleraufschlag bei Edelmetallhändlern wie pro aurum zu bekommen. Besonders begehrt sind Münzen mit dem Portrait von Napoleon I, der nach der Herrschaft der hundert Tage infolge der Niederlage bei Waterloo nach St. Helena verbannt wurde.

    Erwähnenswert ist auch Louis Philippe, genannt „der Bürgerkönig“. Er wurde vom liberalen Großbürgertum, der Bourgeoisie, gestützt und läutete einen neuen wirtschaftlichen Wohlstand ein.
    Französische Goldmünzen sind nicht nur wegen des hohen Edelmetallgehaltes sowie der Motivvielfalt bei Sammlern und Anlegern sehr beliebt: Für viele Gold-Fans ist es eine spannende Nebenbeschäftigung, zwischen den vielen Jahrgängen und Motiven in hoher Auflage auch einzelne Stücke zu finden, welche äußerst selten sind. Denn obwohl die meisten französischen Goldmünzen mit hohen Auflagezahlen geprägt wurden und millionenfach im Umlauf anzutreffen waren, gibt es auch einzelne Jahrgänge und Nominale, die erstaunliche Sammlerpreise erzielen.

    Daher sind auch im Numismatik-Webshop von pro aurum preiswerte Goldmünzen aus Frankreich zu finden, aber auch hochpreisige Raritäten von internationalem Rang. Besonders anspruchsvoll ist es zudem für Sammler, LMU-Goldmünzen in überdurchschnittlicher Erhaltung zu finden. Weil die Goldstücke im 19. Jahrhundert als Zahlungsmittel genutzt wurden, sind die meisten Münzen stark abgenutzt und hauptsächlich als Edelmetall-Investment interessant. In besserem Zustand kann eine Goldmünze aus Frankreich jedoch leicht ein Vielfaches ihres Goldwertes erreichen.

    Die Numismatik-Abteilung von pro aurum kann Sammlern und Anlegern die komplette Bandbreite historischer Goldmünzen aus Frankreich anbieten: Die Produktpalette beginnt mit den Münzen, auf denen das „Premier Consul“-Bildnis von Napoleon Bonaparte aus dem Jahr 1804 zu sehen ist, und endet mit der Dritten Republik, welche von 1870 bis 1940 bestand. Es sind Nominale zu 5, 10, 20, 40 und 50 Francs verfügbar. Während sammelwürdige Stücke im Numismatik-Webshop angeboten werden, erhalten Anleger die goldenen Münzen aus diversen LMU-Staaten in Umlauferhaltung im Investment-Shop von pro aurum. Besonders beliebt sind hier die 20 Francs Goldmünzen „Napoleon mit Kranz“ sowie „Marianne“ und „Stehender Engel„.

  • Der Glanz der Habsburger für anspruchsvolle Sammler

    Goldmünzen aus Österreich-Ungarn: Der Glanz der Habsburger für anspruchsvolle Sammler

    Die Herrschaft der legendären Kaiserin Maria Theresia, das Attentat auf den Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajevo, die prächtige Innenstadt von Wien mit Schloss Schönbrunn – der Glanz, aber auch so manche Tragödie der habsburgischen Geschichte sind bis heute omnipräsent und faszinieren Geschichtsinteressierte sowie Touristen aus aller Welt. Zwischenzeitlich regierten die Habsburger nicht nur über Österreich, sondern auch über Spanien und Portugal sowie diverse Überseebesitztümer in der halben Welt. Und die Legende dieses zentralen europäischen Adelsgeschlechts lebt auch in der Numismatik weiter, denn die österreichischen Herrscher haben bei der Münzprägung auch auf edle Metalle gesetzt, vor allem Gold und Silber.

    In der Welt des Edelmetall-Investments hat das „alte“ Österreich-Ungarn seinen festen Platz mit modernen Nachprägungen historischer Handelsmünzen – als an einheitliche Bullion-Münzen nach dem Vorbild des Krügerrand oder Wiener Philharmoniker noch nicht zu denken war, legte die Münze Österreich (damals noch in Form des staatlichen Wiener Hauptmünzamtes) eine ganze Reihe von Goldmünzen auf, welche in erster Linie für den Edelmetallhandel bestimmt waren und zum reinen Goldpreis gehandelt wurden: Neben offiziellen Nachprägungen der Goldmünzen zu 10, 20 und 100 Kronen gibt es auch moderne Varianten der 1 und 4 Dukaten Goldmünzen. Zudem werden bis heute die massenhaft geprägten Goldmünzen zu 8 Florin als Investment-Produkte verkauft.

    Die kleinen Goldmünzen aus Österreich sind ein idealer Einstieg in das Edelmetall-Investment – und spätestens, wenn das erste Mini-Goldstück mit historischem Antlitz in den Besitz des Anlegers übergegangen ist, werden viele Betrachter von der Faszination dieser geprägten Zeitzeugen erfasst. Und sie entdecken, dass es neben den offiziellen Nachprägungen auch die historischen Originalmünzen zu kaufen gibt, von denen viele mit einem stattlichen Aufpreis auf den reinen Goldpreis gehandelt werden. Für diesen Zuschlag erhalten Sammler und Anleger jedoch eine historische Rarität, für die es innerhalb der Numismatik eine hohe Nachfrage gibt. Die Folge: Die Preise für gut erhaltene Stücke oder solche mit seltenen Jahreszahlen ziehen weiter an. Aus diesem Grund sind die Goldmünzen aus Österreich-Ungarn auch für chancenorientierte Anleger einen näheren Blick wert.

    Die Numismatik-Abteilung von pro aurum kann Sammlern und Anlegern derzeit eine seltene Gelegenheit bieten: Im Numismatik-Webshop sind zahlreiche Originale aus dem habsburgischen Österreich verfügbar, darunter seltene Jahrgänge der Münzen zu 10, 20 und 100 Kronen sowie 1 und 4 Dukaten und 8 Florin beziehungsweise Forint. Diese Münzen befanden sich im Umlauf, sie wurden von den Untertanen der k. und k. Monarchie für größere Käufe genutzt – allerdings waren die Goldmünzen wegen ihres hohen Nennwertes kaum im Umlauf anzutreffen, sie wurden häufig als „Notgroschen“ zurückgelegt oder im Handel für größere Transaktionen eingesetzt.

    Ein Blick in den Webshop der pro aurum Numismatik macht deutlich, dass ein Stück der Habsburger Geschichte in Gold für jeden Geldbeutel erschwinglich ist: Eine 10 Kronen Goldmünze in guter Umlauferhaltung ist bereits für einen niedrigen dreistelligen Betrag zu haben, ein Spitzenstück wie die 100 Kronen Goldmünze in überdurchschnittlichem Zustand kostet mehrere tausend Euro. Neben seltenen Jahrgängen der bekannten Goldmünzen, die auch als Bullion-Nachprägungen verbreitet sind, haben die Numismatik-Experten von pro aurum auch ein paar Sammler-Schätze geborgen, darunter einen Taler mit dem Bildnis von Leopold I. aus dem Jahr 1695.

     

  • Rarität aus der Schweiz: XXL-Variante des Gold-Vreneli bei pro aurum erhältlich

    Das Gold-Vreneli ist als numismatische Botschafterin der Schweiz in aller Welt bekannt und bei Anlegern beliebt, weil sie nicht nur schön ist, sondern auch nah am aktuellen Goldpreis verkauft wird. Mit über 50 Millionen geprägten Exemplaren zwischen 1897 und 1949 ist sie keine Rarität, sondern eine Anlagemünze mit historischen Wurzeln und einem Nennwert von 20 Schweizer Franken. Es gibt allerdings eine besondere Vreneli-Prägung, welche die Sammlerherzen höher schlagen lässt: Im Jahr 1925 wurde einmalig eine XXL-Variante zu 100 Franken geprägt. Die Auflage lag bei nur 5.000 Stück.

    Die Numismatik-Abteilung von pro aurum kann derzeit eine dieser gesuchten Prägungen anbieten.
    Das 100 Franken Vreneli zählt zu den seltensten Münzen der Schweiz und nimmt auch in der über 150-jährigen Geschichte des Schweizer Franken eine Spitzenposition im Hinblick auf den Sammlerwert ein. Immerhin sind von der ursprünglichen Auflage nur noch maximal 3.800 Exemplare erhalten. 1.200 Stück wurden von der Schweizer Nationalbank eingeschmolzen. Die restlichen Stücke wurden im Jahr 1925 zu Repräsentationszwecken auf die einzelnen Schweizer Kantone aufgeteilt, und waren somit bereits im Jahr 1925 gesuchte Raritäten.
    Hinter der Vreneli-Münze verbirgt sich ein gutes Stück Schweizer Geschichte: Der ursprüngliche Entwurf der Mädchenfigur wurde von Vertretern aus Politik und Gesellschaft für „zu aufreizend“ gehalten. Anstoß nahmen die zeitgenössischen Beobachter unter anderem an dem offenen Haar, welches Landy seiner „Vreneli“ ursprünglich verpasst hatte.

    Der Graveur Fritz Ulysse Landy musste seinen Entwurf also „entschärfen“: Der Zopf des Vreneli ist geflochten, sie trägt eine Edelweißkette und wird vor einer Alpen-Berglandschaft dargestellt. Auf der Rückseite sind das Wappenschild mit Schweizerkreuz, die Wertangabe und Jahreszahl zu sehen. Das Gewicht des XXL-Vreneli liegt bei 32,258 Gramm – die Standardausführung zu 20 Franken bringt es auf ein Rohgewicht von 6,452 Gramm – ebenso wie die Vorgänger des Goldvreneli; die bis 1896 geprägten Helvetia Goldmünzen.

    Während die Vreneli und Helvetia Goldmünzen als reines Edelmetall-Investment geeignet sind, handelt es sich bei dem Angebot um die 100 Franken Goldmünze aus der Schweiz um eine seltene Gelegenheit für Anleger mit einem numismatischen Fokus: Seltene Sammlermünzen erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit und erzielen häufig Wertsteigerungen weit über den reinen Metallpreis hinaus. Hier gilt allerdings: Je seltener und begehrter eine Münze, desto größer sind die Chancen auf steigende Preise. Und hierfür bietet die 100 Franken Goldmünze mit maximal 3.800 erhaltenen Exemplaren beste Voraussetzungen. Denn die meisten Sammler, die dieses Stück jahrelang gesucht haben, geben es nach einem erfolgreichen Höchstgebot bei einer internationalen Auktion nicht mehr her.

  • Panda-Goldmünzen: Ein Sammelgebiet mit Renditepotenzial

    1,6 Millionen Euro für eine einzige Münze – ein solches Auktionsergebnis ist sogar in der Welt seltenen Sammlerstücke eine Sensation. Im Jahr 2011 wechselte eine Panda-Münze für diesen Preis den Besitzer. Und der Rekordpreis hat gute Gründe: Die Goldmünze mit einem Nennwert von 10.000 Yuan bringt ein Gewicht von fünf Kilogramm auf die Waage, nur elf Exemplare sollen von dem XXL-Panda im Jahr 1991 anlässlich des 10. Jahrestages der Panda-Münzen-Serie geprägt worden sein.

    Während in Asien seit einigen Jahren spezialisierte „Master Set“-Sammler mit einem Millionenbudget versuchen, ihre China-Münzen-Sammlung zu vervollständigen, sind die Spitzenstücke dieses Sammelgebietes für Normalsterbeliche unerreichbar. Allerdings gibt es in der Welt der Panda-Münzen viele erschwingliche Alternativen – auch in Gold. Die Preise haben jedoch in den vergangenen Jahren massiv angezogen, der Markt ist so gut wie leergefegt und Panda-Sammler müssen auf der Suche nach fehlenden Stücken geduldig sein.

    Eigentlich wurde der China Panda im Jahr 1982 als Investmentprodukt entwickelt und wird bis heute von den chinesischen Münzprägestätten als Bullion-Münze hergestellt. Allerdings hat sich der Panda in der Zwischenzeit zu einem gesuchten Sammlerstück entwickelt, nicht zuletzt wegen der stark schwankenden Auflagen. Zwischen 1982 und 2018 schwankte das Interesse an Goldmünzen stark, entsprechend passte die China Gold Coin Incorporation ihr Prägevolumen ständig der Nachfrage an. Die Folge: Vor allem solche Jahrgänge, die in Zeiten niedriger Nachfrage in geringer Auflage geprägt wurden, erreichen heute Spitzenwerte.

    Der Einstieg in die faszinierende Welt der Panda-Goldmünzen ist allerdings nicht kompliziert: Bereits ab einem Budget von etwa 1.300 Euro können Sammler zurückliegende Jahrgänge der Panda-Münzen erstehen, beispielsweise die Jahrgänge 1988, 1989 und 2005. Auch der Jahrgang 1992 zählt zu diesen Einstiegsjahrgängen, obwohl seine Auflage bei nur knapp 40.000 Stück liegt. Der Jahrgang 2005 wurde nur etwa 50.000 mal geprägt. Pandas im gehobenen Preissegment wurden noch seltener geprägt, beispielsweise der Jahrgang 1998 mit nur 20.000 Stück. Und da viele Pandas in der Zwischenzeit eingeschmolzen wurden, kann die tatsächlich erhaltene Auflage deutlich darunter liegen.

    Der Panda ist in der Welt der Edelmetall-Münzen ein exotisches Kuriosum: Während die aktuellen Ausgaben mit hohen Auflagen und der Abkehr von der Gewichtseinheit „Unze“ für die meisten Anleger nicht interessant sind, gelten die früheren Panda-Prägungen insbesondere auf dem internationalen Markt als absolute Verkaufsschlager mit Rekordergebnissen bei Auktionen. Wenn die Münzen sich in der Original-Plastikhülle befinden oder von einem professionellen Einstufungsdienstleister wie NGC oder PCGS einer Münzbewertung unterzogen werden, kann der Wert leicht explodieren. Für renditeorientierte Anleger ist der Panda somit ein Geheimtipp, mit dem Kenner stattliche Wertzuwächse erzielen.

    Allerdings sind die seltenen Pandas aus früheren Jahrgängen inzwischen nur noch schwer zu bekommen, weil insbesondere die Sammler aus Asien neu erworbene Stücke im Tresor verschwinden lassen und nie wieder auf den Markt werfen, sondern an folgende Generationen weitergeben. Die Numismatik-Abteilung von pro aurum ist für ihre Kunden stets auf der Suche nach numismatischen Schätzen und kann ständig einzelne Exemplare der Panda-Münzen aus Ankäufen anbieten. Die Experten von pro aurum beraten Anleger mit einer besonderen Leidenschaft für die Numismatik auch bei der passenden Auswahl einer historischen Panda-Münze. Und selbstverständlich sind alle Gold-Pandas bei pro aurum auf Echtheit geprüft – eine unschätzbar wertvolle Sicherheit in einem Sammelgebiet, in dem Fälschungen äußerst weit verbreitet sind.


    Bildrechte: Sebastian Wieschowski – Bullionblog.de

    Unsere China-Panda Münzen

  • Eine spannende Investment-Alternative: Historische Goldbarren und Silberbarren in der pro aurum Numismatik

    Sie sind meist deutlich abgenutzt, weisen Kratzer und Dellen auf, die Originalverpackung ist verschwunden und die Herstellernamen in den allermeisten Fällen völlig unbekannt: Historische Goldbarren sehen nicht unbedingt wie begehrte Sammlerstücke aus – doch tatsächlich hat sich um die Klötze aus Gold und Silber eine kleine und feine Fangemeinde geschart, die sich auf historische Barren spezialisiert hat.

    Es gibt viele gute Gründe für dieses Interesse: Neben den etablierten Barrenproduzenten, die bis heute bei professionellen Edelmetallhändlern zu bekommen sind, hat es in der Vergangenheit viele Affinerien und Banken gegeben, die ihre Tätigkeit eingestellt haben. Historische Edelmetallbarren sind somit in vielen Fällen zu den letzten Relikten einer goldenen Zeit geworden – man denke nur an die legendäre Rothschild-Bank, deren Barren bei Sammlern besonders beliebt sind: Rothschild hat beispielsweise quadratische Barren zu 50 Gramm mit einer Breite und Länge von 24 Millimetern und einer Dicke von 5 Millimetern gießen lassen.

    pro aurum hat in seinem Numismatik-Shop jeweils für Goldbarren und Silberbarren mit historischer Bedeutung separate Rubriken eingerichtet. Hier sind, teilweise mit äußerst geringen Aufpreisen auf den aktuellen Metallpreis, seltene Schätze aus der Welt der Barren zu bekommen – unter anderem von Johnson und Matthey aus London, Schöne Edelmetaal B.V. aus Amsterdam oder dem niederländischen Mitbewerber Drijfhout & Zoon. Auch die historische „Deutsche Gold- und Silberscheideanstalt“ ist auf dem Markt für historische Gold- und Silberbarren mit wechselnden Gestaltungen vertreten, insbesondere die Darstellung des Unternehmenslogos über die verschiedenen Epochen hinweg sorgt für Aufmerksamkeit bei spezialisierten Sammlern.

    Obwohl die Barren-Rubrik im Numismatik-Webshop von den meisten Anlegern noch wenig Beachtung findet, ist dieses Sammelgebiet einen näheren Blick wert: Viele historische Goldbarren und Silberbarren werden mit geringen Aufpreis auf den reinen Goldwert verkauft und sind somit eine Investment-Alternative. Und dank der Liebhaberpreise, die eingefleischte Barrenfans für historische Goldbarren und Silberbarren bezahlen, lässt sich eine Rendite jenseits des reinen Metallpreises erzielen.

    Beachtenswert ist das Sammel- und Investmentgebiet der historischen Edelmetallbarren auch, weil es Exemplare für jeden Geldbeutel bereit hält: Als Einstieg dienen für viele Barrensammler die 100 Gramm Silberbarren aus zurückliegenden Jahrzehnten oder Minibarren aus dem 20. Jahrhundert. Grundsätzlich gilt jedoch für Barren das Gleiche, was in der Numismatik für Münzen etabliert ist: Es gibt Erhaltungsgrade, Kratzer und Dellen wirken sich wertmindernd aus – allerdings nicht im gleichen Ausmaß wie Münzen. Und spätestens jenseits der Jahrhundertwende steigt der Sammlerwert historischer Goldbarren und Silbermünzen massiv an.

  • Entdecken Sie zum Welttag der Schlange die faszinierende Welt der Lunar-Münzen

    Für die einen ist sie ein faszinierendes Geschöpf, welches sich unauffällig und blitzschnell fortbewegt – und andere werden beim Anblick von der blanken Angst erfasst: An der Schlange scheiden sich seit tausenden Jahren die Geister, sie taucht in der Bibel als Verführerin auf, windet sich um den Stab des Asklepios als Symbol aller Heilberufe und ist in den unterschiedlichen Kulturen der Welt mit verschiedenen Eigenschaften belegt – mal gilt sie als Verkörperung des Teufels (Bibel), mal ist sie heilig (Griechenland). Ob man sie nun mag oder nicht – am 16.07.2018 wird das Tier am „Welttag der Schlange“ gewürdigt.

    Die Schlange ist auch in der Welt der Münzen und Edelmetalle ein gern gesehenes Motiv: Sie zählt zum Kreis der zwölf Tiere, die Bestandteil des chinesischen Mondkalenders sind. Und dieses Motiv ist bei Prägestätten in aller Welt äußerst beliebt – besonders bekannt sind die „Lunar“-Serien aus Australien sowie Großbritannien.

    Die Perth Mint hat im Jahr 1996 erstmals eine Lunar-Münzen-Serie in Gold aufgelegt und 1999 das Portfolio um Silber-Lunare ergänzt. Seit 2008 erscheint nach dem Abschluss des Mondzyklus eine zweite Edelmetall-Serie, welche die Lunar-Tiere zeigt und im Jahr 2020 abgeschlossen wird. Die britische Royal Mint knüpft seit 2014 mit ihrer „Lunar UK“-Serie an den Erfolg des australischen Pendants an, die britischen Lunare sind in Gold und Silber erhältlich.

    Wer bislang die australischen Lunar-Münzen akribisch gesammelt hat, besitzt gleich mehrere Schlangen in Gold und Silber: Im Jahr 2001, also fünf Jahre nach dem Beginn der Serie 1996 mit der Maus, erschien erstmals die Schlange auf den Goldmünzen aus Australien mit einer extrem geringen Auflage von nur 30.000 Stück. Die als „Lunar I“-Serie bekannte Prägereihe wurde im Jahr 2007 mit dem Schwein abgeschlossen.

    Auch in Silber gibt es eine Schlange aus dem Jahrgang 2011 mit einer äußerst niedrigen Auflage von nur 71.301 Stück, hier ist allerdings eine Besonderheit auffällig: Da die Silber-Lunare erst seit 1999 mit dem Hasen als erstem Motiv ausgegegeben wurden, mussten die „fehlenden“ Tiere, also die Maus, der Ochse und der Tiger, im Jahr 2007 nachgeschoben werden.

    Seit 2008 wird die Lunar-Serie dann in Gold und Silber parallel neu aufgelegt, die Motivgestaltung unterscheidet sich jedoch zwischen beiden Metallen. Und so gab es im Jahr 2013 ein Wiedersehen mit der Schlange, diesmal mit einer Auflage von 300.000 Stück in Silber und 30.000 Stück in Gold.

    Die australischen Lunar-Münzen haben sich in den vergangenen Jahren zu gesuchten Sammlerstücken entwickelt, insbesondere die Münzen mit der Schlange sind bei Sammlern und Anlegern äußerst beliebt – es ist zu vermuten, dass nicht zuletzt die Vorliebe für bestimmte Tierarten dazu führt, dass einzelne Motive der Lunar-Serie besonders stark nachgefragt werden wie beispielsweise aktuell der Jahrgang 2018 mit dem „liebsten Freund des Deutschen“, dem Hund. Und auch die niedrigen Auflagen sorgen für Interesse: Die Silber-Lunare der ersten Serie wurden mit geringen Auflagen zwischen knapp 50.000 und 105.000 Stück geprägt, in Gold liegen die Prägezahlen zwischen rund 13.000 und 30.000 Stück. Und weil die Nachfrage nach den asiatischen Motiven vor allem aus Fernost stark zugenommen hat, sind auch die Sammlerpreise zuletzt sprunghaft angestiegen.

    Neben der Lunar-Serie aus Australien gibt es noch diverse andere Lunare – und weil die einzelnen Serien in verschiedenen Jahren gestartet wurden, dürfen sich Schlangenfreunde in den nächsten Jahren auf so manche Edelmetall-Münze mit einem Schlangenmotiv freuen. Viel Geduld brauchen Sammler der Lunar-Serie aus Großbritannien – hier wird die Schlange erst im Jahr 2025 zu sehen sein und die Serie abschließen.

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    Bildrechte: Perth Mint

  • Sichern Sie sich historisches Gold zum französischen Nationalfeiertag:

    Kampfjets malen die Nationalfarben in den strahlend blauen Himmel, überall in der Hauptstadt hängen Fahnen und das Party-Lied des Tages ist eine Hymne, welche über 200 Jahre alt ist – während man in Deutschland bis heute den hiesigen Nationalfeiertag still und unauffällig begeht, bricht bei unseren Nachbarn in Frankreich alljährlich um den 14. Juli herum eine besondere Hochstimmung aus, welche das ganze Land erfasst. Hinter den schlichten Namen „fête nationale“ oder auch „14 juillet“ steckt der geballte Stolz der „Grande Nation“.

    Die Franzosen erinnern an ihrem Nationalfeiertag an den Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 – dieser historische Tag gilt als Symbol für die Französische Revolution und als Geburtsstunde des heutigen Frankreich. Vorausgegangen waren Unruhen im Volk wegen der horrenden Nahrungsmittelpreise. Erstmals ein Jahr nach der Erstürmung der Bastille wurde auf dem Marsfeld („Champ de Mars“) in Paris das so genannte „Föderationsfest“ abgehalten – und Ludwig XVI. schwor als letzter König des Ancien Régime den Eid auf die Verfassung.

    Zu den Symbolen, die den Französischen Nationalstolz unsterblich machen, zählen aber nicht nur die Erstürmung der Bastille (und insbesondere das Bild der Revolutionskämpferin Marianne auf einem Gemälde von Eugène Delacroix während der Julirevolution 1830) oder die Nationalfarben, sondern insbesondere die französische Währung: Der Franc war erstmals im Jahr 1360 auf französischen Goldmünzen zu sehen und 1795 nach der Revolution dauerhaft eingeführt.

    Schon lange vor dem Euro-Zeitalter waren französische Goldmünzen auch außerhalb Frankreichs in ganz Europa anzutreffen: Frankreich zählte zu den Gründungsnationen der „Lateinischen Münzunion“, mit der seit 1865 versucht wurde, die verschiedenen europäischen Währungen zu vereinheitlichen. Neben Ländern wie Belgien, Italien und der Schweiz gab Frankreich seine Münzen nach einem grenzüberschreitenden Muster heraus: Die Münzen zu 20 Stücken einer Währungseinheit sollten ein Gewicht von 6,45 Gramm haben.

    Es ist gar nicht so unwahrscheinlich, dass bei pro aurum auch einzelne Münzen zu bekommen sind, die während der Erhebung des Jahrestages des Föderationsfestes zum Nationalfeiertag am 6. Juli 1880 auch tatsächlich in Frankreich im Geldverkehr zu finden waren. Denn Frankreich stellte seine „Doppelkronen“ zu 20 Francs in millionenfacher Auflage her, sodass diese Goldmünzen bis heute nah am reinen Edelmetallpreis gehandelt werden. Sie haben sich zu beliebten Alternativen zu klassischen Anlagemünzen entwickelt.

    Wer sich für historische Goldmünzen aus Frankreich als Anlage-Alternative entscheidet, bekommt nicht nur ein vollwertiges Investmentprodukt zum reinen Goldpreis, sondern auch ein faszinierendes Stück numismatischer Geschichte: Die Gestaltung der Goldmünzen wurde während des Bestehens der Lateinischen Münzunion mehrfach angepasst: So war beispielsweise zwischen 1898 und 1914 die Marianne auf den Goldmünzen zu sehen, Napoleon III. wurde zwischen 1852 und 1870 abgebildet und der Genius (stehender Engel) zwischen 1871 und 1913. So macht es durchaus Sinn, gleich mehrere französische Goldmünzen zu kaufen – so lässt sich das Edelmetall-Investment mit der Numismatik perfekt verbinden.

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  • Oft kopiert, selten erreicht: So schützen Sie sich vor fiesen Panda-Fälschungen

    Fachkundige Liebhaber von chinesischen Münzen sollten besser keinen genauen Blick auf das werfen, was in Online-Auktionen oder in Kleinanzeigenportalen unter der Bezeichnung „TOP-Rarität“ angeboten wird – es würde sich ihnen ansonsten augenblicklich der Magen umdrehen bei der Vielfalt an schlechten oder extrem schlechten Nachahmungen: Kaum ein Sammelgebiet ist so stark mit gefälschten Münzen durchsetzt wie China. Denn in Asien werden nicht nur besonders schöne Münzen geprägt, sondern auch besonders gut gemachte Fälschungen massenweise produziert und nach Europa verschifft. Spezielle Plattformen sind auch für Kunden aus Deutschland erreichbar, der Versand von China nach Deutschland ist meist sogar gratis und eine Fälschung kostet lediglich ein paar Euro.

    Dieser Trend ist freilich nicht neu – Münzfälschungen gibt es mindestens solange, wie echte Münzen geprägt werden. Doch in den vergangenen Jahren haben die Fälscherfabriken in Fernost ihre Strategie geändert und produzieren nun neben historischen Fälschungen auch Nachahmungen von modernen Edelmetall-Anlagemünzen – und weil die China Panda Münzen zu den beliebtesten Bullionprodukten zählen, werden sie auch besonders häufig zum Opfer von dubiosen Machenschaften. Diese bedauerliche Entwicklung ist inzwischen sogar in der breiten Öffentlichkeit angekommen, bereits 2017 titelte die Süddeutsche Zeitung auf ihrer ersten Seite: „Großes Geschäft mit falschem Gold“.

    Die Numismatik-Experten von pro aurum warnen allerdings vor allzu dramatischer Panikmache – denn die meisten Fälschungen, die derzeit im Umlauf sind, lassen sich mit einfachen Mitteln enttarnen. Während die Ganoven bei historischen Münzen noch leichtes Spiel haben und den abgewetzten Zustand eines Originals leicht durch ihre minderwertigen Prägetechniken nachmachen können, fallen gefälschte Edelmetall-Münzen vergleichsweise leicht auf. Denn moderne Prägestätten wie beispielsweise die Shanghai, Shenyang und Shenzhen Guabao Mint, in denen der China Panda geprägt wird, produzieren auf Weltklasseniveau und ihre Prägetechnik mit faszinierenden Details auf dem Münzbild fungiert als bester Fälschungsschutz.

    Wer seine Pandas nicht bei einem anerkannten Edelmetallhändler wie pro aurum kaufen möchte und die Fälschungserkennung auf eigene Faust sicherstellen will, kann sich anhand einiger Details orientieren, welche die Numismatik-Abteilung von pro aurum an dieser Stelle aufdeckt:

    • Zaungestaltung: Die Vorderseite der Panda-Münzen verrät meist auf einen Blick, ob es sich um eine echte Münze handelt. Die Gestaltung des Himmelstempels wurde in der Vergangenheit öfters geändert, doch oft wird bei der Produktion von Fälschungen ein veralteter Entwurf weiter genutzt. So sind viele Kombinationen aus Vorder- und Rückseite im Umlauf, die es tatsächlich nie gegeben hat. Grundsätzlich gilt:  Von 1983 – 1985 hatte die Begrenzung des Himmelstempels auf dem Münzmotiv 6 Zaunpfosten, von 1987 bis 1991 waren es 5 Zaunpfosten, von 1992 bis 2001 nur noch 4 Zaunpfosten und ab 2002 bis heute wurde der Zaun auf  3 Zaunpfosten verkleinert.
    • Tempelstufen: In der Mitte des Himmelstempels verläuft einen Treppenaufgang. Dieser wurde bis 2002 glatt gestaltet und seitdem befindet sich eine feine Verzierung auf den Stufen. Wer eine Münze vor 2002 mit verzierten Stufen in den Händen hält, sollte nicht kaufen.
    • Jahrgänge: Die Silbermünzen mit China Panda Motiv erschienen erstmals 1983, danach 1984 und 1985 sowie 1987, bis sie ab 1989 in hoher Auflage als Anlageprodukte fortgeführt wurden. Die Jahrgänge 1982, 1986 und 1988 gibt es in Silber in der Standardausführung zu einer Unze nicht, sie werden dennoch von Fälschern angeboten.
    • Außenring: Der Himmelstempel wird von einem Ring umgegeben, der seit dem Jahr 2000 einen matten Hintergrund aufweist. Auch dieses Detail wird auf vielen Fälschungen fehlerhaft umgesetzt, sodass viele Fälschungen vor dem Jahr 2000 ebenfalls einen matten Rand aufweisen.
    • Nennwert: Panda-Münzen sind in juristischer Hinsicht als Zahlungsmittel in China anerkannt und tragen einen Nennwert in „Yuan“. Viele Panda- Fälschungen haben dagegen keine Währungsbezeichnung, während das restliche Motiv nicht verändert wird. So wollen sich die Fälscher in eine rechtliche Grauzone bewegen und dennoch ihre Kunden bewusst täuschen. Lediglich die offiziellen Panda-Medaillen tragen keinen Nennwert

    Generell sollten Anleger aber ihre Pandas möglichst bei seriösen Händlern mit einer ausgewiesenen Expertise im Bereich der Numismatik kaufen – bei pro aurum werden alle Pandas vor dem An- und Verkauf einer ausgiebigen Fälschungsuntersuchung unterzogen, sodass selbst solche Pandas enttarnt werden, welche zwar den korrekten Edelmetallgehalt aufweisen, aber nachgeprägt wurden. Viele Anleger haben durch den unbedachten Kauf von gefälschten Münzen schon tausende Euro oder mehr verloren – mit fairen Preisen und einer fachkundigen Beratung schützt pro aurum seine Kunden optimal vor Investment-Fehlentscheidungen.

    Auszüge unserer Panda-Münzen

  • Münzen aus China: Exotische Renditebringer gewinnen auch in Europa an Bedeutung

    Heutzutage zählen chinesische Münzen wie beispielsweise die Panda-Münzen zu den beliebtesten Bullion-Prägungen der Welt: Anleger und Sammler nehmen gern einen kleinen Aufschlag auf den reinen Goldpreis in Kauf, um sich eine numismatische Rarität mit Investment-Perspektive zu sichern. Doch während vor allem jüngere Sammler und Edelmetall-Neulinge jetzt die Welt der chinesischen Münzen entdecken, gibt es eine eingeschworene Fangemeinde, die bereits seit mehreren Jahrzehnten den chinesischen Münzen treu ist.  Denn bereits einige Jahre, nachdem die Volksrepublik China im Jahr 1979 ihr modernes Gedenkmünzenprogramm ins Leben rief, sicherten sich die Chinesen die Unterstützung eines großen deutschen Münzhandelshauses als Vertriebspartner, der neben den Pandas auch diverse andere chinesische Münzenserien nach Deutschland brachte. Viele dieser Sammler der ersten Stunde trennten sich von ihren Schätzen, als zwischen 2008 und 2010 ein massiver Run auf chinesische Münzen in Deutschland zu beobachten war. Seitdem ist die Nachfrage geringfügig zurückgegangen.

    Allerdings erzielen chinesische Münzen weiterhin hohe Preise, wie ein Blick auf die Auktionsergebnisse der letzten Jahre deutlich macht. Häufig sind es Münzen aus China, welche Rekord-Zuschläge bei deutschen Auktionen generieren. Nur ein Beispiel: Eine chinesische Silbermünze aus dem Jahr 1896 erhielt im Jahr 2014 einen Zuschlag, der fast das Zehnfache des geschätzten Wertes ausmachte: 140.000 statt 15.000 Euro erlöste die Dollar-Münze aus der Pei-Yang Provinz. Auffällig ist, dass bei vielen Auktionen auch Chinesen mit Wohnsitz in Deutschland sowie chinesische Käufer mit Standort im Ausland mitbieten, die sich von Bietagenten vertreten lassen. Besonders begehrt sind insbesondere die modernen Gedenkprägungen ab 1979 ohne Qualitätsprobleme, denn insbesondere weiße Flecken („Wolken“) führen zu Preisreduktionen und viele Münzen sind nicht mehr mit dem kompletten Zubehör erhalten – Zertifikat, Originalkapsel sowie Verpackung gehören jedoch zu jedem Spitzenexemplar dazu.

    Nicht zuletzt wegen der hohen Fälschungsgefahr bei chinesischen Panda-Münzen gewinnt das so genannte „Grading“ und die Konservierung durch professionelle Drittanbieter wie „NGC“ oder „PCGS“ an Bedeutung: Während die deutschen Sammler dieser kommerziellen Form der Bewertung von Sammlermünzen noch kritisch gegenüber stehen, sind die Einschätzungen durch professionelle „Grader“ in Asien durchweg anerkannt und führen zu einer Verfielfältigung der Sammlerpreise in Spitzenqualität. Nur ein Beispiel: Der Jahrgang 2004 der China-Panda-Silbermünzen kostet normalerweise zwischen 70 und 100 Euro auf dem deutschen Markt. In der Spitzenbewertung „MS70“, welche einen makellosen Zustand der Münze auch unter fünffacher Vergrößerung dokumentiert und extrem selten vergeben wird, klettert der Wert auf 200 Euro.

    Bei pro aurum nimmt das Sammelgebiet „China“ eine zentrale Position in der Numismatik-Abteilung ein: Als einer der wenigen Edelmetallhändler in Deutschland mit diesem Fokus konnte pro aurum in den vergangenen Monaten fast alle Jahrgänge der beliebten Panda-Münzen in Silber seit 1982 anbieten – die meisten davon sogar in der Original-Hülle, welche zu einem deutlich höheren Sammlerwert führt (Fachleute bezeichnen diesen Zustand als „OMP“ = Original bzw. Official Mint Packaging). Entsprechende Stücke wurden in der Vergagenheit meist nach kurzer Zeit von spezialisierten Händlern aufgekauft und zur kommerziellen Münzbewertung in die USA geschickt, um danach zu einem Vielfachen des ursprünglichen Kaufpreises an wohlhabende Kunden in China weiterverkauft zu werden. Und neben den modernen Panda-Münzen hat pro aurum auch immer wieder seltene Stücke aus der exotischen Münzgeschichte Asiens zu bieten – beispielsweise aus den verschiedenen chinesischen Provinzen um 1900.

    Auszüge unserer Panda-Münzen